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Aktion zur Radverkehrssicherheit

Radfahrende erleben im Straßenverkehr häufig gefährliche Situationen, sei es durch knapp überholende Autos oder durch sich plötzlich öffnende Autotüren. Mit der Aufnahme in die Straßenverkehrsordnung im April 2020, gilt innerorts ein Abstand von 1,5m beim Überholen, außerorts ein Abstand von 2 m. Die neue Regelung soll den Straßenverkehr für Radfahrende sicherer machen. Wer beim Überholen den Abstand nicht einhält, zahlt nun ein hohes Bußgeld.
Die Unfallstatistik zeigt, dass in 12 % aller verursachten Unfälle die Unfallursache auf ungenügenden Sicherheitsabstand zurückzuführen ist. Vielen Autofahrerinnen und Autofahrern ist nicht bewusst, dass sie Radfahrende durch zu nahes Überholen gefährden und Unfälle provozieren. Durch das Einhalten eines ausreichenden Mindestabstands können viele gefährliche Situationen im Alltagsverkehr entschärft werden.
Um für mehr gegenseitige Rücksichtnahme im Straßenverkehr zu werben und ein Bewusstsein zu schaffen hinsichtlich des eigenen Verhaltens im Straßenverkehr, hat die Stadt Nürnberg zusammen mit der VAG bereits schon im September 2018 eine Aktion zur Radverkehrssicherheit gestartet. Seither sind die Heckflächen von zehn öffentlichen Bussen mit großen Layouts beklebt, auf denen Autofahrende zum Einhalten des Mindestabstandes von 1,5 Metern aufgefordert werden. Die Aktion wurde 2019 auch auf städtische Fahrzeuge und Taxis ausgeweitet. Daneben haben sich auch Bürgerinnen und Bürger an der Aktion beteiligt. Die Aufkleber waren schnell vergriffen.
Aufgrund der hohen Nachfrage und der anhaltenden Aktualität des Themas stehen ab sofort wieder Aufkleber im Verkehrsplanungsamt zur Verfügung.

Aktion zur Radverkehrssicherheit

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