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Auf dieser Seite werden weitere Berichte und Vorlagen aufgeführt, die in der Kommission für Integration oder im Stadtrat behandelt wurden.


BERATUNGSANGEBOTE UND SPRACHMITTLUNG


Beratungsangebote für zugewanderte Menschen

15.10.2020, Kommission für Integration, Bericht
Die Integration von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte in die Stadtgesellschaft ist ein zentrales Thema kommunaler Stadtpolitik in Nürnberg. Die Zuwanderung der letzten vier Jahre wurde vor allem durch Migration aus Staaten der EU und durch Fluchtmigration geprägt. Die Aufgabe der verschiedenen Beratungsleistungen für Geflüchtete und Neuzugewanderte wird fast ausschließlich von Trägern der Wohlfahrtsverbände bereits seit sehr vielen Jahren übernommen.
Die Finanzierung und Zielgruppen der Beratungsleistungen unterliegen verschiedenen Förderrichtlinien und rechtlichen Rahmenbedingungen. Für die Träger der Beratungsangebote besteht eine hohe Komplexität in der Abstimmung unter den Beteiligten und der Fördersystematik. Nur durch eine kooperative Zusammenarbeit (vgl. Ziffer 1) zwischen den Verbänden und der Stadt, die auf Freiwilligkeit aller beruht, kann dies gewährleistet werden. In der Gestaltung der Integrationsarbeit in Nürnberg sind insbesondere Abstimmung, Austausch und Vernetzung maßgeblich. Um stets alle beteiligten Akteure einzubeziehen bestehen zahlreiche Netzwerke und Gremien auf der Praxisebene, der Ebene der Fachverantwortung und der Steuerungsebene.
Mit dem Bericht informiert die Verwaltung über die aktuelle Lage der Beratungsangebote für zugewanderte Menschen in der Stadt Nürnberg, insbesondere über die aktuelle Sachlage der Flüchtlings- und Integrationsberatung.


Zentrale Anlaufstelle Migration: Zwischenbericht und Ausblick

02.07.2020, Kommission für Integration, Bericht
Die Kommission für Integration empfahl in ihrer Sitzung am 21.03.2019 die (Wieder- bzw. Neu-) Einrichtung der Zentralen Anlaufstelle Migration (ZAM) als Erstanlaufstelle für alle Ratsuchenden im Kontext von Zuwanderung und Integration in Nürnberg.
Auf Basis der drei Bestandteile ZAM-Beratung (ZAMBe) mit Lotsenfunktion sowie begleitende Vermittlung mit Verweisstruktur, Test- und Meldestelle (TuM) des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) zur Einstufung und Zusteuerung zu den Integrationskursen und der Zentralen Servicestelle zur Anerkennung ausländischer Qualifikationen (ZAQ) soll diese im Sinne einer niedrigschwelligen Erstberatung fungieren.
Die Verwaltung erstattet Bericht über den aktuellen Sachstand zum Aufbau der ZAM, die Arbeit der ZAMBe, TuM und ZAQ und die Anmietung einer geeigneten Liegenschaft.


