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Gesundheit und Alter

Folgend finden Sie Vorlagen der Kommission für Integration und anderer Fachausschüsse zu den Themen Gesundheit sowie Migration und Alter. Vorlagen des Gesundheitsausschusses finden Sie im städtischen Ratsinformationssystem.


Vorlagen der Kommission für Integration


GESUNDHEIT


Fortsetzung des Projekts „Zusammen gesünder sein – Küchen-, Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene“ (Hygieneprojekt)

10.10.2019, Kommission für Integration, Bericht
Das Gesundheitsamt der Stadt Nürnberg setzt mit Fördermitteln des Freistaats für besondere Projekte der Öffentlichkeitsarbeit der GesundheitsregionPlus von November 2018 bis November 2019 das Projekt „Zusammen gesünder sein – Küchen-, Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene“ (Hygieneprojekt) um. Hauptziel des Projekts ist die Vermeidung von Gesundheitsgefahren aufgrund mangelhafter Haushaltshygiene.

Mittelfristig ist das Projekt ein Baustein der Integrationsarbeit zugunsten der Verbesserung der Lebensqualität in den Einrichtungen zur gemeinschaftlichen Unterbringung und im Übergangswohnen. Die Umsetzung erfolgt mit drei Maßnahmen:
Drei Informationsbroschüren zu Hygienethemen in Deutsch als einfache Sprache, Informationsveranstaltungen und, dem Herzstück des Projekts, Einsatz ehrenamtlicher sog. Hygienelotsen (Hylo) zur Hygieneaufklärung in den Einrichtungen analog der sog. Integrationslotsen. Die Besuche erfolgen, sofern möglich, in der jeweiligen Muttersprache und dauern durchschnittlich drei Stunden.

Themen sind unter anderem:
Lagerung von Lebensmitteln, Trinkwasserqualität des Nürnberger Leitungswasser, Müllvermeidung und -entsorgung. Bis Ende November werden die Hylos etwa 60 Mal im Einsatz gewesen sein.

Die Nachfrage war von Beginn an sehr hoch und spiegelt den Bedarf an lebenswelthygienischer Beratung wider. Diese individuelle Beratung der Zugewanderten vermittelt gleichzeitig Basiskenntnisse, die für eine gelingende Integration (neben Bildung und Teilhabe) essenziell sind. Da dies weit über die Gh übertragenen Hygieneaufgaben hinausgeht soll eine Refinanzierung über die Betreiber der Einrichtungen geprüft werden und ob Drittmittel für Integrationsleistungen zur Verfügung stehen.


Konzept der Medizinischen Fachstelle für Flüchtlinge mit Fachstelle Trauma

05.07.2018, Kommission für Integration, Bericht
Der Schwerpunkt der Aufgaben der Medizinischen Fachstelle für Flüchtlinge mit Fachstelle Trauma hat sich zunehmend in Richtung Handling der vielfältigen psychischen Problematiken und Erkrankungen der Menschen, die schon etwas länger in Deutschland sind, verlagert. Das Konzept der Fachstelle inkl. der personellen Ressourcen wurde entsprechend angepasst. Das Angebot der Fachstelle umfasst in Bezug auf Klienten/-innen mit psychischen Erkrankungen das Angebot von ärztlichen Erstgesprächen im Sinn eines Clearings durch das muttersprachliche medizinische Team, weiteren ärztlichen stützenden muttersprachlichen Gesprächen über das Erstgespräch hinaus sowie die „Übermittlung“ an die Fachstelle Trauma für die psychiatrische Diagnostik und Empfehlungen hinsichtlich medikamentöser Therapie und Psychotherapie. Bei der psychiatrischen Untersuchung erfolgt häufig eine kultur- (und sprach-) vermittelnde Unterstützung durch das muttersprachliche medizinische Team, Durchführung von Einzelpsychotherapien durch externe Psychotherapeuten, welche eng mit der Fachstelle zusammenarbeiten und Teilnahme an Stabilisierungsgruppen. Die bis Ende 12/20 beantragte personelle Besetzung der Fachstelle umfasst 2,5 VK Stellen Ärzte, 2,0 Stellen MFA, 2,0 VK Stellen Verwaltung und somit 6,5 VK Stellen von ursprünglich 11 VK Stellen. Neben den Aufgaben im Bereich psychische Erkrankungen werden auch die allgemeinmedizinischen Aufgaben der Fachstelle beschrieben.


