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Interkulturelles Schulprojekt


Weltreise 2020

Im Frühjahr startet die kreative Fluggesellschaft KKAir (alias KinderKunstRaum) erneut eine Reise um Welt. Für die Tagesausflüge in ferne Länder suchen wir mutige Passagier*innen der 5. bis 7. Jahrgangsstufe!

Regionale Künstler*innen mit internationalen Wurzeln gestalten im Februar und März neun interkulturelle Projekttage. Als Reiseleitungen berichten sie aus ihren Heimatländern, geben Einblick in Kultur und Alltagsleben und werden mit den teilnehmenden Klassen künstlerisch, tänzerisch oder musikalisch aktiv.


Interkulturelle Projekttage


12.02. | SUDAN – Holzschnitt mit Osama Khalifa

Osama Khalifa wurde in Karima, Nordsudan geboren und lebt schon seit über zehn Jahren in Deutschland. Als Künstler und Grafikdesigner hat er bei verschiedenen Werbeagenturen in Khartum, Kairo und Nürnberg gearbeitet.

Die Schülerinnen und Schüler lernen den nordostafrikanischen Sudan kennen und erfahren, wie in der Wüstenregion Häuser gebaut werden und mit welchen Ornamenten sie verziert sind. Das gibt Anregungen für den kreativen Teil: Die Teilnehmenden erstellen einen einfachen Holzschnitt auf weichem Sperrholz, den sie später z.B. auf ein T-Shirt drucken. Dazu gibt es kleine Köstlichkeiten und landesübliche Musik aus dem Sudan.


17.02. | BRASILIEN – Tanzen mit Michaela Pereira Lima

Die Deutsch-Brasilianerin Michaela Pereira Lima ist Tanzpädagogin mit den Schwerpunkten zeitgenössischer kreativer Kindertanz sowie Afro-Brasil und Samba.

Musikalisch werden die Schülerinnen und Schüler durch das große Land geführt und bekommen einen kleinen Eindruck in die facettenreiche Kultur Brasiliens. Danach wird eine Choreografie zu brasilianischen Rhythmen erarbeitet.


03.03. | AUSTRALIEN – Dot-Painting mit Ben van Haeff

Der australische Liedermacher Ben van Haeff schafft es mit seinen Mitmach-Programmen, Konzerten und Projekten in Kitas und Schulen, die Kinder zu begeistern und ihre Lust zum Weltentdecken zu wecken.

Bei einer magischen Reise in das Land »Down Under« lernt die Gruppe durch Bilder, Lieder und Geschichten viel Wissenswertes über Kultur, Geschichte, Natur und Tierwelt des Kontinents. Kreativ wird es beim »Dot-Painting« (engl. Punktmalerei), einer der bekanntesten Maltechniken der Aborigines. Gemeinsam werden kleine Lieder geprobt, zwischendurch können die Teilnehmenden ihre Englischkenntnisse mit einem Muttersprachler ausprobieren.


06.03. | BOLIVIEN – Malerei mit Carmiña Velasco

Die Malerin und Grafikerin Carmiña Velasco ist in La Paz geboren und ist als Künstlerin und im kulturpädagogischen Bereich beispielsweise im KPZ tätig.

Der Projekttag führt in die Anden Südamerikas zu den Ureinwohnerinnen und Ureinwohnern Boliviens, den Indios. Im Mittelpunkt steht die Symbolik der »Ahuayos«, der viereckigen selbstgewebten Tücher voller Farbe und Magie, die im alltäglichen Leben in Bolivien gegen die Kälte, als Tischdecken, für rituelle Zwecke und als Tragetücher für die Babys genutzt werden. Nach dem Vorbild der Indios können die Teilnehmenden ihre eigenen Symbolcodes auf Stoff oder Papier festhalten und so eine „Landkarte ihrer selbst“ erstellen.


