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Historie

Auf dem Weg zum heutigen Programm KEiM gab es eine geschichtliche Entwicklung, die sich wie folgt darstellen lässt:

Das Vorgängerprojekt „Energiesparen macht Schule“ (EMS)

Im März 1996 hatte der Schulausschuss des Nürnberger Stadtrats beschlossen, an einer Reihe von Nürnberger Schulen das Projekt “Energiesparen macht Schule” zu initiieren. Das Projekt war auf drei Jahre angelegt und es waren 19 Schulen daran beteiligt. Vorrangiges Ziel dieses Projekts war es, bei den beteiligten Schülerinnen und Schülern einen Bewusstseinswandel anzustoßen: Sie sollten im Rahmen des Projekts lernen, sorgfältiger mit Wasser, Strom und Heizenergie umzugehen und so zu einem verantwortungsvollen Umgang mit natürlichen Ressourcen beitragen.

Die Schulen erhielte ein Drittel der eingesparten Energiekosten. Ein Drittel ging an den Energieversorger, der durch seine Schulinformation das Projekt unterstützte. Das letzte Drittel diente zu Entlastung des städtischen Haushaltes. Das Projekt wurde durch das Bayerische Staatsministerium für Landesentwicklung und Umweltfragen gefördert.

Der Weg vom Projekt KEiM zum Programm KEiM

Die Einsparergebnisse aus EMS waren sehr zufriedenstellend, so dass im Jahre 1999 beschlossen wurde das Energiesparprojekt auf alle Nürnberger Schulen auszuweiten. Die Begleitung des Projektes wurde nun zu 100% von der Stadt Nürnberg selbst übernommen und hierfür eine langfristige Kooperation zwischen dem Kommunalen Energiemanagement (KEM) im Hochbauamt des Baureferates und dem damaligen Umweltpädagogischen Zentrum (UpZ) im Schulreferat vereinbart.

Als Anreizsystem wurde, wie in vielen anderen Kommunen auch, ein „fifty-fifty“ Verfahren installiert, bei dem die Schulen die Hälfte der Einsparungen zur freien Verfügung erhielten. Die Erfahrung mit dieser „fifty-fifty“-Regelung waren jedoch äußerst unbefriedigend. Hauptproblem war, dass bisher sparsame und engagierte Schulen nur noch sehr geringe Einsparpotentiale hatten. Dies traf besonders auf die Schulen zu, die bereits am EMS beteiligt waren. Zusätzlich wurde beim „fifty-fifty“-Modell der pädagogische Ansatz komplett außer Acht gelassen.

Diese beschriebene Situation wurde im KEiM-Arbeitskreis intensiv diskutiert und führte zur Einführung einer pädagogischen Bewertungsebene und damit im Jahr 2003 zur Einführung des heute aktuellen Bonussystems.

Dieses Bonussystem führte zu einer Verstetigung und aus dem „Projekt“ KEiM wurde das fest installierte „Programm“-KEiM.

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