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Rettet die Bienen! Mach mit beim Volksentscheid vom 31.1.-13.2.

Durch die intensive industrielle Nutzung von Feldern und Wiesen, haben wir in den letzten 15 Jahren bis zu 80% unserer Pflanzenbestäuber (Bienen, Hummeln, Schmetterlinge etc.) verloren. Der Volksentscheid zum Schutz der Artenvielfalt schlägt jetzt einen Gesetzentwurf vor, um diese gefährliche Entwicklung in Bayern zu stoppen.

Damit der Gesetzentwurf in Kraft tritt, müssen sich 1 Million Bürgerinnen und Bürger beim Volksentscheid „Rettet die Bienen“ eintragen. Die Frist läuft vom 31. Januar bis zum 13.2. Februar.
In Nürnberg gibt es 13 Orte, an denen man sich für den Volksentscheid eintragen kann. Viele sind bis 20h und sogar am Wochenende geöffnet.

Worüber wird beim Volksentscheid „Rettet die Bienen“ abgestimmt?

Der Volksentscheid schlägt eine Änderung des Bayerischen Naturschutzgesetzes vor. Dabei soll sich der Freistaat Bayern verpflichten, dauerhaft auf den Schutz und die Entwicklung der Artenvielfalt in Flora und Fauna hinzuwirken, deren Lebensräume zu erhalten und zu verbessern, um einen weiteren Verlust von Biodiversität zu verhindern.

Die wichtigsten Forderungen sind:

  • 20% der landwirtschaftlich genutzten Flächen werden bis 2025 zu mindestens 20% ökologisch bewirtschaftet. Bis 2030 steigt dieser Anteil auf 30%.
  • Der Freistaat Bayern schafft ein Netz von verbundenen Biotopen, das bis zum Jahr 2023
  • Mindestens 10% Offenland und bis zum Jahr 2027 mindestens 13% Prozent Offenland der Landesfläche umfasst.
  • Kein Einsatz mehr von Pestiziden in geschützten Landschaftsbestandteilen und Biotopen außerhalb von intensiv genutzten land- und fischereiwirtschaftlichen Flächen.
  • Beim Mähen von Wiesen soll auf insektenschonende Methoden geachtet werden.
  • Besonders geschützt werden sollen außerdem folgende Lebensräume: Dauergrünland, Feldgehölze, Hecken, Säume, Baumreihen, Lesesteinhaufen, Natursteinmauern, natürliche Totholzansammlungen, Feldraine, Uferlinien und Streuobstwiesen.
  • Es soll regelmäßig einen „Bericht zur Lage der Natur“ geben.
  • Die Ziele und Aufgaben des Naturschutzes und der Landschaftspflege sollen fester Bestandteil der pädagogischen Aus- und Fortbildung werden.

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