11.03. | INDIEN – Bollywood-Tanz mit Auxilia Albert

Die in Bharathanatyam (südindischer Tempeltanz) ausgebildete Tänzerin und Tanzlehrerin Auxilia Albert betreibt die erste indische Tanzschule in Nürnberg. Sie unterrichtet Kinder und Erwachsene und tritt auf diversen Bühnen auf.

Die Schülerinnen und Schüler werden mit Bildern und Musik durch das große und farbenprächtige Land Indien geführt und bekommen einen kleinen Einblick in die facettenreiche (Tanz-)Kultur. Danach erarbeiten sie zusammen mit Auxilia Albert eine kleine, moderne und dynamische Choreografie zu einem Bollywood-Lied.


12.03. | CHILE – Meeresmobile mit Annette & Alejandro Franco

Alejandro Franco stammt aus Chile und lebt seit 42 Jahren als Soziologie-Dozent in Deutschland. Seine Frau Annette Bausewein-Franco arbeitet als Lehrerin für Kunsterziehung. Zusammen betreiben sie die Galerie »Arauco« in Nürnberg, in der sie latein-amerikanische Kunst präsentieren.

Annette und Alejandro haben beide das sehr schmale Land Chile bereist und können von der ca. 4.500 km langen Küste mit den vielen Meeresfrüchten und dem großen Fischreichtum, den unterschiedlichen Landschaften und Klimazonen erzählen. Mit Karton, Stiften und Farben gestalten die Kinder (Jgst. 5/6) ein großes Meeresmobile mit fantasievollen Fischen und anderen echten oder erfundenen Unterwasserwesen.


16.03. | ELFENBEINKÜSTE – Trommeln mit Sylvie Nahounou und Dieter Weberpals

Sylvie Nahounou wurde in Abidjan an der Ellfenbeinküste geboren und ist leidenschaftliche Dundun-Basstrommel-Spielerin. Mit ihrem Mann Dieter Weberpals, der sich als Flötist, Komponist und Veranstalter im Bereich Weltmusik einen Namen gemacht hat, organisiert sie seit Jahren immer wieder Afrikaveranstaltungen und Trommelworkshops.

Anhand von Geschichten und Fotos des westafrikanischen Landes lernen die Schülerinnen und Schüler Kultur, Alltagsleben und Menschen kennen. Dann wird gemeinsam getanzt, gesungen und auf afrikanischen Trommeln gespielt.


18.03. | MEXIKO – Sombrerobau mit Ariadna Pérez Gómez

Ariadna Perez Gomez wurde in Mexiko City geboren und lebt seit 25 Jahren in Deutschland. Die freischaffende Künstlerin ist zugleich Kulturpädagogin für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen.

Die Kultur Mexikos ist unglaublich vielfältig und vielschichtig, an jeder Ecke gibt es etwas Interessantes zu sehen. Anhand von Bildern und spannenden Erzählungen bekommen die Schülerinnen und Schüler einen kleinen Eindruck des facettenreichen Landes. Anschließend werden aus Karton die traditionellen Sombreros angefertigt und nach kurzer Anleitung entwirft und gestaltet jede und jeder Teilnehmende eine eigene Kopfbedeckung.


19.03. | NICARAGUA – Upcycling mit Douglas Téllez

Douglas Téllez ist bildender Künstler und Autor und wurde in Leon, Nicaragua geboren. Er lebt seit zehn Jahren in Nürnberg und teilt seine Zeit zwischen seiner Arbeit und seiner Kunst.

Den Schülerinnen und Schülern werden Eindrücke aus dem mittelamerikanischen Land vermittelt, in dem auch Nürnbergs Partnerstadt San Carlos liegt. Douglas erzählt von Kinderleben in Armut und von großer Erfindungsgabe: Auf Mülldeponien wie Managuas »Churreca« leben hunderte von Kindern und Jugendlichen, die ihrem Bedürfnis nach Unterhaltung und Spiel nachgehen, indem sie sehr ideenreich nützliche Dinge aus Müll herstellen. Nach diesem Vorbild gestalten die Teilnehmenden mit einfachen Mitteln und Wegwerfmaterialien Schmuck und Spielsachen.

Künstler/innen

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