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Für mehr Faire Kitas und Fairtrade-Produkte in kommunalen Kitas

In der Stadt Erlenbach am Main, die wie Nürnberg ebenfalls eine Fairtrade-Town ist, wurde im vergangenen Jahr die erste bayerische Faire Kita eröffnet.
Sensibilisierung für fairen und nachhaltigen Konsum kann nicht früh genug beginnen. Deswegen ist es auch sinnvoll, bereits in Kitas den Kindern zusammen mit Eltern und Erzieher*innen die Inhalte eines verantwortungsvollen Konsums hinsichtlich bio, fairtrade, regional und ressourcenschonend nahezubringen.

Damit dies gelingt, ist es jedoch notwendig, globales Lernen frühzeitig durch Qualifizierung von Mitarbeiter*innen und Eltern zu fördern. Zudem sollten aber auch sichtbare und erlebbare Zeichen von Nachhaltigkeit eingesetzt werden. Dazu gehören unter anderem der Einsatz und die Verwendung von fairen Produkten für Kinder und Erwachsene wie Kaffee, Kakao und Orangensaft. Zudem könnten die Einrichtungen die Beschäftigungsmaterialien um fair produzierte und gehandelte Produkte ergänzen beziehungsweise komplett darauf umstellen. Ein Beispiel hierfür sind die Fairtrade-Bälle, die bereits an Nürnberger Schulen und beim Street-Soccer-Cup eingesetzt werden – aber auch Musikinstrumente aus regionaler Produktion.

Zudem ist es auch unabdingbar, dass das Thema fairer Handel und faire Produkte Bestandteil der Bildungsarbeit sind und im Kita-Alltag thematisiert werden.

Wir stellen deshalb zur Behandlung im zuständigen Ausschuss folgenden Antrag:

  • Die Verwaltung berichtet über den Umgang mit dem Thema Faire Materialien in den kommunalen Kitas.
  • Die Stadt gibt Auskunft darüber, welche Fairtrade-Materialien in kommunalen Kitas bereits eingesetzt werden.
  • Die Stadt erstattet Bericht, inwieweit es bereits eine Kita gibt, die nach einem Fairtrade-Ansatz arbeitet.
  • Qualifizierungsprozess zur Fairen Kita.

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