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8204-02 Theater im Gespräch - Aufführung einer gefälschten Predigt über das Sterben

Von dieser Spielzeit an stehen neue Theaterformate mit auf dem Spielplan. So auch Performances. Boris Nikitin (Theater der Zeit), dessen international tourende Arbeiten die Auseinandersetzung mit der Wirklichkeit auf eine neue Stufe heben, nimmt für sein Projekt das Format der evangelikalen Predigt zum Ausgangspunkt. Gemeinsam mit einem Schauspieler, einem Performer und zwei Gospelchören aus der Region geht er der Frage nach, wie Verletzlichkeit zur Fähigkeit werden kann und das Ende zu einem Anfang.
"Erst da, wo ich sterben kann - da, wo ich also leben kann, weil ich nicht mehr leben muss – da beginnt das Politische." So formuliert Boris Nikitin einen der Gedanken, die für die Konzeption dieses Abends entscheidend sind. In der vielleicht größtmöglichen Selbstermächtigung, dem Annehmen des unvermeidlichen Endes, liegt ein entschiedener und entscheidender Anfang. Möglicherweise sind erst jetzt, unter bewusstem Einsatz der eigenen Verletzbarkeit, souveräne Entscheidungen möglich.

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