Kontakt

Städtische Kindertageseinrichtungen - Einrichtungsarten

Die Stadt Nürnberg ist Träger von knapp 150 Kindertageseinrichtungen, für die das Jugendamt ab dem Planungsstadium zuständig ist. Die Kinderkrippen, Kindergärten, Häuser für Kinder, Kinderhorte, Horte an Förderzentren und Schülertreffs mit rund 8.500 Plätzen sind verteilt über das gesamte Stadtgebiet.



Für Kinder im Alter von 2 Monaten bis zu 3 Jahren

Betreuung in Kinderkrippen und Häusern für Kinder

Kinderkrippen bzw. Gruppen für unter 3-Jährige in Häusern für Kinder sind pädagogische Einrichtungen für Kinder unter drei Jahren. In der Regel werden zehn bis zwölf Kinder von zwei pädagogischen Fachkräften betreut. Mit den Eltern werden individuelle Betreuungsvereinbarungen über die tägliche und wöchentliche Nutzungszeit der Krippe abgeschlossen.

Kinderkrippen haben einen eigenständigen Auftrag zur Förderung und Unterstützung von Entwicklungs- und Bildungsprozessen von Kindern unter drei Jahren. Der pädagogische Schwerpunkt liegt vor allem im individuellen und spielerischen Entdecken und gemeinsamen sozialem Miteinander der Kleinsten. Im Tagesablauf gibt es neben freien und angeleiteten Spiel- und Lernphasen auch gemeinsame Zeiten des Essens einschließlich eines Mittagessens und des Ausruhens.

Die Mindestnutzungszeit für jedes Kind beträgt pro Woche 20 Stunden. Besondere Bedeutung wird der Eingewöhnungszeit in Kinderkrippen in Begleitung eines Elternteils beigemessen, die in enger Zusammenarbeit zwischen der Familie und den Fachkräften vor Ort erfolgt. Die genauen Details und der zeitliche und organisatorische Ablauf der Eingewöhnung sind mit der jeweiligen Krippe vor Ort abzustimmen. Eine Alternative zur Betreuung von Kleinkindern in Kindertageseinrichtungen ist die

Haus für Kinder - eine altersgemischte Kita

Die Einrichtungsarten Kinderkrippe (kurz: Krippe), Kindergarten und Kinderhort (kurz: Hort) sowie die dort betreuten Altersgruppen sind den meisten bekannt. Doch nicht alle kennen die Einrichtungsart "Haus für Kinder", nach dem Bayerischen Kinderbildungs- und -betreuungsgesetz (BayKiBiG) eine Kindertageseinrichtung, in der die Kinder verschiedener Altersgruppen unter einem Dach und altersgemischt betreut werden. In einem Haus für Kinder können also Kinder im Alter von 2 Monaten bis zur Einschulung bzw. auch bis zum Ende der Grundschulzeit betreut werden.


Für Kinder ab 3 Jahren bis Schuleintritt

Betreuung in Kindergärten und Häusern für Kinder

Kindergärten und Häuser für Kinder, die Plätze für diese Altersgruppe anbieten, sind Einrichtungen für Kinder von 3 Jahren bis zum Schuleintritt. Sofern Plätze frei bleiben, ist es in Ausnahmefällen auch möglich, sowohl Kinder unter 3 Jahren aufzunehmen als auch Kinder, die bereits die Schule besuchen für die Zeit vor oder nach dem Unterricht.

Darüber hinaus können Kinder, die eine Schulvorbereitende Einrichtung (SVE) besuchen, im Anschluss an die Förderung in der SVE – in der Regel bis 13 Uhr - einen Platz im Kindergarten erhalten.