Zentrale Anlaufstelle Migration: Konzept und Aufbau

21.03.2019, Kommission für Integration, Bericht
Im Herbst 2015 wurde die frühere Zentrale Anlaufstelle Migration (ZAM) als verbindliche Einstufungs- und Prüfungsstelle des Bildungszentrums (BZ) für alle Integrationskurse in räumlicher Verbindung mit der Migrationsberatung der Wohlfahrtsverbände aufgelöst. Bereits kurz danach wurde ein fortbestehender Bedarf an einer Koordination des Zugangs zu Integrationskursen und zu Beratungsangeboten für Neuzugewanderte festgestellt. Mit dem Antrag "Gemeinsame Anlaufstelle Integration" der SPD-Stadtratsfraktion vom 25.08.2016 und dem Beschluss des Rats für Integration "Zentrale Anlaufstelle Integration" vom 15.11.2016 wurde dieses Anliegen noch einmal bekräftigt. In der Kommission für Integration am 29.06.2017 gab die Verwaltung einen Zwischenbericht über ihre Arbeit an der Konzeption und dem Aufbau einer neuen "Zentralen Anlaufstelle Migration".
Derzeit wird die "Zentrale Anlaufstelle Migration" neu aufgebaut. Die Anmietung eines geeigneten Gebäudes wird angestrebt. Zwei Einheiten der neuen ZAM, die ZAM-Beratung und die Test- und Meldestelle (TuM) werden in einem Vorläuferbetrieb starten. Ziel der neuen ZAM ist es, durch die räumliche Nähe und gemeinsame Steuerungsinstrumente der beteiligten Einheiten die Prozessabläufe bestmöglich aufeinander abzustimmen, um für die Besucherinnen und Besucher der ZAM eine hohe Servicequalität zu erreichen.


Sprach- und Integrationsmittlung SprInt und Videodolmetschen

21.03.2019, Kommission für Integration, Bericht
Die Kommission für Integration am 15.03.2018 hat empfohlen, das vorgelegte Konzept Sprach- und Integrationsmittlung (SprInt) mit dem Partner Berufliche Fortbildungszentren der Bayerischen Wirtschaft gGmbH (bfz) umzusetzten. Weiterhin hat die Kommission für Integration den Einsatz von Videodolmetschen bei Gh empfohlen. Die Verwaltung gibt hierzu einen Zwischenbericht.


Interner Verwaltungsdolmetscherdienst/Dolmetscherdienst im Gesundheitsbereich

15.03.2018, Kommission für Integration, Bericht
Anträge der SPD Stadtratsfraktion vom 18.12.2013, 16.04.2015 und 01.10.2015 und Beschluss des Nürnberger Rates für Integration und Zuwanderung vom 18.02.2014
Die Kommission für Integration hat am 8.12.2016 zum Aufbau eines Service Sprach- und Integrationsmittler/innen SprInt für die Region Nürnberg, Fürth, Erlangen, Schwabach die Durchführung eines gemeinsamen Interessensbekundungsverfahren empfohlen. Die Umsetzung des Verfahrens hat im Jahr 2017 eine städteübergreifende Projektgruppe vorbereitet. Nach Wertung des schriftlichen Konzepts und einer mündlichen Präsentation wurden die Beruflichen Fortbildungszentren der Bayerischen Wirtschaft (bfz) gGmbH als Partner für das Projekt ausgewählt. Weiterhin hat die Kommission für Integration empfohlen, dass sich die Stadt Nürnberg für den kurzfristigen Bedarf an Sprachmittlung zeitnah am Vertrag des Klinikums zum Videodolmetschen zu den bereits ausgehandelten Konditionen mit der Fa. SAVD beteiligt. Die Bearbeitung der Empfehlung der Kommission für Integration wurde an ein Projekt im Rahmen der modularen Qualifizierung übertragen.


Interner Verwaltungsdolmetscherdienst/Dolmetscherdienst im Gesundheitsbereich

08.12.2016, Kommission für Integration, Bericht
Auf Empfehlung der Kommission für Integration am 03.12.2015 und des POA am 15.12.2015 hat die Koordinierungsgruppe Integration eine Arbeitsgruppe eingerichtet, die einen Vorschlag zum weiteren Vorgehen interner Dolmetscherdienst erarbeitet hat. Für kurzfristige Sprachmittlungsleistungen wird die Nutzung des Service Videodolmetschen der Firma SAVD GmbH zu den Konditionen des Klinikums Nürnberg vorgeschlagen. Zum Aufbau eines Sprachmittlungsdienstes wird zudem der Aufbau eines Service Sprach- und Integrationsmittler/innen SprInt für die Region Nürnberg, Fürth, Erlangen, Schwabach empfohlen.


