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Surferwelle: Fehlende Transparenz und Öffentlichkeit

Pressemitteilung 02.07.2019:

Nürnberg bietet seinen Bürger*innen ein vielfältiges Sportangebot. Dieser Sportsgeist seitens der Stadt ist zu begrüßen – ebenso wie die Offenheit gegenüber Trendsportarten und Unterstützung unterschiedlicher Vereine und Projekte. Insbesondere bei der finanziellen Förderung sollte aber eine transparente und offene Diskussion vorausgehen.

Diese lässt sich aber bezüglich des geplanten Baus der Surferwelle im Pegnitztal vermissen.

Es hat Eindruck, als wäre der Entschluss bereits gefasst und die Behandlung in der Sportkommission eine reine Scheindebatte. Die Einhaltung von Förderrichtlinien scheint dabei ebenso Fehlanzeige wie ein faires Verhalten gegenüber anderen Vereinen und Initiativen.

Die Nürnberger OB-Kandidatin und Landtagsabgeordnete Verena Osgyan hält eine Surferwelle für eine charmante und attraktive Sporteinrichtung. Gleichzeitig kritisiert sie das geplante Vorgehen der Stadt: „Hier muss gleiches Recht für alle gelten. Die Förderkriterien müssen daher für alle Vereine und Verbände dieselben sein“, so Osgyan.

„Wolle man solche Maßnahmen treffen, müsste man einen Sondertopf im Haushalt einrichten, anstatt Geld aus dem Topf bestehender Sportvereine abzuzwacken“, sagt Achim Mletzko, Fraktionschef von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN. Er plädiert dafür, hier noch einmal nachzubessern und die Abstimmung über dieses Thema zu verschieben.

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