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ZURÜCK INS LONI - Loni Übler - ein Mensch, ein Haus, eine wechselvolle Geschichte

Die Ausstellung wurde aufwendig recherchiert von der Historikerin Kerstin Gardill und illustriert sowie künstlerisch umgesetzt von den Grafikern Carolin Wabra und Jürgen Held.

Anhand von Fotocollagen, Bildern, Texten, historischen Dokumenten zeigt die Ausstellung Geschichten über Menschen, über den Stadtteil, die gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen in Nürnberg und schließlich die Geschichte der Bundesrepublik Deutschland.

Die Historikerin Kerstin Gardill gibt dabei einen Einblick in eine spannende Geschichte, von der Gründung des Hauses durch Loni Übler, dem auch diese Ausstellung gewidmet ist, bis zur heutigen Nutzung des Kulturladens als zentrale Anlaufstelle für Menschen im Stadtteil. Carolin Wabra und Jürgen Held gestalteten die Ausstellung mit Illustrationen, Collagen und Bilder.

„Das Loni“ im Wandel
Einst als Pulvermagazin Ende des 19. Jahrhunderts erbaut, wird das Loni-Übler-Haus nach dem zweiten Weltkrieg vom damaligen Vorsitzenden der Arbeiterwohlfahrt Loni Übler als Wohnheim für männliche Jugendliche eröffnet. Nach Schließung des Heims 1974 und einigen Jahren Leerstand, wurde „das Loni“ 1977 besetzt und zählt somit zu einem der wenigen besetzten Häuser Nürnbergs. Die geforderte selbstverwaltete Struktur der Besetzer/-innen sollte sich zum großen Teil erfüllen: Das „Loni“ wird 1980 ein Kulturladen und damit eine soziokulturelle Begegnungsstätte, ganz im Geiste des wohl bekanntesten Kulturpolitikers Hermann Glaser. Nach dem Motto „Kultur von allen – Kultur für alle“ ist es seitdem ein beliebter Treffpunkt im Stadtteil für Jung und Alt, in dem interessante Veranstaltungen stattfinden und viele Gruppen, Vereine und Initiativen eine Heimat gefunden haben.

Öffnungszeiten der Ausstellung

Die Ausstellung ist bis Sonntag, den 19. September 2021, zu den Öffnungszeiten des Kulturladens zu sehen.

Die komplette Ausstellung kann nur mittwochs von 13 bis 19 Uhr betrachtet werden. Zu anderen Uhrzeiten sind nicht alle Teile der Ausstellung, aufgrund der Nutzung durch Gruppen und Kurse, zu sehen. Danke für das Verständnis.

Der Eintritt ist frei.

Bitte beachten Sie die aktuell gültigen Sicherheits- und Hygienehinweise, die Sie auf unserer Startseite einsehen können. Vielen Dank!

Mit dabei bei den Stad(ver)führungen

Einst ein Pulvermagazin, nach dem 2. Weltkrieg ein Wohnheim für Lehrlinge und seit 1980 ein Kulturladen - das Loni-Übler-Haus kann viele spannende Geschichten erzählen: über Menschen, den Stadtteil und den Namensgeber Loni Übler.
Eine Führung durch die Ausstellung und das Haus mit der Historikerin Kerstin Gardill und der Leiterin des Hauses Monika Abel findet am Sonntag, den 19. September 2021 um 15 Uhr im Rahmen der Stadt(ver)führungen durch die Ausstellung. Weitere Informationen hierzu erhalten auf der Homepage der Stadt(ver)führungen voraussichtlich ab Anfang Juli.

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