Kindergärten stehen in enger Kooperation mit den Eltern im Sinne einer gemeinsamen Bildungs- und Erziehungspartnerschaft. Dem jeweiligen Kind sollen bestmögliche Bildungserfahrungen und Chancen geboten werden. Dabei gilt es, den Kindern individuelle und vielfältige Erfahrungs- und Bildungsmöglichkeiten zu eröffnen, sie in ihren Kompetenzen zu stärken und bei der Bewältigung der Übergänge zwischen den Bildungseinrichtungen zu begleiten. Hierzu ist eine enge Kooperation mit der jeweiligen Sprengelgrundschule notwendig.

Der Tagesablauf ist geprägt durch eine betreute Freispielzeit, angeleiteten Angebots- und Projektzeiten sowie Phasen für Rückzug und Ausruhen. Das Mittagessen findet in gemeinschaftlicher Atmosphäre statt. Die Mindestbuchungszeit in Kindergärten beträgt 20 Wochenstunden (ohne Mittagessen) bzw. 25 Stunden (mit Mittagessen) pro Woche.


Für Grundschulkinder bis zum Ende der 4. Klasse

Betreuung in Kinderhorten, Zentralhorten und Häusern für Kinder

Grundschulkinder - und in einigen Fällen auch etwas ältere Kinder - werden in Kinderhorten, Zentralhorten und in Häusern für Kinder, die Plätze für diese Altersgruppe anbieten, vor und nach dem Unterricht sowie in den Ferien betreut.

Kinderhorte sind von der Schule unabhängige Einrichtungen, häufig aber in Schulgebäuden oder in Schulnähe untergebracht. Sie zeichnen sich durch eine enge Kooperation mit den Schulen aus. Kinderhorte verstehen sich als Lebens- und Lernorte für Schulkinder mit den Schwerpunkten der Selbstorganisation und der Förderung der Eigenständigkeit. Der Tagesablauf ist geprägt von Freizeit- und Rückzugsangeboten, gemeinsamen Mahlzeiten und einer Hausaufgaben bzw. Studierzeit. Das ganztägige Ferienbetreuungsangebot setzt nochmals eigene Akzente z. B. durch Tagesausflüge und Ferienfahrten.

Die Mindestbuchungszeit im Hort beträgt 20 Wochenstunden mit einer Kernzeit von 13.15 bis 15.30 Uhr während des regulären Schulbetriebes an vier. Die Ferienbetreuung steht im Einzelfall auch Gastkindern offen, sofern ausreichend Personal vorhanden ist.

Die Besonderheiten eines Zentralhorts

Eine besondere Kategorie der Kinderhorte sind die Zentralhorte. Sie sind ebenso wie alle anderen Kinderhorte pädagogische Einrichtungen für Grundschulkinder, die die Kinder nach dem Ende des Unterrichts und in den Ferien besuchen. Die Besonderheit der Zentralhorte besteht darin, dass die Kinder nicht aus einer, sondern aus mehreren Schulen kommen und in dem dort angegliederten Hort in der Regel die Betreuung vor dem Unterricht erfolgt. Inzwischen gibt es in Nürnberg mehrere städtische Zentralhorte. Abhängig vom Standort bieten die Zentralhorte bis zu 100 Plätze für Kinder aus verschiedenen Grundschulen an.

Nach dem jeweiligen Unterrichtsschluss (11.15, 12.15 und 13 Uhr) werden die Kinder vor ihrer Schule mit einem vom Jugendamt organisierten Bus oder Taxi abgeholt, wenn die Schule nicht in unmittelbarer Nähe liegt. Die Busse werden von Fachkräften aus dem Zentralhort begleitet. Die Taxifahrer werden für diese Aufgabe geschult und festen Routen zugeteilt, um den Kindern bekannt zu sein.

Nach Hortschluss werden die Kinder wieder zu ihrer Schule zurück gebracht. Von dort können sie heimlaufen oder werden von den Eltern abgeholt. Selbstverständlich können die Kinder direkt nach Ende der Kernzeit im Zentralhort direkt abgeholt werden bzw. falls sie in der Nähe des Zentralhorts wohnen, direkt vom Zentralhort aus nach Hause gehen. Die Vergabe der neuen Zentralhortplätze erfolgt im Laufe des Monats Mai für das jeweils kommende Betriebsjahr nach den Kriterien der Kindertageseinrichtungssatzung (KitaS).

