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Fernkälte statt Klimaanlagen

Viele Städte Deutschlands setzen seit Jahren Fernkälte zur Kühlung von Gebäuden ein. Dadurch lässt sich der Einsatz von klimaschädlichen Klimaanlagen, die durch Strom aus fossilen Rohstoffen gespeist werden, reduzieren. Denn Klimaanlagen beeinflussen nicht nur das Mikroklima negativ, sondern lassen sie sich zudem kaum mit Denkmalschutz vereinbaren.

Im Vergleich hierzu stellt Fernkälte eine umweltschonende, energieeffiziente und kostengünstige Alternative dar. Der Bericht Energieeffizienzstrategie 2050 der Stadt Nürnberg, der 2012 herausgegeben wurde, verweist bereits auf die Möglichkeit der Fernkälte. So ist hier zu lesen, dass "bei Bedarf Gebäudetechniksysteme für Heizen und Kühlen in einfacher Form und geringen Investitionskosten zusammenwirken (können). Aktive Kühlsysteme können weitestgehend vermieden und bei Erfordernis durch Erdkühle oder in Bedarfsfällen mit solar gekoppelter Technik bzw. in verdichteten Gebieten in Verbindung mit Fernwärme ausgeführt werden“.

Wir stellen deshalb zur Behandlung im zuständigen Ausschuss folgenden Antrag:

  • Die Verwaltung berichtet über das Potenzial von Fernkälte in Nürnberg und wie ein möglicher Ausbau von kommunalen Neubauten wie Kliniken oder Pflegeheimen aussehen könnte.
  • Die Stadt erstattet Bericht, wie viele Fernkältezentralen es gibt und wie hoch die Fernkälteleistung ist.
  • Die Stadt legt dar, wie das Angebot von Fernkälte beworben wird.

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