Interner Dolmetscherdienst

03.12.2015, Kommission für Integration, Bericht
Anlässlich Anträge der SPD Stadtratsfraktion wurden Erkundigungen über das Modell der internen Dolmetscherdienste bei der Stadt Hannover und dem Klinikum Nürnberg eingeholt. Darüber hinausgehend wurden die Ansätze weiterer Kommunen abgefragt sowie verschiedene Möglichkeiten der Sprachmittlung für die Verwaltung geprüft und beurteilt. Die Verwaltung berichtet über den Stand der Erkundigungen und die weitere Vorgehensweise. Die Prüfung der Genderrelevanz erfolgt durch die vorgeschlagene Arbeitsgruppe.


Bericht über die Veränderungen in der Zentralen Anlaufstelle Migration

03.12.2015, Kommission für Integration, Bericht
Das Bildungszentrum wird ab Januar 2016 selbst Integrationskurse anbieten. Das Bildungszentrum schafft mit den Integrationskursen 2016 mehr als 500 neue Plätze für berechtigte und/oder verpflichtete Teilnehmerinnen und Teilnehmer in der Stadt Nürnberg. 2017 ff. können bei Bedarf zusätzliche Integrationskursplätze eingerichtet werden.


Zentrale Servicestelle zur Erschließung ausländischer Qualifikationen ZAQ

19.03.2015, Kommission für Integration, Bericht
Vor drei Jahren hat die Zentrale Servicestelle zur Erschließung ausländischer Qualifikationen in der Metropolregion Nürnberg (ZAQ) am Bildungszentrum ihre Arbeit aufgenommen. Bislang wurden fast 2.000 Menschen beraten und bei der Anerkennung von im Ausland erworbenen Qualifikationen begleitet. Die zentrale Servicestelle schafft die Voraussetzungen dafür, dass erstmals in der Metropolregion Beratung, Informationen und Beratungspraxis im Bereich Anerkennung zu einem Kompetenzzentrum Anerkennung zusammengefasst und gebündelt werden.


Zentrale Servicestelle zur Erschließung ausländischer Qualifikationen ZAQ

20.09.2012, Kommission für Integration, Bericht
Zum 1. Juli 2012 wurde im Bildungszentrum im Bildungscampus der Stadt Nürnberg die „Zentrale Servicestelle zur Erschließung ausländischer Qualifikationen in der Metropolregion Nürnberg“ (ZAQ) eingerichtet. Sie ist eine Anlaufstelle für Migrantinnen und Migranten, Multplikatorinnen und Multiplikatoren sowie die Arbeitsmarktakteure in der Region. Die „Zentrale Servicestelle zur Erschließung ausländischer Qualifikationen in der Metropolregion Nürnberg“ (ZAQ) wird sehr gut angenommen und ist hoch frequentiert. Der vorliegende Bericht gibt erste Auskunft über Ergebnisse der Aktivitäten der „Zentralen Servicestelle zur Erschließung ausländischer Qualifikationen in der Metropolregion Nürnberg“.


Erhöhung der Erstberatungskapazitäten für Neuzuwanderer/innen

20.09.2012, Kommission für Integration, Bericht
Beschluss des Rats für Integration und Zuwanderung vom 17.04.2012.
Vor dem Hintergrund der wachsenden Zuwanderung vor allem aus Griechenland und den neuen EU-Staaten Rumänien und Bulgarien nach Nürnberg hat der Rat für Integration und Zuwanderung beschlossen, durch das Referat für Jugend, Familie und Soziales prüfen zu lassen, ob die Kapazitäten für die Migrationserstberatung bei den Wohlfahrtsverbänden erhöht werden können. Das Ergebnis der Prüfung ergibt, dass zwar die Zuwanderung aus den o.g. Ländern tatsächlich stark steigend verläuft, bei den Verbänden und den Beratungsstellen aber nicht die Nachfrage in gleichem Maße steigt; aus diesem und anderen Gründen (vgl. Sachverhaltsdarstellung) werden derzeit keine Aktivitäten zur Erhöhung der Beratungskapazitäten betrieben.


