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Housing first: Welche Möglichkeiten gibt es in Nürnberg?

Housing first stellt Wohnungslosen bedingungslos Wohnraum und – je nach Bedarf – Hilfsangebote zur Verfügung. Dieses aus den USA stammende Konzept verfolgt den Ansatz, Obdachlosen erst eine Wohnung zur Verfügung zu stellen, damit sie sich dann in gesicherter Umgebung um ihr restliches Leben kümmern können.

In Berlin und Düsseldorf wurden damit bereits erste Erfolge erzielt. Auch für Nürnberg könnte Housing first ein Modell sein, damit Obdachlose wieder ein Dach über dem Kopf haben. Das Netzwerk Anlauf, dem die Vereine Lilith, Mudra und Straßenkreuzer, die Ökumenische Wärmestube und das Restaurant Estragon angehören, hat nun mögliche Optionen ausgelotet. Der erste Austausch mit Experten aus Politik, Verwaltung, Wohnungsbau und sozialen Organisationen hat bereits stattgefunden. Dabei wurde auch der aktuell bestehende Wohnraummangel in Nürnberg thematisiert. Nach dem Vorbild Finnlands könnten aber beispielsweise bei Neubauten automatisch Wohnungen für Obdachlose eingeplant werden.

Vor diesem Hintergrund stellen wir deshalb zur Behandlung im zuständigen Ausschuss folgenden Antrag:

  • Die Stadtverwaltung berichtet über die Gespräche mit dem Netzwerk Anlauf.
  • Die Stadt erstattet Bericht, welche Voraussetzung für Housing first gegeben sein müssen und welche Möglichkeiten es gibt, dieses Konzept in Nürnberg zu etablieren.

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