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Nürnberg ist bunt – Vom Umgang mit Vorurteilen in einer vielfältigen Gesellschaft

4. Nürnberger Integrationskonferenz

Die 4. Nürnberger Integrationskonferenz fand am Samstag, 11.10.2014 im südpunkt in Nürnberg statt. Veranstalterin war die Stadt Nürnberg / Koordinierungsgruppe Integration in Kooperation mit dem Nürnberger Rat für Integration und Zuwanderung.
Nachdem es bei der Integrationskonferenz 2013 unter dem Motto „einstimmig – mehrstimmig. Sprache und Verständigung in einer vielfältigen Gesellschaft“ um Sprache im engeren wie im übertragenen Sinn ging, stand 2014 der Umgang mit Vorurteilen im Mittelpunkt der 4. Nürnberger Integrationskonferenz Nürnberg ist bunt – Vom Umgang mit Vorurteilen in einer vielfältigen Gesellschaft. Die Konferenz wird auf dieser Seite dokumentiert, links zu den Videos der Vorträge von Prof. Dr. Zick und Jürgen Schlicher sowie zum Video der Podiumsdiskussion finden Sie entsprechend unten.

Begrüßung und Grußwort

Begrüßung durch Jürgen Markwirth.

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Jürgen Markwirth, Amt für Kultur und Freizeit und Koordinierungsgruppe Integration.

Jürgen Markwirth und Ilhan Postaloğlu betonten in ihren Begrüßungsworten, dass das Eintreten der Stadt Nürnberg für gegenseitige Akzeptanz und Toleranz und das Engagement gegen alle Arten von Rassismus und Diskriminierung ebenso zu den Postulaten der „Leitlinien zum Integrationsprogramm der Stadt Nürnberg“ gehört wie die die Haltung, dass „Integration“ keine einseitige Anpassungsleistung von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte ist, sondern allen in der Stadt lebenden Menschen Annäherungsprozesse abverlangt.

Grußwort: Ilhan Postaloğlu, Vorsitzender des Nürnberger Rates für Integration und Zuwanderung

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Grußwort von Ilhan Postaloğlu, Vorsitzender des Nürnberger Rates für Integration und Zuwanderung.

PROGRAMMRÜCKBLICK

Die Konferenz war Teil des in zehn europäischen Städten laufenden Projekts „Communication for Integration“ und eines vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge geförderten Projekts im Nürnberger Stadtteil Langwasser „Stimme für Vielfalt.Wissen gegen Vorurteile“. Beide Projekte nehmen Bezug auf eine als beispielhaft geltende Kampagne der Stadt Barcelona, die auf der Konferenz vorgestellt wurde.

Moderation Grazyna Wanat

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Moderation Grazyna Wanat

Nürnberg ist bunt - Projektvorstellung mit Videobeispielen der Kommunikationskampagne der Stadt Barcelona

In Barcelona wird dem signifikanten Anstieg an ausländerfeindlichen Gerüchten und Vorurteilen gegen kulturelle Vielfalt, Zuwanderung und Zugewanderte seitens der alteingesessenen Bevölkerung durch Information, Humor, innovative Öffentlichkeitsarbeit und persönlichen Kontakt entgegengewirkt, um Diskriminierung und Rassismus vorzubeugen. Auf der Konferenz wurde die Kampagne gegen Vorurteile der Stadt Barcelona mit Videobeispielen von Luis Prada und Thomas Müller vorgestellt.