Trägernetzwerk und zentrale Anlaufstelle für Migration (ZAM)

09.12.2010, Kommission für Integration, Bericht über das Nürnberger Modell
Das Nürnberger Modell besteht aus drei Säulen, dem Trägernetzwerk, der Koordinationsstelle und der Migrationsberatung. Das Trägernetzwerk ist ein Zusammenschluss aller zugelassenen Nürnberger Sprachkursträger. Das BZ übernahm die Rolle des Prüfungszentrums. Die Zentrale Anlaufstelle Migration (ZAM) bietet Hilfestellung und Unterstützung während des gesamten Integrationsprozesses. Die Teilnehmerzahlen an Einbürgerunstests, den Deutschprüfungen und Orientierungskurstests nehmen pro Jahr stetig zu.


"Helfen von Herzen e.V."

10.12.2009, Kommission für Integration, Bericht
Der Aussiedlerbeirat hat darum gebeten, der Kommission die Arbeit des Vereins „Helfen von Herzen e. V. - Verein zur Förderung von behinderten russisch sprechenden Menschen und ihren Familien aus den GUS-Staaten“ vorzustellen. Der Verein setzt sich für behinderte und kranke russisch sprechende Zuwanderer/innen ein.


mosaik - interkulturelle Anlaufstelle (nicht nur) für muslimische Familien

15.10.2009, Kommission für Integration, Bericht (Zwischenbericht)
mosaik ist eine Schaltstelle zwischen Muslimen und Nicht-Muslime, sowie eine Anlaufstelle bei interkulturellen Konfliktlagen in der Einzelfallarbeit. mosaik bietet die Möglichkeit für beide Seiten
wichtige Informationen zu transportieren und zu diskutieren. Der Verein für sozialpädagogische Jugendbetreuung e.V. (vsj) ist Träger dieser interkulturellen Anlaufstelle. Politisch und konfessionell unabhängig, betreibt der Verein seit 1984 unterschiedliche Jugendhilfeeinrichtungen und Projekte im Großraum Nürnberg- Fürth-Erlangen und in Coburg. Die Verbundstruktur des vsj ermöglicht es, vielfältige, flexible Hilfeformen anzubieten und weiterzuentwickeln.


Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD), Beratungsstelle Nürnberg

02.07.2009, Kommission für Integration, Bericht
In dem Bericht wird die Arbeit der Beratungsstelle Nürnberg der UPD (Unabhängige Patientenberatung Deutschland, die sich als die unabhängige Anlaufstelle für alle Anliegen rund um die Gesundheit positioniert), und insbesondere deren Angebote für Menschen mit Migrationshintergrund vorgestellt.


Internationales Frauencafé, Tätigkeitsbericht

18.12.2008, Kommission für Integration, Bericht
Das Internationale Frauencafe startete als neues Projekt für Flüchtlingsfrauen am 01.05.2007. Bereits nach einer vierwöchigen Initiierungsphase (Beziehen der Räume, Anschaffung von Einrichtung und EDV, Erstellung eines Flyers in sechs Sprachen) konnte das Frauencafe seine reguläre Arbeit aufnehmen. Das Projekt bietet Beratung, Begleitung, berufliche Qualifizierung, offenes Cafe und Internetcafe an und gehört zu den vielfältigen Aktivitäten rund um das Thema „Integration in Nürnberg“.


Personal- und Finanzsituation der Migrationserstberatung in Nürnberg

17.07.2008, Kommission für Integration, Bericht zu Beschluss des Ausländerbeirates vom 26.05.2008
Die Migrationserstberatungsstellen (MEB) der freien Träger in Nürnberg melden gravierende Probleme bei der Personal- und Finanzsituation an. Diese werden im folgenden Bericht ausführlicher dargestellt.