Teilbericht Gesundheit des Berichts zur interkulturellen Öffnung

03.12.2015, Kommission für Integration, Bericht
Der Bericht zur interkulturellen Öffnung als Bilanz der 2004 vom Stadtrat beschlossenen Integrations-Leitlinien erscheint in Teilberichten zu einzelnen Handlungsfeldern. Die Gesundheitsverwaltung stellt hiermit den Teilbericht Gesundheit vor, der sich insbesondere auf die Jahre 2012 bis 2015 bezieht. Der Teilbericht nimmt auch Bezug auf den Antrag der Stadtratsfraktion der SPD vom 22. Mai 2015 "Bilanz zu den Integrations-Leitlinien".


Ergebnisse der Schuleingangsuntersuchungen 2004/05 - 2010/11

14.03.2013, Kommission für Integration, Bericht
In Ergänzung des Berichts zu den Auswertungen der Schuleingangsuntersuchungen 2004/05 - 2010/11, werden Ergebnisse eingehender dargestellt, die Hinweise auf die gesundheitliche Situation von Kindern mit Migrationshintergrund im Vorschulalter geben können. Der Bericht wurde von der Gesundheitsberichterstattung bei Gh mit Unterstützung durch den Kinderund Jugendärztlichen Gesundheitsdinest ÄD erstellt. Es zeigt sich v.a., dass die Ergebnisse Hinweise darauf liefern, dass die Entwicklung feinmotorischer und sprachlicher Fähigkeiten bei Kindern mit Migrationshintergrund problematischer ist als bei Kindern ohne Migrationshintergrund; auch im Hinblick auf Übergewichtigkeit sind Kinder mit Migrationshintergrund stärker betroffen. Hingegen haben Kinder deutscher Sprachherkunft einen schlechteren Impfschutz als Kinder mit Migrationshintergrund.


Gründung und Aufbau eines Traumakompetenzzentrums in Nürnberg

04.07.2013, Kommission für Integration, Bericht
Antrag der Ausschussgemeinschaft "Die Bunten" im Nürnberger Stadtrat vom 06.08.2012.
Es wird auf die Situation unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge (UMF) mit besonderer Berücksichtigung des psychotraumatologischen Versorgungsbedarfs in Nürnberg eingegangen. Es werden derzeitige Initiativen zur Verbesserung der Versorgungslage für diese Betroffenengruppe dargestellt. Die Behandlung im Rat für Integration und Zuwanderung findet am 24.06.2013 statt, die Behandlung im Gesundheitsausschuss am 27.06.2013. Über die Ergebnisse wird in der Sitzung berichtet.


Gründung und Aufbau eines Traumakompetenzzentrums in Nürnberg

10.10.2013, Kommission für Integration, Empfehlung
Es wird auf die Situation unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge (UMF) mit besonderer Berücksichtigung des psychotraumatologischen Versorgungsbedarfs in Nürnberg eingegangen. Die mögliche Bedeutung der Einrichtung einer Traumaambulanz zur Verbesserung der Versorgungslage für diese Betroffenen-Gruppe wird unterstrichen. Bei der Behandlung im Gesundheitsausschuss am 22.07.2013 wurde der Handlungsbedarf zur Verbesserung der psychotraumatologischen Versorgung von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen bejaht. Neben einer Traumaambulanz könnten auch Sonderzulassungen für fremdsprachige Therapeuten und auch eine intensivere Berücksichtigung der Problematik in der schulischen Betreuung wichtige Beiträge leisten.


Schulpsychologische Betreuung Flüchtlingsklassen an beruflichen Schulen

10.10.2013, Kommission für Integration, Bericht
Beschluss des Integrationsrates vom 02.07.2013
Seit dem Schuljahr 2010/2011 werden in Nürnberg berufsschulpflichtige Asylbewerber/-innen beschult. Die Erfahrungen der drei Schuljahre zeigen, dass diese Gruppe von Schüler/-innen (ca. 300) auf dem Hintergrund ihrer vielfältigen Belastungen zusammen
mit ihren Lehrkäften eine besondere Unterstützung im psychologischen Bereich benötigt. Die schulpsychologischen Aufgaben beinhalten dabei die Beratung und Unterstützung der Flüchtlinge sowie die Arbeit mit den Lehrkräften. Über die verschiedenen Tätigkeitsbereiche informiert der Bericht. Der Bedarf kann aktuell nur in Ansätzen und bei weitem nicht ausreichend erfüllt werden. Zusätzliche fachliche Ressourcen sind für die Entwicklung und Umsetzung eines Konzepts zur Versorgung der BAF-Klassen notwendig.


