Kontakt

Ausstellung der Künstlergruppe "Eiserner Steg 2000"

Während der Corona-Pandemie haben Sie die Möglichkeit, die aktuelle Ausstellung digital zu besichtigen.
Wir wünschen Ihnen viel Freude dabei!

Der Name der Künstlergruppe „Eiserner Steg 2000“ ist eine Hommage an das berühmte Frankfurter Bauwerk, das Maler wie Ernst Ludwig Kirchner und Max Beckmann in einigen Bildern über die Grenzen Frankfurts hinaus bekannt gemacht haben. Eine Fußgängerbrücke über den Main, die zum Zeitpunkt ihrer Errichtung ein Symbol für Fortschritt und Zuverlässigkeit war und heute ein Wahrzeichen und Orientierungspunkt in Frankfurt am Main ist.

Der Name ist topografischer Hinweis auf die Region, in der die drei Künstler schon immer bzw. für längere Zeit ihre künstlerische Tätigkeit ausübten – und zugleich symbolische Anspielung. So wie die bekannte Frankfurter Fußgängerbrücke zwei Stadtteile verbindet, so beabsichtigen sie, eine Brücke zu schlagen zwischen ihrem Anliegen und dem Betrachter.

Clemens Erlenbach

1945 geboren in Schlangenbad/Taunus
1962 - 1966 Studium an der Werkkunstschule, Wiesbaden
1964 Studienaufenthalt in Paris
seit 1980 zahlreiche Einzelausstellungen

Die Räume, Plätze, Szenerien und Gebäude, die Clemens Erlenbach malt und zeichnet, präzise und detailgenau bis ins Kleinste und somit fast wie Dokumentationen wirkend, existieren nur in seinen Bildern. Stets menschenleer sind sie für ihn – und für die Betrachter – Bühne oder Schauplatz für Geschichten und Empfindungen. Was dem einen als bedrückende Leere erscheint, ist für andere ein Freiraum, in dem man die Gedanken wandeln lassen kann. Dabei kommt der Dramaturgie des Lichts eine ganz besondere Bedeutung zu. Clemens Erlenbach arbeitet bevorzugt mit dem Graphitstift und erschafft, indem er auf Farbe verzichtet, eine noch größere Distanz zur banalen Realität.

Andreas Wald

1962 geboren in Klein - Auheim bei Hanau
1982 – 1983 Studium der Kunstpädagogik in Frankfurt a.M.
1985 - 1988 Grafikstudium in Stuttgart FKS
seit 1988 Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen

Architekturen, die keine Vorbilder haben, Kopfgeburten, die real erscheinen aber nur Schein sind, Trägerplatten für Geschichte. Spuren von Leben in morbidem Raum. Sinnbilder für Kälte und Einsamkeit. Andreas Wald möchte, dass die Betrachter beim Spaziergang durch diese Architekturkulissen zum Nachdenken angeregt werden, dass sie hinter die Dinge schauen, sie hinterfragen. Er beschränkt sich dabei gerne auf ein sehr enges Farbspektrum, das diese Verlassenheit und Tristesse deutlich unterstützt. Mit seiner dichten, in Acryl beziehungsweise Aquarell gehaltenen Malerei, schafft es immer wieder, die Spuren von vergangenem Leben zu dokumentieren.

Jörg Koltermann

1940 geboren in Elbing/ WPreußen
1950 Übersiedlung aus der DDR nach Bremen
1962-1967 Studium an der Staatlichen Kunstschule Bremen
1980 - 2010 lebt und arbeitet in Liederbach bei Frankfurt a. M.
2010 Umzug und Rückkehr nach Bremen
seit 1975 zahlreiche Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen im In- und Ausland

Die spiegelnden Objekte in Jörg Koltermanns Bildern – Autos, Fassaden, gewölbte und
unregelmäßige Scheiben – sind gewissermaßen Fenster in eine andere Welt. Eine Welt, die zuweilen das Motiv ergänzt und erweitert, die zuweilen aber auch inhaltlich wie optisch in hartem Kontrast zum reflektierenden Objekt steht.
Sujets, in denen sich spiegelnde Oberfläche und Spiegelung überlagern, sind komplex und fordern die Betrachtenden heraus. Sie tendieren zur Abstraktion und erinnern an Bilder des Surrealismus wie auch an die des synthetischen Kubismus.

Für weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
Kontakt: Kulturladen Zeltnerschloss, Telefon: 0911 / 47 29 45,
E-Mail: kulturladen-zeltnerschloss@stadt.nuernberg.de

Zurück zum Seitenanfang URL dieser Seite:
<http://www.nuernberg.de/internet/kuf_kultur/zeltnerschloss_digitale_kulturangebote.html>