RELIGION


Gesellschaftskundliche und sprachliche Fortbildung für religiöses Personal

10.10.2013, Kommission für Integration, Bericht
Siehe Vorlage vom 26.07.2012. Fortschrittsbericht über das Projekt "Gesellschaftskundliche und sprachliche Fortbildung für religiöses Personal in der Region Nürnberg"


Gesellschaftskundliche und sprachliche Fortbildung für religiöses Personal

26.07.2012, Kommission für Integration, Bericht
Am 1. Juni 2012 startete das Projekt „Gesellschaftskundliche und sprachliche Fortbildung für religiöses Personal in der Region Nürnberg“ beim Bildungszentrum im Bildungscampus der Stadt Nürnberg. Während der zweijährigen Laufzeit sind im Projekt neben der konzeptionellen Entwicklung der Fortbildung auch die Durchführung von drei Lehrgängen für insgesamt 75 Personen vorgesehen. Ein weiterer thematischer Schwerpunkt wird die Vernetzung des religiösen Personals in der Region sein. Ziel ist es, durch einen intensiven interreligiösen Dialog den Kontakt zu den Gemeinden zu vertiefen und damit einen Beitrag zur Integration der Gemeindemitglieder zu leisten.


Deutsche Islamkonferenz (DIK), Aktueller Sachstandsbericht

22.09.2011, Kommission für Integration, Bericht
Die Deutsche Islam Konferenz (DIK) wurde 2006 ins Leben gerufen und hatte in ihrer ersten Phase bis 2009 das Ziel, „den Dialog zwischen Staat und Muslimen zu verbessern und somit einen Beitrag für die gesellschaftliche und religionsrechtliche Integration der Muslime und den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Deutschland zu leisten sowie gesellschaftlicher Polarisation und Segregation entgegenzuwirken.“ In der zweiten Phase der DIK seit 2010 steht „die Teilhabe und die dadurch entstehende Integration von Muslimen in Deutschland“ im Mittelpunkt des Arbeitsprogrammes. Seit 2010 sind auch Kommunen in der DIK vertreten, u.a. die Stadt Nürnberg. In der Sitzung der Integrationskommission werden Frau Gönül Halat-Mec, eine der in die DIK berufenen muslimischen Einzelpersonen, und Frau Steffi Jemili-Redmann, Mitarbeiterin in der Geschäftsstelle der DIK beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF), über ihre Eindrücke in der DIK berichten.


mosaik - interkulturelle Anlaufstelle (nicht nur) für muslimische Familien

15.10.2009, Kommission für Integration, Bericht (Zwischenbericht)
mosaik ist eine Schaltstelle zwischen Muslimen und Nicht-Muslime, sowie eine Anlaufstelle bei interkulturellen Konfliktlagen in der Einzelfallarbeit. mosaik bietet die Möglichkeit für beide Seiten wichtige Informationen zu transportieren und zu diskutieren. Der Verein für sozialpädagogische Jugendbetreuung e.V. (vsj) ist Träger dieser interkulturellen Anlaufstelle. Politisch und konfessionell unabhängig, betreibt der Verein seit 1984 unterschiedliche Jugendhilfeeinrichtungen und Projekte im Großraum Nürnberg- Fürth-Erlangen und in Coburg. Die Verbundstruktur des vsj ermöglicht es, vielfältige, flexible Hilfeformen anzubieten und weiterzuentwickeln.


FRAUEN


Genitalverstümmelung

01.07.2010, Kommission für Integration, Bericht zum Antrag der Ausschussgemeinschaft FDP-FW-ÖDP vom 05.02.2010.
Genitalverstümmelung ist eine schwere Menschenrechtsverletzung. Sie trifft auch Mädchen, die in Deutschland leben und aufwachsen. Es ist wichtig festzustellen, welche Kompetenzen hier vor Ort im Umgang mit diesem Tabuthema vorhanden sind.