Der von der Medienwerkstatt e.V. erstellte Kurz-Film über den Alltag im Zentralhort in der Veilhofstraße zeigt, wie aus der Not eine von allen geschätzte Tugend wurde:


Für Schüler/-innen von der 1. bis 6. Klasse aus Förderzentren

Horte an Förderzentren

Horte an Förderzentren sind sozialpädagogische Kindertageseinrichtungen für Schulkinder, die einen besonderen Förderbedarf emotionaler, sozialer oder leistungsbezogener Fähigkeiten haben. Der überwiegende Teil der Kinder besucht ein Förderzentrum. Orientierungshilfe, Vorleben und Erlernen von Basiskompetenzen und Strukturen, Wertevermittlung sowie die Förderung zwischenmenschlicher Beziehungen sind hier in besonderem Maße Merkmale pädagogischen Handelns. Dies erfolgt in partnerschaftlicher Zusammenarbeit zwischen Förderhort, Elternhaus und Schule. Die Kinder können von der Einschulung bis zum Ende der 6. Klasse, in Ausnahmefällen auch bis zum Ende der Schulpflicht, den Hort am Förderzentrum besuchen.

Der Tagesablauf beinhaltet Freizeit- und Rückzugsangebote, gemeinsame Mahlzeiten und eine Zeit für die Erstellung der Hausaufgaben. Die ganztägige Ferienbetreuung setzt nochmals eigene Akzente z. B. durch Tagesausflüge und Ferienfahrten.

Die Mindestbuchungszeit beträgt wie im Kinderhort 20 Wochenstunden mit Kernzeit von 13.15 bis 15.30 Uhr während des regulären Schulbetriebes an vier Nachmittgen.


Für Schüler/-innen von der 5. bzw. der 7. bis 9. Klasse

Schülertreffs

Im Jahr 1987 beschloss der Stadtrat der Stadt Nürnberg ein Konzept zur Einführung von Schülertreffs für Schülerinnen und Schüler der 7. bis 9. Klassen. Ziel ist die sozialpädagogische Arbeit mit Mittel- und Förderschülerinnen und –schülern, eng verbunden mit einer Vorbereitung auf den Schulabschluss und der oft problematischen Berufsfindung sowie mit freizeitpädagogischen Elementen. Schülertreffs sind eine Anlaufstation für diese Jugendlichen mit ihren persönlichen, familiären oder schulischen Anliegen sowie ihren Kommunikationsbedürfnissen.

Schülertreffs in Nürnberg arbeiten nach dem im Jugendamt mit den Schulbehörden entwickelten Konzept, das kombinierte Betreuungs-, Förder-, Beratungs- und Freizeitangebote innerhalb angepasster Ganztagsprogramme beinhaltet. Sie kooperieren eng mit der offenen Jugendarbeit, der Jugendberufshilfe und mit Beratungseinrichtungen insbesondere im Stadtteil. Wichtig ist die kontinuierliche Zusammenarbeit mit der jeweiligen Bezugsschule und deren Lehrkräften, zum Beispiel bei der Hausaufgabenbetreuung, dem Förderunterricht, Projekten oder Raum- und Ausstattungsfragen.

Die Schülertreffs sind von den Mindestbuchungs- und Kernzeitenregelung ausgenommen.


Anmeldung

Weitere Informationen sowie die Termine finden Sie auf der Seite


Satzung und Gebührensatzung für die städtischen Kitas

Diese finden Sie auf unserer Seite „Satzungen“ unter "Wir über uns"


Kontakt / Information

Bereich 1 - Städtische Kindertageseinrichtungen

Städtische Kitas

Anmeldung in städtischen Kitas

Stellen und Praktikum

Radiospot

Zurück zum Seitenanfang URL dieser Seite:
<http://www.nuernberg.de/internet/jugendamt/kindertageseinrichtungen.html>