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Antrag zur geschlechtersensiblen Sprache

Die Änderung des Personenstandsgesetzes, wonach seit Januar dieses Jahres das dritte Geschlecht im Personenregister geführt wird, ist ein wichtiger Schritt zur Anerkennung von Menschen, deren Geschlechtsidentität weder weiblich noch männlich ist.

Dem muss allerdings noch eine Vielzahl von Maßnahmen folgen, um eine gleichberechtigte Teilhabe von Transsexuellen in allen gesellschaftlichen Bereichen herzustellen.
So sind Gesellschaft, Politik, Wirtschaft und Industrie gefordert, unter anderem darüber nachzudenken, wie "die Vielzahl geschlechtlicher Identitäten“ auch in Schriftform sichtbar wird.
Gendergerechte Sprache ist hier ein wichtiger Impuls.

Der Genderstern ist eine einfache und doch einleuchtende Schriftform, die Diversität deutlich macht. Sie geht weiter als der bisherige Ausgleich zwischen männlichen und weiblichen Formulierungen und sollte überall da, wo es nicht möglich ist, geschlechtsumfassende Formulierung zu verwenden, Anwendung finden.

Die Fraktionen der SPD und von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN stellen daher zur Behandlung im zuständigen Ausschuss folgenden Antrag:

  • Die Stadt Nürnberg setzt bei ihren internen und externen Schriften durchgängig die gendergerechte Sprache ein. Sie nutzt hierfür den Genderstern, wenn es nicht möglich ist eine geschlechtsumfassende Formu-lierung zu verwenden.
  • Um dies umzusetzen, werden entsprechende Hilfestellungen in Form von Textvorschlägen etc. zur Verfügung gestellt.

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