„frauen leben – Familienplanung und Migration im Lebenslauf“

10.12.2009, Kommission für Integration, Vorstellung des Auswertungsberichts
Das Forschungsprojekt„frauen leben – Familienplanung und Migration im Lebenslauf“
wurde vom Sozialwissenschaftlichen FrauenForschungsInstitut Freiburg (SoFFI F.) im Auftrag der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) in Kooperation mit dem Amt für Statistik und Stadtforschung, Bürgermeisteramt, dem Referat für Jugend, Familie und Soziales und der Frauenbeauftragten im Januar und Februar 2009 in Nürnberg durchgeführt. Befragt wurden 20- bis 44jährige Frauen mit türkischem Migrationshintergrund und (Spät-) Aussiedlerinnen (sowie eine deutsche Vergleichsgruppe) zu ihrer Migrationsgeschichte, Familiensituation, Familienentwicklung und sozialen Situation.


Wanderausstellung "Tatmotiv Ehre" von TERRE DES FEMMES

15.10.2009, Kommission für Integration, Bericht
Um über die Lage bedrohter Frauen zu informieren, hat die SPD-Stadtratsfraktion beantragt, die Wanderausstellung "Tatmotiv Ehre" von TERRE DES FEMMES in Nürnberg zu zeigen. Die von TERRE DES FEMMES konzipierte und 2009 komplett aktualisierte Wanderausstellung informiert auf 18 Stellwänden mit Fotos und Texten über die Lage bedrohter Frauen und die Veränderung der traditionellen Frauenrolle. Die Ausstellung geht auf Themen wie: Zwangsheirat, Säureattentate, Steinigung, Mitgiftmorde und Ehrenmorde, und auf rechtliche Diskriminierungen von Frauen in einzelnen Ländern wie Pakistan, Brasilien, Afghanistan, Syrien, Jordanien und dem Libanon ein.


Internationales Frauencafé, Tätigkeitsbericht

18.12.2008, Kommission für Integration, Bericht
Das Internationale Frauencafe startete als neues Projekt für Flüchtlingsfrauen am 01.05.2007. Bereits nach einer vierwöchigen Initiierungsphase (Beziehen der Räume, Anschaffung von Einrichtung und EDV, Erstellung eines Flyers in sechs Sprachen) konnte das Frauencafe seine reguläre Arbeit aufnehmen. Das Projekt bietet Beratung, Begleitung, berufliche Qualifizierung, offenes Cafe und Internetcafe an und gehört zu den vielfältigen Aktivitäten rund um das Thema „Integration in Nürnberg“.


Integratives Sportangebot für Frauen - "Frauen in Bewegung"

18.12.2008, Kommission für Integration, Bericht
Der SportService will mit dem seit Juni 2008 umgesetzten Sport- und Bewegungs-Projekt „Frauen in Bewegung“ den Zugang von Frauen, speziell Migrantinnen, zu den Angeboten der Nürnberger Sportvereine erleichtern. Das Projekt ist auf Nachhaltigkeit angelegt und wird unter Mitwirkung von Sportvereinen, Migranten-Selbstorganisationen und mit Stadtteil-Bezug durchgeführt. Der Bericht zum aktuellen Sachstand des Projektes wird hiermit vorgelegt.


INTERNATIONALITÄT


Städtepartnerschaftsvertrag mit Córdoba, Spanien

21.04.2010, Stadtrat, Beschluss
In Nürnberg und Umgebung leben mehrere Tausend Menschen mit spanischen Wurzeln. Seit vielen Jahren ist insbesondere der deutsch-spanische Verein "Centro Español" bemüht, die spanische Kultur und Lebensart in Nürnberg zu vermitteln und zu pflegen. Als sich 2008 aus dem Verein eine Initiative zur Schaffung einer Städtepartnerschaft zwischen Nürnberg und der andalusischen Stadt Córdoba entwickelte, stieß sie bei Bürgern, Politikern und Journalisten auf ein ausgesprochen positives Echo, zumal Córdoba nicht zuletzt wegen des starken Engagements im Bereich Menschenrechte, Toleranz und Völkerverständigung hervorragend zu Nürnberg passt.


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