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Radständer für die Nordstadt

Im Rahmen der Radverkehrskampagne „Nürnberg steigt auf“ sollen auch die Abstellmöglichkeiten für Fahrräder verbessert werden.

Besonders in Gebieten mit Altbaubestand mangelt es häufig an ebenerdigen und sicheren Fahrradabstellplätzen. Eine schlechte Zugänglichkeit zum Fahrrad, zum Beispiel im Keller, erzeugt einen hohen „Fahrtantrittswiderstand“. Die Entscheidung, mit welchem Verkehrsmittel ein Weg zurückgelegt wird, fällt dann oft zu Ungunsten des Rades aus.

Mit dem Projekt „Radständer für die Südstadt“ wurden 2013/2014 erstmalig in einem definierten Gebiet systematisch Radständer aufgebaut. Gleichzeitig hatten die Südstädterinnen und Südstädter die Möglichkeit weitere Radständer anzuregen. Durch die Errichtung kleiner oder mittlerer Einheiten konnten von allen Punkten im Stadtteil kurze Wege zur nächstgelegenen Abstellanlage sichergestellt werden.

2015/2016 folgte das Projekt „Radständer für die Nordstadt“

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Fahrrad auf einem Balkon

Am Boden liegende Fahrräder

Abgestellte Fahrräder

Abstellmöglichkeit für Räder

Fahrrad an einem Radständer

So werden die geplanten Radständer für die Nordstadt dann aussehen.

Projektgebiet

Das Projektgebiet liegt in der Nordstadt zwischen dem Maxtorgraben, dem Vestnertorgraben, der Bucher Straße, der Bayreuther Straße und dem Nordring. Das Gebiet ist rund 2 Quadratkilometer groß, in ihm leben rund 29.000 Menschen.

Ziele des Projekts

Mit dem Projekt werden folgende Ziele verfolgt:

  • Senkung des „Fahrtantrittwiderstands“ durch leichtere Zugänglichkeit zum Rad,
  • Aufwertung des Verkehrsmittels Rad durch die Bereitstellung einer flächendeckend präsenten Infrastruktur. Dies signalisiert: „Radfahrer sind willkommen“;
  • Erhöhung des Radverkehrsanteils zur Reduzierung des motorisierten Individualverkehrs. Damit verbunden ist die Senkung der Lärm- und Abgasbelastung für die Wohnbevölkerung;
  • Ordnen des Fahrradparkens, da das wilde Abstellen von Rädern andere Verkehrsteilnehmer einschränkt, insbesondere Fußgänger;
  • Erhöhung der Verkehrs- und Diebstahlsicherheit. Wenn es an diebstahlsicheren Abstellmöglichkeiten fehlt, nutzt man lieber ein altes Rad. Alte Räder sind jedoch in der Regel weniger verkehrssicher als neue Räder.

Aktueller Stand

Zunächst wurde erfasst:

  • wo Fahrradständer vorhanden sind (Anzahl, Typ),
  • wie diese ausgelastet sind,
  • wo wie viele Fahrräder außerhalb von Radständern parken.

Danach wurden von der Verwaltung Bedarf und Orte für neue Radständer festgelegt.

Rege Teilnahme an Online-Beteiligung

Im Rahmen einer Online-Beteiligung konnten die Bürgerinnen und Bürger vom 18. April bis 15. Mai 2015 weitere Standorte im Projektgebiet anregen und bereits eingereichte Vorschläge bewerten. Über 100 Vorschläge für neue Standorte und zahlreiche Kommentare gingen online auf einer Plattform ein.

Die Ergebnisse der Online-Beteiligung wurden sorgfältig geprüft und flossen in die endgültige Standortfestlegung ein. Die Aufstellung der Radständer in der Nordstadt wird bis Herbst 2016 abgeschlossen

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