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Arbeit – Arbeitslosigkeit – Armut

Folgend finden Sie einschlägige Vorlagen der Kommission für Integration und anderer Fachausschüsse (ab 2008) zu den Themenfeldern "Arbeit, Arbeitslosigkeit, Armut" ebenso wie zu Anerkennung ausländischer Qualifikationen, Weiterbildung und Nachqualifizierung. Vorlagen des Ausschusses Recht, Wirtschaft und Arbeit finden Sie im städtischen Ratsinformationssystem.


Vorlagen der Kommission für Integration


Entwicklung der Arbeitsmarktintegration in Nürnberg mit Schwerpunkt nichteuropäische Asylherkunftsländer u. EU-Zuwanderung aus osteuropäischen Staaten

05.12.2019, Kommission für Integration, Bericht
Arbeit und Beschäftigung sind der wirksamste Schutz vor (Einkommens)Armut. Vor diesem Hintergrund lautet ein strategisches Handlungserfordernis, das vom Referenten für Jugend, Familie und Soziales im Zuge der Armutsdebatte formuliert wurde: „Keine neue Armutspopulation entstehen lassen! Integration Neuzugewanderter unterstützen!“ Die Integration in den Arbeitsmarkt wird durch eine Aufbereitung verschiedener verfügbarer Statistiken betrachtet. Die Analysen richten sich vor allem auf Einwohnerinnen und Einwohner mit Nationalitäten „nichteuropäischer Asylherkunftsländer“ und „EU-2-Länder“. Diese Gruppen sind in Nürnberg seit 2012 prozentual besonders stark gewachsen und besonders Gegenstand der Debatte. Es zeigt sich, dass die Arbeitsmarktintegration in den letzten Jahren spürbar zugenommen hat und auf einem grundsätzlich guten Wege ist. Es bleiben jedoch Fragen offen, inwiefern die Beschäftigungsverhältnisse gerade für die beiden genannten Nationalitätengruppen tatsächlich "armutsfest" sind.


Ausbildungs- und Beschäftigungsperspektiven für Geflüchtete – Verbundausbildung mit der Noris-Arbeit (NOA) gGmbH

05.12.2019, Kommission für Integration, Bericht
Die Integration von Geflüchteten in Ausbildung und Arbeit ist ein zentraler Schlüssel für die gesellschaftliche Teilhabe und soziale Integration. Die Ausbildung von Flüchtlingen durch die Noris-Arbeit (NOA) gGmbH soll mit dem 01.09.2020 fortgesetzt und um zwei Ausbildungsplätze aufgestockt werden.


Vorstellung der Angebote Faire Integration und Faire Mobilität

05.12.2019, Kommission für Integration, Bericht
Faire Integration und Faire Mobilität sind gewerkschaftsnahe Beratungsstellen.
Faire Integration berät Geflüchtete und andere Drittstaatler. Faire Mobilität berät EU-Bürger/innen vorwiegend aus Mittel- und Osteuropa. Beide Beratungsstellen klären die jeweiligen Zielgruppen über ihre Rechte auf und unterstützten sie bei Bedarf, diese einzufordern. Die Stellen beraten kostenlos zu arbeitsrechtlichen Fragestellungen und zu sozialrechtlichen Themen mit Bezug zum Arbeitsverhältnis.
Die Angebote werden vom DGB verantwortet.


Kommunale Lehrstellenakquise

05.07.2018, Kommission für Integration, Bericht
Die Aktivitäten der Stadt Nürnberg und weiterer Partner am Übergang Schule-Beruf sind regelmäßig Gegenstand in den Gremien des Stadtrats, unter anderem im Rahmen der Bildungsberichterstattung sowie in Bezug auf die Weiterentwicklung des kommunalen Übergangsmanagements im gemeinsamen Jugendhilfe- und Schulausschuss (aktuell am 28.06.2018). In diesem Zusammenhang steht auch die hier behandelte Fragestellung.

Der Integrationsrat hat mit Beschluss vom 17.04.2018 um einen Bericht über die kommunalen Aktivitäten bezüglich Lehrstellenakquise und Vermittlung in Praktika gebeten. Maßnahmen zur Qualifizierung und Arbeitsförderung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit erhöhtem Förderbedarf wurden bislang sowohl beim Bildungszentrum der Stadt Nürnberg (BCN) als auch bei SCHLAU Übergangsmanagement gefördert. Zwischen BCN und SchB/SCHLAU wurde abgestimmt, Maßnahmen zur Ausbildungsakquisition zugunsten junger Menschen unter 25 Jahren bei SCHLAU zu bündeln. Wie vom Integrationsrat vorgeschlagen, ist dadurch eine Fortsetzung der bisher bei BZ angesiedelten Projektarbeit möglich.

