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Energetische Sanierung des zukünftigen Wüstenhauses im Tiergarten Nürnberg

Das ehemalige Flusspferdhaus im Tiergarten Nürnberg, ein Baudenkmal, das seit 2011 leer steht, wird zu einem Passivhaus umgebaut. Das Gebäude soll zukünftig Wüstentieren ein Zuhause bieten. Durch die Sanierung werden mehr als 90% CO2 eingespart. Dieses Klimaschutzprojekt erfüllt dank seines Modellcharakters die Förderkriterien des Umweltbundesministeriums (BMUB) und hat eine wichtige Vorbildfunktion für weitere Gebäude in der Stadt sowie für die Öffentlichkeit.

Die Förderung des BMUB in Höhe von 200.000 Euro konnte aufgrund eines gemeinsamen Förderantrags des Referats für Umwelt und Gesundheit, des Planungs- und Baureferats und des Tiergartens gewonnen werden. Das Energiekonzept für den Förderantrag erstellte das Architekturbüro „ING + ARCH Partnerschaft“, die fachliche Projektleitung für das Vorhaben liegt beim Hochbauamt der Stadt Nürnberg und der Projektträger Jülich – Forschungszentrum Jülich GmbH wickelt die Fördermaßnahmen ab.
Die beachtliche CO2-Einsparung wird unter anderem durch eine Innen- und Außendämmung, die Erneuerung der Fenster, der Einbau einer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung und den Wechsel des Energieträgers von Heizöl auf Holzhackschnitzel durch eine Anbindung an das bereits bestehende Nahwärmenetz erreicht.

Im Klimafahrplan 2010 bis 2050 hat sich die Stadt Nürnberg das Klimaschutzziel gesetzt, bis zum Jahr 2050 die CO2-Emissionen gegenüber 1990 um 80 Prozent zu reduzieren. Die energetische Sanierung von Bestandsgebäuden stellt hierbei ein wesentliches Handlungsfeld dar. Daher leistet die Sanierung des zukünftigen Wüstenhauses einen wichtigen Beitrag, um die gesteckten Klimaschutzziele zu erreichen.

Einen Eindruck davon, wie das neue Wüstenhaus aussehen wird, geben Ihnen unsere Grafiken oben. Das Gebäude vor der Sanierung zeigen die Fotos unten.


Das alte Nilpferdhaus vor der Sanierung

Das ehemalige Flusspferdhaus vor der Sanierung.

Durch den Umbau werden mehr als 90% CO2 eingespart.


Förderdetails:

  • Gefördert vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages
  • Laufzeit des Projekts: 01.04.2016 bis 31.01.2018
  • Förderkennzeichen: 03KS8184M

Wolfgang Müller

Klimaschutzbeauftragter


Telefon: 09 11 / 2 31-39 77

Telefax: 09 11 / 2 31- 33 91

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Beteiligte Partner

  • Logo des Projektförderers Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit<http://www.klimaschutz.de>
  • Logo des Projektträger Jülich<https://www.ptj.de/klimaschutzinitiative>
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