Kontakt

Bereitstellung von plastikreduzierten oder -freien Hundekotbeuteln

Viele Bürger*innen, Unternehmen und die Stadtverwaltung versuchen, Plastik zu vermeiden oder zumindest einzusparen. „Nur, wenn es um Hunde geht, wird das Plastikmüllproblem immer größer“, so die Einleitung zum Bericht einer Sendung im BR vom 24. Oktober 2019. Die städtische Broschüre „Hunde in der Stadt“ verdeutlicht dieses Problem in Zahlen:

„In Nürnberg sind mehr als 13.000 Hunde unterwegs, die täglich über fünf Tonnen Hundekot verursachen. In Nürnberg gibt es über 140 Spender für Hundekotbeutel. Die Beutel und das Befüllen der Spender verursachen jährlich Kosten von rund 40.000 Euro.“ Im besten Fall werden diese Hinterlassenschaften von den Hundehaltern in den sogenannten Hundekotbeuteln aufgenommen und in den öffentlichen Papierkörben entsorgt.

Aber leider sind die eingesetzten Hundekotbeutel aus Polyethylen, das aus Erdöl hergestellt wird. Wenn es nach circa 100 Jahren in Mikroplastik zerfällt, gelangt es in den Naturkreislauf und damit auch in den tierischen und menschlichen Organismus. Dabei gibt es am Markt bereits Alternativen:

Hundekotbeutel, die plastikreduziert oder plastikfrei sind und unter anderem aus Maisstärke hergestellt werden. Eine weitere ökologische Alternative stellen Faltschachteln aus Pappe dar, die nach dem Aufheben des Kots geschlossen werden können. In Germering beispielsweise stellt die Stadt Hundekotbeutel zur Verfügung, die zu 85 Prozent aus Zuckerrohr bestehen.

Wir stellen deshalb zur Behandlung im zuständigen Ausschuss folgenden Antrag:

  • Die Verwaltung berichtet über die Möglichkeiten der Umstellung auf plastikfreie Hundekotbeutel.

Mehr zum Thema

Zurück zum Seitenanfang URL dieser Seite:
<http://www.nuernberg.de/internet/gruene/aktuell_62511.html>