Projektvorstellung durch Luis Prada

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Projektvorstellung durch Luis Prada

Erläutert wurden die in Nürnberg geplanten Projektbausteine, die unter dem Slogan Nürnberg ist bunt zusammengefasst werden und für eine vielfältige Stadtgesellschaft werben. Auf der Grundlage von Daten und Fakten über Zuwanderung und Vielfalt werden ab Herbst 2014 Verhaltens- und Argumentationstrainings für „Botschafter/-innen für Vielfalt“ angeboten. Im Alltag - sei es im Verein, an der Ladenkasse, am Cafétisch, bei der Familienfeier und überall, wo Stereotype und Vorurteile unreflektiert verbreitet werden, sollen die Botschafter/-innen für Vielfalt in der Lage sein, Vorurteilen zu begegnen und für Toleranz und Vielfalt zu werben. Geplant sind im Modelstadtteil Langwasser Aktionen, die auf kurzweilige und spielerische Weise Menschen zusammenbringen und durch Kontakte und gemeinsame Aktivitäten das „Wir-Gefühl“ im Stadtteil stärken.

Projektvorstellung

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Projektvorstellung

So wird es u.a. Comic- und Videoworkshops für Jugendliche geben, die Kulinarische Aktion „Langwasser is(s)t bunt“ und Fotoaktionen „Vorurteile sind wie ein Brett vor dem Kopf“. Nürnberg ist bunt möchte dazu beitragen, die Chancen und Herausforderungen von kultureller Vielfalt zu verstehen und zu respektieren und Vorurteile reflektieren zu können. Dies trägt zur Verbesserung des Zusammenlebens in der vielfältigen Stadtgesellschaft bei und stärkt eine Anerkennungs- und Willkommenskultur gerade auch für neu nach Nürnberg zuziehende Menschen. Nürnberg ist bunt vermittelt Wege, wie man positiver mit Vorurteilen in einer vielfältigen Gesellschaft umgeht, zeigt die Chancen einer kulturell vielfältigen Gesellschaft, bietet Werkzeuge, um Diskriminierung und Rassismus vorzubeugen und begegnet Vorurteilen gegen kulturelle Vielfalt, Zuwanderung und Zugewanderte, durch Informationen, den Einsatz von Humor, innovative Öffentlichkeitsarbeit und persönliche Kontakte.

Projektvorstellung

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Projektvorstellung

Die Vorurteile der anderen - Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit statt Toleranz und Weltoffenheit

Vortrag Prof. Dr. Zick

Vortrag von Prof. Dr. Andreas Zick, Direktor des Instituts für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung der Universität Bielefeld (IKG).

Auch wenn man selbst glaubt, keine oder nur wenige Vorurteile zu haben, so haben doch Stereotype einen großen Einfluss auf unser Denken und Handeln. Die eigene Toleranz wird überschätzt, die unterdrückten Vorurteile wirken unbewusst weiter. Von Vorurteilen geprägte menschenfeindliche Einstellungen wie z.B. Rassismus, Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit stehen jedoch der Gleichheit von Menschen entgegen und dienen zur Legitimation von Gewalt gegen Minderheiten und Schwache.
Der Sozialpsychologe und Erziehungswissenschaftler Prof. Dr. Zick ist Experte für Vorurteile und Diskriminierung. In seinem Vortrag stellte er wichtige Ergebnisse aus seinen langjährigen Studien zur „Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit“ vor. Er berichtete über die Entwicklungen von Vorurteilen in der Gesellschaft und über deren Wurzeln und Hintergründe und betonte, dass Menschenfeindlichkeiten die Demokratie gefährden. Menschenfeindlichkeiten und problematische Einstellungen zur Demokratie sind nicht nur weit verbreitet und - wie etwa Fremdenfeindlichkeit und Rassismus - ansteigend, sondern gehen auf Ursachen zurück, die von gesellschaftlichen Entwicklungen berührt werden.

Gefährlich sind insbesondere Gefühle der Bedrohung, die oft noch populistisch aufgeladen werden, sowie Misstrauen in die Demokratie und die Meinung, dass die Wirtschaft das Sozialleben bestimmt. Vorurteile haben gesellschaftliche Konsequenzen und behindern die Entwicklung einer vielfältigen Gesellschaft. Insbesondere eine zivilgesellschaftliche Haltung kann Menschenfeindlichkeit begrenzen.