Die Noris-Arbeit (NOA) unterstützt alle Teilnehmer/innen von Projekten zum Übergang Schule-Beruf/Ausbildung, bei der Suche nach Praktikums- bzw. Ausbildungsstellen.ohne Migrationshintergrund sowie mögliche weitere Unterstützungsangebote.


Gründungen von Migrantenunternehmen

16.03.2017, Kommission für Integration, Bericht
(Antrag der Freien Wähler vom 11.09.2015, Antrag der SPD-Stadtratsfraktion vom 17.08.2016)
Unternehmerinnen und Unternehmer mit Migrationshintergrund sind ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. Mit inzwischen deutschlandweit mehr als 700.000 selbstständigen Migrantinnen und Migranten steigt ihre Bedeutung stetig. Auch am Standort Nürnberg sind Migrantenökonomien seit Jahren fest in der Unternehmenslandschaft verankert.
Die gute Konjunktur der letzten Jahre und die damit verbundenen positiven Bedingungen am Arbeitsmarkt bieten besonders Fachkräften gute berufliche Perspektiven in abhängigen Beschäftigungsverhältnissen. Die Neigung zu Gründungen ist daher geringer als in schwierigen Wirtschaftslagen. Dies ist sowohl bei deutschen als auch bei ausländischen Staatsangehörigen zu beobachten.
Vorliegender Bericht gibt einen Überblick über die Entwicklung der Unternehmensgründungen in Nürnberg, die Relevanz von Gründerinnen und Gründern mit ausländischer Staatsangehörigkeit, bestehende Beratungsangebote für Gründungswillige mit und ohne Migrationshintergrund sowie mögliche weitere Unterstützungsangebote.


Angebot des Jobcenters für Neuzugewanderte

06.10.2016, Kommission für Integration, Bericht
Die Sachverhaltsdarstellung zum Angebot des Jobcenters Nürnberg-Stadt für Neuzugewanderte nimmt die Zielgruppen der neuzugewanderten EU-Bürger und der Asylberechtigten in den Fokus. Der größte Zuwachs im Zeitraum 04/2015 bis 03/2016 im Kundenbestand des Jobcenters wurde erwartungsgemäß bei Personen mit syrischer Nationalität verzeichnet. Ein positiver Zuwachs wurde auch bei Personen mit irakischer, bulgarischer und rumänischer Nationalität konstatiert.
Für die neuzugewanderten Personen im Leistungsbezug des SGB II realisierte das Jobcenter zusammen mit verschiedenen Trägern diverse Maßnahmen, die hauptsächlich sprachliche und berufsbezogene Schwerpunkte aufweisen.
Die Zusammenarbeit des Jobcenters mit den verschiedenen Migrationsberatungsstellen stellt einen entscheidenden Erfolgsfaktor für die Integration der zugewanderten erwerbsfähigen SGB II-Leistungsbezieherinnen und -bezieher dar. Diese Zusammenarbeit wurde in den letzten Monaten wieder erfolgreich intensiviert.
Bei der Leistungsbeantragung durch neuzugewanderte Geflüchtete kann das Jobcenter Nürnberg-Stadt bei erhöhtem Antragsvolumen einen vereinfachten Antrag verwenden.
Bezug zu den Leitlinien des Orientierungsrahmens für eine nachhaltige Jugend-, Familien-, Bildungs- und Sozialpolitik:
Leitlinie 4: Beschäftigung ermöglichen
Leitlinie 9: Zuwanderung gestalten, interkulturelle Vielfalt leben


