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Heavy Metal statt Leichtplastik: für ein nachhaltigeres Rock im Park

das Festival Rock im Park in Nürnberg begeistert jedes Jahr bis zu 70.000 Zuschauer*innen und ist fester Bestandteil des europäischen Festivalkalenders. In und um das Festivalgelände bleiben jedoch jedes Jahr nach der Veranstaltung große Abfallmengen zurück. Die Müllberge sorgen zu Recht regelmäßig für Verärgerung in der Bürgerschaft:

Denn die Umgebung rund um den Dutzendteich ein wichtiges Naherholungsgebiet und zugleich Lebensraum vieler Tiere und Pflanzen, unter anderem in den Schilfgürteln am Ufer des Dutzendteichs.

Die Müllmenge insgesamt und insbesondere die Menge an großem Müll, wie Zelt- und Möbelreste, ist dabei in den letzten Jahren angestiegen. Diesen Trend umzukehren ist nicht nur aus umweltpolitischen Gründen geboten, sondern würde sich dies letztendlich auch positiv auf die Akzeptanz des Festivals in der Stadt auswirken.

Viele europäische Festivals sind mit ähnlichen Trends konfrontiert und versuchen, nachhaltiger zu arbeiten. So hat etwa das dänische Roskilde-Festival eine Nachhaltigkeitsstrategie aufgesetzt (https://www.roskilde-festival.dk/en/about/sustainability), bemüht sich unter anderem um nachhaltige Beschaffung, sammelt und spendet systematisch unter anderem übriggebliebene Lebensmittel. Weiterhin haben sich zum Beispiel viele Festivalveranstalter in Großbritannien kürzlich entschlossen, keine Einwegzelte mehr zuzulassen.

Vor diesem Hintergrund stellen wir folgenden Antrag:

  • Die Verwaltung stellt die Anforderungen in puncto Nachhaltigkeit dar, die an die Veranstalter von Rock im Park gestellt werden.
  • Sie stellt Maßnahmen dar, die getroffen werden können, um das Festival nachhaltiger zu gestalten (z.B. Pfandsysteme für Müll und Getränke, Müllvermeidung durch weniger Einweg, bessere Mülltrennung und Recycling, Sensibilisierung der Besucher*innen, nachhaltige Beschaffung).

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