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Gebäudeautomation

Die Automatisierung technischer Anlagen gewinnt durch einen steigenden Technisierungsgrad und durch die Schaffung von intelligenteren Gebäuden zunehmend an Bedeutung. Das Thema wird seit vielen Jahren vom Hochbauamt vorangetrieben und wurde im Jahr 2016 um den Aspekt der Zentralisierung der Gebäudeautomation erweitert.

Einzelne Anlagen wurden anfangs getrennt voneinander automatisiert und anschließend im Laufe der Zeit gewerkeübergreifend verknüpft. Die Informationen werden dazu mittels einer zentralen Gebäudeleittechnik erfasst. Heute werden für insgesamt etwa 100 Liegenschaften laufend Informationen über zusammen 50.000 Datenpunkte gesammelt.

Die so vernetzten Gebäude werden ständig überwacht, Wartungs- und Störungsinformationen können daher automatisch gemeldet werden. Auf diese Weise können Störungen behoben werden, bevor sie zu Beeinträchtigungen des Nutzers oder zu Schäden führen. Durch die Datenauswertung werden unter anderem Energieeinsparpotenziale erkannt und gleichzeitig durch Optimierungen der Nutzerkomfort erhöht. Unnötige Anfahrten des Servicepersonals können durch Wartungsmeldungen, Ferndiagnose und -einstellungen vermieden werden.

Im Zuge der Schaffung immer intelligenterer Gebäude und der damit einhergehenden Ausweitung des gewerkeübergreifenden Informationsaustausches, kommt der Anlagenaufschaltung auf eine zentrale Gebäudeleittechnik eine immer höhere Priorität zu. Für die Heizungs-, Klima- und Lüftungstechnik hat das Hochbauamt bereits einen technischen Standard für die Gebäudeautomation entwickelt, dieser wird künftig fortgeschrieben und auf weitere Gewerke erweitert.

Verkabelung im Schaltschrank

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