Information zu den Beratungsangeboten bei der Gewerbeanmeldung

04.07.2013, Kommission für Integration, Bericht
Für natürliche und juristische Personen mit Migrationshintergrund, die in Nürnberg ein Unternehmen oder Einzelgewerbe eröffnen möchten, gibt es im Internetangebot der Wirtschaftsförderung Nürnberg (WiF) eine eigene Serviceseite mit einem umfangreichen Informationsangebot. Bei WiF steht auch der einheitliche Ansprechpartner zur Verfügung, über den über eine Online-Anwendung Informationen eingeholt sowie alle notwendigen Unterlagen auch aus dem Ausland elektronisch eingereicht und das komplette Verfahren elektronisch durchgeführt werden können.
Die Gewerbeanmeldung beim Ordnungsamt ist nur ein einzelner Vorgang, bei dem äußerst selten weitere Informationen oder Beratungsangebote nachgefragt werden. Bei solchen Nachfragen werden die entsprechenden Beratungsstellen mitgeteilt. Eine eigene Beratung kann OA nicht leisten. Im Internetangebot von OA besteht ein Link für Existenzgründer zum Informationsangebot von WiF.


Bericht des Jugendamts zur beruflichen Integration junger Menschen 2013

06.06.2013, Jugendhilfeausschuss, Bericht
Der vorliegende Bericht des Jugendamts knüpft an die bisherigen Jugendarbeitsmarkt- und Berufsausbildungsberichte aus den letzten Jahren an und konzentriert sich auf die sozialpädagogisch veranlassten berufsbezogenen Handlungsfelder der Jugendhilfe. Beschrieben werden Angebote und Leistungen zur beruflichen Integration der Altersgruppe der 14 bis 25-Jährigen aus den Aufgabenfeldern der Jugendhilfe, die von sozialpädagogischen Fachkräften des Jugendamts oder von externen Trägern durchgeführt und mit kommunalen Mitteln unterstützt wurden.


Armut in Nürnberg: Auswertungen der Wohnungs- und Haushaltserhebung

26.04.2013, Sozialausschuss, Bericht
Bei der Bürgerbefragung Leben in Nürnberg 2011 des Amtes für Stadtforschung und Statistik wurde auch nach dem monatlichen Haushalts-Nettoeinkommen gefragt. Die Ergebnisse der Befragung sind repräsentativ für die Nürnberger Bevölkerung. Sie lassen Aussagen zu über den Anteil derer, die bezogen auf ihr Einkommen arm oder armutsgefährdet sind. Dafür werden gängige EU-Definitionen angewendet.


Gewinnung von Fachkräften in Kindertageseinrichtungen

21.03.2013, Jugendhilfeausschuss, Bericht
Im Herbst 2013 sind im Jugendamt Nürnberg im Bereich Kindertageeinrichtungen 85 Vollkraftstellen für Erzieherinnen und Erzieher und 38 Vollkraftstellen für Kinderpflegerinnen und Kinderpfleger in neuen bzw. erweiterten Einrichtungen zu besetzen. Die Stellenkapazitäten waren bereits Bestandteil im Stellenschaffungsverfahren zum Haushalt 2012 bzw. 2013 und sind im Stellenplan bereits eingestellt. Das Jugendamt zeigt weitere Rekrutierungsmaßnahmen und Ausbildungsmöglichkeiten auf, um mittel- und langfristig dem Fachkräfteengpass entgegenzuwirken.


Analyse der Arbeitsmarktsituation in Nürnberg - ihre Folgen für die Stadt

20.03.2013, Stadtrat, Bericht
Der Bericht beruht auf Anträgen der Stadtratsfraktionen von SPD und CSU zur Situation des Nürnberger Arbeitsmarktes vor dem Hintergrund des stattfindenden Strukturwandels. Differenziert analysiert werden die Beschäftigungssituation in Nürnberg und die verschiedenen Aspekte des Themas "Arbeitslosigkeit/Erwerbslosigkeit", v.a. die Situation in den Rechtskreisen SGB II und SGB III.


Zentraler Service zur Erschließung ausländischer Qualifikationen (ZAQ)

20.09.2012, Kommission für Integration, Bericht
Zum 1. Juli 2012 wurde im Bildungszentrum im Bildungscampus der Stadt Nürnberg die „Zentrale Servicestelle zur Erschließung ausländischer Qualifikationen in der Metropolregion Nürnberg“ (ZAQ) eingerichtet. Sie ist eine Anlaufstelle für Migrantinnen und Migranten, Multplikatorinnen und Multiplikatoren sowie die Arbeitsmarktakteure in der Region. Die „Zentrale Servicestelle zur Erschließung ausländischer Qualifikationen in der Metropolregion Nürnberg“ (ZAQ) wird sehr gut angenommen und ist hoch frequentiert. Der vorliegende Bericht gibt erste Auskunft über Ergebnisse der Aktivitäten der „Zentralen Servicestelle zur Erschließung ausländischer Qualifikationen in der Metropolregion Nürnberg“.
Siehe auch 15.03.2012, Kommission für Integration, Bericht Einrichtung einer Servicestelle berufliche Anerkennung