Psychiatrische Versorgung unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge

19.12.2013, Kommission für Integration, Bericht
Im Bericht wird der aktuelle Erkenntnisstand dargestellt, der sich v.a. aus den Sitzungen des Runden Tisches "Traumakompetenzzentrum" derzeit ergibt. In einem Schreiben vom 16.11.2015 geht Kh explizit auf die psychiatrische Versorgung unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge in der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik im Kindes- und Jugendalter (KJP) am Klinikum Nürnberg ein. Die Gesundheitsverwaltung beabsichtigt, die Thematik im Rahmen des Projekts "GesundheitsregionPlus" weiter zu behandeln, damit Wege eröffnet werden, Defizite in Diagnostik und Versorgung zu reduzieren. Mit der GesundheitsregionPlus wird in Nürnberg eine vom Freistaat geförderte kommunale Gesundheitskonferenz etabliert; ein zentrales Steuerungsgremium dieses Projekts konstituiert sich am 09.12.2015.


Migration und Gesundheit: Fortschreibung der Bestandsaufnahme von 2007

08.12.2011, Kommission für Integration, Gutachten
Der vorliegende Bericht geht über eine Fortschreibung der 2007 fertiggestellten Bestandsaufnahme zu dem Themenkomplex „Migration und Gesundheit“ hinaus. Neben einem aktualisierenden Überblick zu vorhandenen spezifischen Gesundheitsangeboten für Menschen mit Migrationshintergrund in Nürnberg werden grundlegende Problemstellungen der gesundheitlichen Situation dieser Bevölkerungsgruppe, auf die Versorgungsangebote eine „Antwort“ geben sollen, noch einmal präzisiert. Dazu gehört auch, wichtige Eckpunkte zu benennen, an denen sich eine Weiterentwicklung gesundheitlicher Versorgungsstrukturen und gesundheitsrelevanter Angebote orientieren sollte.


"Helfen von Herzen e.V."

10.12.2009, Kommission für Integration, Bericht
Der Aussiedlerbeirat hat darum gebeten, der Kommission die Arbeit des Vereins „Helfen von Herzen e. V. - Verein zur Förderung von behinderten russisch sprechenden Menschen und ihren Familien aus den GUS-Staaten“ vorzustellen. Der Verein setzt sich für behinderte und kranke russisch sprechende Zuwanderer/innen ein.


Koordinationsstelle Migration und Gesundheit

10.12.2009, Kommission für Integration, Bericht
In der Sitzung des Gesundheitsausschusses vom 18.06.2009 wurden, insbesondere vor dem Hintergrund des zum Jahresende auslaufenden Gh-Projekts „Koordinationsstelle Migration und Gesundheit“, die Zukunftsperspektiven der migrationsbezogenen Gesundheitsarbeit bei Gh beschrieben. Es wird nun der aktuelle Sachstand dargestellt und auf Möglichkeiten der Weiterführung von einzelnen Arbeitsansätzen eingegangen.


Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) Beratungsstelle Nürnberg

02.07.2009, Kommission für Integration, Bericht
In dem Bericht wird die Arbeit der UPD (Unabhängige Patientenberatung Deutschland) Beratungsstelle Nürnberg vorgestellt. Sie positioniert sich als unabhängige Anlaufstelle für alle Anliegen rund um die Gesundheit und leistet einen Beitrag zu den vielfältigen Aktivitäten rund um das Thema „Integration in Nürnberg“.


Zukunftsperspektiven der migrationsbezogenen Gesundheitsarbeit bei Gh

02.07.2009, Kommission für Integration, Gutachten
Beschluss des Ausländerbeirates vom 17.03.2009
Um den Zugang von Migrantinnen und Migranten zum deutschen Gesundheitssystem, zu Beratung, Behandlung und präventiven Angeboten, zu verbessern hat das Gesundheitsamt mehrere Projekte und Kooperationen durchgeführt und auch das eigene Angebot modifiziert. Da zum Jahresende 2009 wichtige Projekte auslaufen, sollen die Folgen und mögliche Gegenmaßnahmen aufgezeigt werden.