Vortrag Prof. Dr. Zick

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Vortrag Prof. Dr. Zick

Die Grundlage seiner Erkenntnisse über die Ausmaße, Ursachen, Folgen und Gegenkräfte zur Menschenfeindlichkeit ist die auf zehn Jahre angelegte große Langzeitstudie "Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit". Prof. Dr. Zick führte die Studie zusammen mit vielen Kollegen und Kolleginnen unter der Leitung von Professor Dr. Wilhelm Heitmeyer durch. Auf breiter interdisziplinärer und empirischer Basis wurde und wird in Bielefeld erforscht, was Vorurteile und ihre Folgen ausmacht: Zentrale Themen sind dabei Vorurteile gegen Einwanderer und Muslime, Fremdenfeindlichkeit, Rassismus, Antisemitismus, Sexismus, Homophobie und die Abwertung von Menschen mit Behinderung, von Obdachlosen und Langzeitarbeitslosen.

Der Begriff „Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit“ basiert auf dem Bielefelder Desintegrationsansatz und zielt darauf ab, feindselige Einstellungen zu Menschen unterschiedlicher sozialer, religiöser und ethnischer Herkunft sowie mit verschiedenen Lebensstilen in einer Gesellschaft mittels eines Begriffes von großer Spannweite zu erfassen und zu systematisieren. Als gemeinsamer Kern der diesem Begriff zugeordneten Phänomene wird eine Ideologie der Ungleichwertigkeit angenommen – die Gleichwertigkeit und Unversehrtheit von spezifischen Gruppen der Gesellschaft werde in Frage gestellt. In die empirische Forschung werden offene und verdeckte Menschenfeindlichkeit einbezogen.

Die federführende Forschergruppe spricht nicht von einem Phänomen, sondern von einem „Syndrom“. Die Bezeichnung „Syndrom“ für den Diskriminierungskomplex ist der Medizin entlehnt und bringt zum Ausdruck, dass die verschiedenen Symptome oft gleichzeitig oder korreliert auftreten.

Der Rassist in uns - Zur Anatomie von Diskriminierungsstrukturen

Jürgen Schlicher, Trainer für Nicht-Diskriminierung und Interkulturalisierung, ging in seinem Vortrag auf die Anatomie von Diskriminierungsstrukturen ein.

Jürgen Schlicher beschäftigt sich seit 20 Jahren mit Vorurteilen und wurde von Jane Elliott als Trainer für "Blue Eyed" ausgebildet. Das Konzept des "Blue Eyed" Workshops wurde 1968 von der amerikanischen Grundschullehrerin Jane Elliott entwickelt. Der Workshop lässt zwei voneinander getrennten Gruppen, die Braunäugigen und die Blauäugigen, in höchstem Maß spüren, welche Auswirkungen Diskriminierung hat. Das Training verdeutlicht die Notwendigkeit, eine Gesellschaft aufzubauen, die sensibilisiert ist für ungerechte und unfaire Handlungen und Bedingungen, und eine diskriminierungsfreie Atmosphäre schafft. Die Frage, warum Rassismus und Diskriminierung funktioniert, wird auch im Film „Der Rassist in uns“ illustriert. Darin wird ein von Jürgen Schlicher geleiteter "Blue Eyed" Workshop dokumentiert. In seinem Vortrag berichtet Jürgen Schlicher über den Workshop im Film und erläuterte, wie eine “innere Landkarte“ strukturiert ist, wie Stereotype und Vorurteile im Gehirn fest verdrahtet sind und wie Diskriminierung funktioniert.

Vortrag Jürgen Schlicher

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Vortrag Jürgen Schlicher

Ein Vorurteil bleibt meist nicht nur im Kopf sondern erfährt eine „Behandlung“ durch die diskriminierende Person und löst damit ein „Verhalten“ der diskriminierten Person aus. Dies kann ein Rückzug sein, ein „Nicht Auffallen“, das Ansprechen der Diskriminierung, Widerstand, Vorauseilender Gehorsam oder Übererfüllung einer Norm oder auch Humor. Die Erfahrungen in den "Blue Eyed" Workshops zeigen, dass es kaum Solidarität unter den Diskriminierten gibt, dass Diskriminierung aber auch nur dann erfolgreich funktioniert, wenn sie zugelassen und von Autoritäten legitimiert wird. Das Lernen, mit diskriminierenden Situationen umzugehen, und die Vermittlung einer Haltung der Gleichberechtigung sind daher wichtige Ansätze für einen bewussten Umgang mit Vorurteilen.

