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Villa Blumenstraße 17 - Umbau zu einem Museum für regionale Kunst (Fränkische Galerie / Kunstvilla)

Die denkmalgeschützte Villa in der Blumenstraße 17 wurde 1897 im Stil eines reich gegliederten Neubarockbaus von Emil und Elisabeth Auguste Hopf errichtet. Die jüdische Familie Hopf gehörte zu den bedeutenden Hopfenhändlern Ende des 19. Jahrhunderts, Nürnberg stieg zu einem international bedeutenden Umschlagplatz für Hopfen auf.
Das repräsentative Wohngebäude wurde zu einem Ausstellungsgebäude des 21. Jahrhunderts für Kunst von 1900 bis zur Gegenwart umgebaut und generalinstandgesetzt. Die Kunstvilla soll ein überregional bekanntes Museum für regionale Kunst werden und in Ausstattung und Ausstellungen die Spannung und den Dialog zwischen Historie und Moderne vermitteln.
Mit der Baumaßnahme besteht die Chance, ein Stück Nürnberger Stadtgeschichte (Villenbebauung Marienvorstadt und Familiengeschichte Hopf) darzustellen und durch die Museumsnutzung öffentlich zugänglich zu machen.
Im September 2011 begannen die Bauarbeiten für die Umbaumaßnahme mit 6,29 Mio. EUR Gesamtkosten. Der Umbau der Kunstvilla wurde gefördert vom Freistaat Bayern, der Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern, der Bayerischen Landesstiftung, der Zukunftsstiftung der Sparkasse Nürnberg und der Sparkasse Nürnberg. Am 23. Mai 2014 fand schließlich die Eröffnung der Kunstvilla im KunstKulturQuartier statt.
Auf fast 600 Quadratmetern zeigt die Kunstvilla eine Dauerausstellung zur regionalen Kunstgeschichte sowie durchschnittlich drei Wechselausstellungen pro Jahr. Im Vordergrund stehen die Vermittlung und wissenschaftliche Aufarbeitung der regionalen Bestände der städtischen Sammlung sowie Präsentationen des zeitgenössischen Kunstgeschehens.

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