Migration und Gesundheit: Bestandsaufnahme gesundheitliche Situation (2007)

08.03.2007, Kommission für Integration, Bericht
Bericht der Koordinierungsgruppe Integration


MIGRATION UND ALTER


Nürnberger Seniorennetzwerke

07.03.2013, Sozialauschuss
Die Nürnberger Seniorennetzwerke sind Teil der quartiersorientierten Ausrichtung der Nürnberger Seniorenarbeit. In derzeit elf Stadtteilen ergänzen sie die bestehende Infrastruktur der präventiven Altenhilfe bedarfsweise mit eigenen Angeboten oder bauen diese so aus, dass mittelfristig ein wohnungsnahes Basisangebot für Information und Beratung sowie Teilhabe an sozialen Kontakten, Gesundheitsvorsorge, Bildung und Kultur entsteht. Der Bericht stellt die Kristallisationsorte für die Teilhabeförderung alter Menschen in den Seniorennetzwerken und die dort umgesetzten Angebote und erreichten Kontakte in den Handlungssets Beratung/Information, Teilhabeförderung sowie Gesundheitsförderung und Prävention dar. Die koordinationsstellen übernehmen hierbei die Funktion einer trägerübergreifenden Vernetzung in der Seniorenarbeit und sind zudem Anlauf-, Informations-, Beratungs- und Lotsenstellen für alte Menschen im Quartier.


Ausbildungs- und FSJ-Plätze in der Altenpflege in Nürnberg

20.12.2012, Kommission für Integration, Bericht
(Beschluss des Integrationsrates vom 26.06.2012)
Der Nürnberger Rat für Integration und Zuwanderung hat das Seniorenamt und die Wohlfahrtsverbände mit Beschluss vom 26.6.2012 gebeten, Jugendlichen, die bereits in Nürnberg leben und keinen mittleren Bildungsabschluss haben oder noch nicht über ausreichende Deutschkenntnisse verfügen, eine Ausbildung in der Altenpflege zu ermöglichen. In diesem Zusammenhang wurden verschiedene Vorschläge unterbreitet. Das Seniorenamt hat den Beschluss des Nürnberger Rates für Integration und Zuwanderung in der Pflegekonferenz vom 19.11.2012 mit den Trägern der Altenpflege diskutiert. Die Ergebnisse der Diskussion sind in den vorliegenden Bericht eingeflossen.


Auslandsaufenthalt für Seniorinnen und Senioren mit Migrationshintergrund

14.07.2011, Kommission für Integration, Bericht
Beschluss des Integrationsrates vom 30.11.2010
Die Regelungen des Aufenthaltsgesetzes (AufenthG) sehen vor, dass eine Ausländerin/ein Ausländer bei einem nicht nur vorübergehenden Verlassen Deutschlands unter bestimmten Voraussetzungen kraft Gesetzes den Aufenthaltstitel verlieren kann. Dies wird z.B. bei einer Aufenthaltsdauer von mehr als 6 Monaten außerhalb Deutschlands gesetzlich vermutet. Betroffen hiervon sind einzelne Fälle von Seniorinnen und Senioren, die bisher (z.B. wegen fehlender Sprachkenntnisse oder mangelndem Einkommen) nicht in den Besitz eines dauerhaften Aufenthaltsrechtes gekommen sind.


Umsetzung trägerübergreifender Seniorenarbeit in den Seniorennetzwerken

13.10.2011, Sozialausschuss, Bericht
Seit 2006 setzt SenA in Kooperation mit anderen Trägern Seniorennetzwerke als quartiersbezogenen Ansatz der präventiven Seniorenarbeit um (derzeit in acht Stadtteilen). Die bisherigen Erfahrungen werden im Hinblick darauf dargestellt, in welchem Ausmaß die trägerübergreifende Zusammenarbeit, die Stärkung vorhandener und die Umsetzung neuer quartiersbezogener präventiver Angebote
verwirklicht werden konnten. Das Konzept wird in der Nürnberger „Altenhilfelandschaft“ auf einer breiten Basis angenommen. Bestehende Angebote der Träger werden durch gemeinsame Öffentlichkeitsaktionen bekannter, und es konnte ein breites Spektrum von neuen Angeboten in den Bereichen Information und Beratung, soziale Netze, Gesundheitsförderung und Prävention, bürgerschaftliches Engagement und Selbsthilfe sowie soziale Teilhabe in trägerübergreifender
Zusammenarbeit umgesetzt werden.


Bericht über Seniorinnen und Senioren mit Migrationshintergrund

08.12.2011, Kommission für Integration, Bericht
In Nürnberg leben rund 30.000 Menschen ab 65 Jahren mit Migrationshintergrund. Die vorhandenen Angebote der Altenhilfe und Altenpflege stehen zwar auch ihnen zur Verfügung, doch erfordern mangelnde Sprachkenntnisse und andere kulturelle Normen und Werte für einen Teil der älteren Menschen mit Migrationshintergrund sowohl muttersprachliche als auch kultursensible Angebote. Der vorliegende Bericht beschreibt die vorhandenen Angebote für Seniorinnen und Senioren mit Migrationshintergrund und zeigt Entwicklungsmöglichkeiten für die Zukunft auf.


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