Podiumsdiskussion Vom Umgang mit Vorurteilen in einer vielfältigen Stadtgesellschaft

Das Podiumsgespräch mit Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly, Mitra Sharifi Neystanak (Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der Ausländer-, Migranten- und Integrationsbeiräte Bayerns AGABY), Jürgen Schlicher und Prof. Dr. Andreas Zick wurde von der Journalistin Özlem Sarikaya (Bayerischer Rundfunk, Magazin Puzzle) moderiert.

Moderation Özlem Sarikaya

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Moderation Özlem Sarikaya

Themenworkshops

1. Die Sprache der Vielfalt – Begriffe für ein neues „Wir-Gefühl“

Einführung: Dr. Chadi Bahouth, Neue deutsche Medienmacher e.V.

Ein wichtiges Ziel einer Einwanderungsgesellschaft ist es, den Zusammenhalt aller gesellschaftlichen Gruppen zu erreichen und ein Wir-Gefühl zu schaffen, das unabhängig von ethnischen Zugehörigkeiten entsteht. Gemeinsam mit den Neuen deutschen Medienmachern wurden Begriffe und Worte gesucht, um den Wortschatz rund um den sogenannten „Migrationshintergrund“ zu erweitern.
Ein Fazit des Workshop war: solange Gleichstellungpolitiken notwendig sind, sollten Unterschiede benannt werden. Diese Unterschiedsbezeichnungen sollen aber offen je nach anlassbezogen notwendigen Kriterien gebildet werden. Eine Benennung lediglich nach „mit“ und „ohne Migrationshintergrund“ ist oft einer Situation nicht angemessen. Mit einem Begriff muss auch nicht immer eine Diskriminierung verbunden sein, Unterschiede zu benennen ist nicht per se negativ.

Workshop 1

Workshop 1

2. Ach so ist das - mit Comics gegen Vorurteile

Einführung: Martina Schradi und Christine Burmann

Wie lassen sich Comics in der Antidiskriminierungsarbeit einsetzen? In diesem interaktiven Workshop wurden Comics vorgestellt, die sich mit Fragen von Vorurteilen, Migration, Inklusion, Akzeptanz von Minderheiten und der Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus beschäftigen. Vermittelt wurde ein Einblick in den Erstellungsprozess von Comicgeschichten und Methoden zur Arbeit mit Comics in der Schule oder der freien Jugend- und Erwachsenenarbeit. Deutlich wurde, dass durch Comics eine anonyme Darstellung möglich ist, die dennoch Empathie ermöglicht.

Workshop 2

Workshop 2

3. Wie reagiere ich, wenn mich Vorurteile von anderen Menschen treffen?

Einführung: Inge Spiegel, Dipl. Sozialpädagogin, hat Lehraufträge an der Ev. Hochschule und an der Technischen Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm zum Thema Antidiskriminierungspädagogik. Daneben leitet sie Seminare und Workshops zum Thema Diskriminierung und Menschenrechte. Der Titel des Handbuchs, an dem sie mitgearbeitet hat, lautet: „Diskriminierung trifft uns alle!“ Anregungen für die formale und nonformale Bildung.

Der Workshop gab Gelegenheit zum Austausch über persönliche Erfahrungen mit Vorurteilen. Warum ist es oft schwer auf verletzende Äußerungen, die auf Vorurteilen beruhen zu reagieren? Wie kann ich lernen meine Gefühle und Gedanken wahrzunehmen und auszudrücken? Wie kann Ohnmacht und Sprachlosigkeit überwunden werden? Diese Fragen wurden im Workshop behandelt.