Langzeitarbeitslose mit Migrationshintergrund

26.07.2012, Kommission für Integration, Bericht
Im Bericht wird die Datenlage (Bestand und Dynamik) zu Langzeitarbeitslosen mit Migrationshintergrund im SGB II dargestellt, die Eingliederung in den ersten Arbeitsmarkt, die Vermittlung in Qualifizierungsmaßnahmen und Berufsbereiche, kultursensible Angebote zur Vermittlung sowie die Qualifizierung der Mitarbeiter/-innen sowie die Mitarbeiterstruktur der Jobcenter.


Anerkennungsverfahren für pädagogisches Personal beim Jugendamt

8.12.2011, Kommission für Integration, Bericht
Der Rat für Integration und Zuwanderung hat in seiner Sitzung vom 12. April 2011 einstimmig beschlossen, sich vom Jugendamt berichten zu lassen, „unter welchen Voraussetzungen im Ausland erworbene pädagogische Ausbildungen und Studienabschlüsse vom Jugendamt der Stadt Nürnberg für die Berufe Kinderpfleger/in und Erzieher/innen anerkannt werden können.“


Vorstellung des Netzwerks MigraNet/IQ Handwerkskammer für Mittelfranken

14.07.2011, Kommission für Integration, Bericht
Das Förderprogramm „Integration durch Qualifizierung – IQ“, das aus Mitteln des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) gefördert wird, zielt auf die Verbesserung der Arbeitsmarktsituation von erwachsenen Migrantinnen und Migranten ab. Die Gesamtstruktur des Förderprogramms sieht dazu den stufenweisen Auf- und Ausbau regionaler Netzwerke vor. MigraNet baut hierfür in drei bayerischen Großstädten jeweils ein Beratungsnetzwerk auf, das von dort aus in die Fläche wirkt. Der vorgestellte Bericht geht auf Ziel und Zweck dieser Vernetzungen sowie Arbeitsschwerpunkte des Programmes ein. Die Koordinierungsstelle des regionalen Netzwerks Nürnberg/Franken ist bei der Handwerkskammer für Mittelfranken angesiedelt.


Leistungsbezieher SGB II

14.07.2011, Sozialausschuss, Bericht (Antrag der CSU-Stadtratsfraktion vom 24.03.2011)
Im Antrag „Leistungsbezieher SGB II“ wird – ebenso wie vielfach in der öffentlichen Debatte – die Aussage getroffen, dass in Nürnberg die Zahl der Leistungsbezieher im SGB II nicht zurückgehe. Diese Aussage ist in dieser plakativen Form falsch. Im Bericht wird dargestellt, wie sich die Situation in Nürnberg im SGB II darstellt.


Aktuelle Integrationsprojekte der IHK Nürnberg für Mittelfranken

03.03. 2011, Kommission für Integration, Bericht
Der IHK-Präsident Herr von Vopelius stellt zwei aktuelle Integrationsprojekte der IHK Nürnberg für Mittelfranken vor: „Zentralstelle der deutschen Wirtschaft zur Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse“ und „Ausländischer Wirtschaftskenner“, das gemeinsam mit dem Ausbildungsring Ausländischer Unternehmer e.V. (AAU) durchgeführt wird.


Umsetzung der EU-Arbeitnehmerfreizügigkeit ab 01.05.2011

03.03.2011, Kommission für Integration, Bericht
Ab 01.05.2011 wird in Deutschland die EU-Arbeitnehmerfreizügigkeit voll umgesetzt. Ab diesem Stichtag können Staatsbürger/-innen aus acht „neuen“ EU- Mitgliedstaaten ohne eine Arbeitserlaubnis zu benötigen als Arbeitnehmer/-innen in Deutschland tätig werden. Der Bericht zeigt das Migrationspotenzial auf, das für Deutschland und Nürnberg zu erwarten ist, sowie das vorhandene Integrationspotenzial des Arbeitsmarktes vor Ort.


Ethnische Ökonomie

Der Bericht zum Thema "Ethnische Ökonomie" wurde 2007 von der Koordinierungsgruppe Integration erarbeitet.

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