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Nürnberg braucht zusätzliche Einrichtungen für Obdachlose

300 Mittagessen täglich – zu viel um weiterhin eine gute Versorgung gewährleisten zu können. Deshalb dürfen sich nun maximal 70 Personen gleichzeitig in der Wärmestube der Stadtmission aufhalten. Da der Winter naht, fordern wir umgehend Maßnahmen, um die Situation für die Obdachlosen zu entschärfen.

Diese rigide Neuerung hat seine Gründe: Seit 2010 ist die Zahl die Besucherzahl um 40 Prozent gestiegen, was sich auch auf die Unterstützung seitens der Stadtmission ausgewirkt hat. Am Ende hat sie 300 Mittagessen ausgegeben und zieht mit der Begrenzung nun die Reißleine – unter anderem, um weiterhin eine gute Versorgung gewährleisten zu können und das Konfliktpotenzial kleinzuhalten.

Diese Neuregelung bezieht sich vorerst auf die Wintermonate, da im Sommer die Möglichkeit besteht, zusätzlich den Hinterhof zu nutzen. Es bleibt also die Frage, wo die obdachlosen Menschen in der kalten Jahreszeit unterkommen können.

Wir stellen deshalb zur Behandlung im zuständigen Ausschuss folgenden Antrag:

• Die Verwaltung berichtet, welche Maßnahmen sie plant, um die Situation für obdachlose Menschen zu entschärfen.

• Sollte es der Stadt nicht gelingen, zusätzliche Räume zur Verfügung zu stellen, erweitert sie in den Wintermonaten die Öffnungszeiten von Obdachlosen-Unterkünften.

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