Workshop 3

Workshop 3

4. Vorurteilsbewusste Erziehung im Kindesalter

Einführung: Andrea Kaliner, Diplom-Sozialpädagogin (FH), Interkulturelle Trainerin bei InkuTra - Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Nürnberg.

Der Workshop bot eine praxisnahe Einführung in den Ansatz der vorurteilsbewussten Erziehung und vermittelte erste Handlungsideen für die berufliche Praxis. Anhand einer interaktiven Übung reflektierten die Teilnehmer/-innen das eigene Verhalten in Bezug auf Vorannahmen und Vorurteile. Kinder entwickeln in den ersten Lebensjahren ihre Identität, indem sie sich mit Gleichen identifizieren und Unterschiede wahrnehmen. Unterschiede wahrzunehmen und zu thematisieren sind daher Voraussetzungen für Pädagoginnen und Pädagogen um Kinder stärken können, die gehänselt werden oder Mobbing erfahren haben aber auch um den “Täter“ oder die „Täterin“ zu stärken und nicht wiederum selbst zu diskriminieren.

Workshop 4

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Workshop 4

5. Umgang mit Mobbing – Der „No blame approach"

Einführung: Dipl. Religionspädagogin (FH) Ute Klehr

Nach einer Einführung in die Frage "Was ist Mobbing?" und "Wie arbeite ich mit dem no-blame-approach" wurde die Methode anhand einer kurzen Falldarstellung im Rollenspiel erprobt. Ziel war es, Mobbing klar erkennen zu können und sich zu trauen, die wesentlichen Schritte zur Intervention mit einem positiven Ansatz aktiv zu gestalten. Nicht die Frage von „Schuld“ steht im Mittelpunkt der Intervention sondern das Suchen nach Lösungen, die dazu beitragen, das Mobbing zu beenden.

Workshop 5

Workshop 5

6. Zivilgesellschaftliches Handeln vor Ort: Unterstützung für Asylsuchende

Einführung: Martina Mittenhuber, Menschenrechtsbüro der Stadt Nürnberg

Ein respektvoller Umgang mit Asylsuchenden und ihre Integration in das soziale Umfeld sind wichtige zivilgesellschaftliche Aufgaben. Dazu wurden aufgrund von Erfahrungen einer Unterstützergruppe Ideen entwickelt, wie man für Toleranz und Akzeptanz im Stadtteil werben, Begegnungen schaffen und Kontakte zur Unterstützung vom Asylsuchenden fördern kann.

Workshop 6

Workshop 6

7. Zivilgesellschaftliches Handeln vor Ort: Anti-Vorurteils-Training

Einführung: Dr. Andréa Vermeer

Wie kann man im Verein, im Stadtteil, im beruflichen Umfeld auf eine positive Einstellung zu einer bunten Gesellschaft Einfluss nehmen? Im Workshop wurde die Sprache als Schlüssel gesehen, um Vorurteile im Alltag zu identifizieren und anzusprechen. Diskutiert wurde zunächst über selbst verwendete Begriffe, die möglicherweise Vorurteile transportieren, denn Vorurteilsarbeit fängt bei einem selber an. Deutlich wurde, dass Solidarität und Zivilcourage gefordert sind, wenn man in einem aktiven Dialog und offen denjenigen begegnen möchte, die Vorurteile äußern oder durch ihr Verhalten andere diskriminieren.

Workshop 7

Workshop 7

Südpunkt

Veranstalterin und Herausgeberin:

Stadt Nürnberg / Koordinierungsgruppe Integration in Kooperation mit dem Nürnberger Rat für Integration und Zuwanderung

Weitere Informationen:

Amt für Kultur und Freizeit, Koordination Integrationsprogramm

Thomas Müller

Telefon: 09 11 / 2 31- 85 23

Telefax: 09 11 / 2 31 - 81 66

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