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Ergebnis Realisierungswettbewerb Ersatzneubau Schulzentrum Südwest

Die Stadt Nürnberg beabsichtigt, das Schulzentrum Südwest in Nürnberg-Eibach durch einen Neubau auf dem gleichen Grundstück zu ersetzen und lobte hierzu im Oktober 2013 einen nichtoffenen Realisierungswettbewerb auf Grundlage der RPW 2013 aus.

Im Einzelnen umfasst das Projekt den Neubau des Sigmund-Schuckert-Gymnasiums, der Peter-Henlein-Realschule, der Dienststelle des Ministerialbeauftragten für die Realschulen in Mittelfranken, einer kombinierten Schul- und Stadtteilbibliothek, von sieben Übungseinheiten für den Hallensport, eines Rasensportfeldes und diverser Freisporteinrichtungen sowie Außenanlagen, Pausenhöfe, Schulgärten und Parkplätze für 2.350 Schülerinnen und Schüler in 85 Klassen.
Der Realisierungswettbewerb für den Neubau des Schulzentrums Südwest wurde im Mai 2014 abgeschlossen.
Die Stadt Nürnberg als Ausloberin freut sich über die insgesamt sehr hohe Qualität der eingereichten Beiträge. Nach zweitägigen Beratungen vergab das Preisgericht unter dem Vorsitz von Professor Zvonko Turkali am 16.05.2013 zwei erste Preise sowie sieben weitere Preise und Anerkennungen.
Die endgültige Entscheidung über die Vergabe der Planungsleistungen bleibt dem nun folgenden Verhandlungsverfahren vorbehalten.

1. Preis:

Architektur: Staab Architekten GmbH, Berlin
Landschaftsarchitektur: Levin Monsigny Landschaftsarchitekten GmbH, Berlin

1. Preis:

Architektur: h4a Gessert + Randecker Generalplaner GmbH, Stuttgart
Landschaftsarchitektur: Hackl Hofmann Landschaftsarchitekten GmbH Eichstätt

3. Preis:

Architektur: Atelier 30 Architekten GmbH, Kassel
Landschaftsarchitektur: GTL Gnüchtel Triebswetter Landschaftsarchitekten GbR, Kassel

4. Preis:

Architektur: wulf architekten GmbH, Stuttgart
Landschaftsarchitektur: Planstatt für Landschaftsarchitektur + Umweltplanung Johann Senner, Überlingen

5. Preis:

Architektur: balda architekten GmbH + Maier Neuberger Projekte GmbH, Fürstenfeldbruck
Landschaftsarchitektur: ver.de landschaftsarchitektur GbR, Freising

In den Wettbewerbsergebnissen wurde auf die hohen Erwartungen der Stadtspitze eingegangen. So standen für den 3. Bürgermeister Dr. Klemens Gsell die Funktionalität und der pädagogische Aspekt im Vordergrund. Die Entwürfe konnten hier wesentliche Impulse geben. Für den Planungs- und Baureferenten Daniel F. Ulrich wurden die städtebaulichen, konstruktiven, energetischen und ökonomischen Gesichtspunkte in einigen Arbeiten sehr gut umgesetzt.
Der interdisziplinäre Wettbewerb sah die Teilnahme von 40 Gemeinschaften aus Architekten und Landschaftsarchitekten vor. Hiervon wurden 11 von der Ausloberin gesetzt, die weiteren 29 Plätze wurden über ein internationales Teilnahmeverfahren vergeben, in dem sich 148 Gemeinschaften aus Architekten und Landschaftsarchitekten beworben haben. Die Auswahl erfolgte durch ein Auswahlgremium, das zusätzlich mit externen Fachpersonen besetzt war und ausschließlich anhand qualitativer Kriterien entschied. Dieses in Nürnberg erstmals in dieser Form durchgeführte Verfahren führte im Ergebnis zu 33 eingereichten Arbeiten von überwiegend sehr hoher Qualität.
Die Vorprüfung der Wettbewerbsbeiträge führte Herr Professor Andreas Emminger, johannsraum Atelier für Architektur, Nürnberg, durch.
Die Wirtschaftlichkeit der Beiträge sowie die Belange der Nachhaltigkeit und Energieeffizienz wurden von externen Auftragnehmern gesondert geprüft. Gerade diese Aspekte hatten auch für Stadtkämmerer Harald Riedel, der als Sachpreisrichter im Preisgericht vertreten war, großes Gewicht.

Die eingereichten Arbeiten wurden vom 21.05.2014 bis 04.06.2014 öffentlich im Obergeschoss der Halle 15 "Auf AEG", Fürther Straße 244-254, ausgestellt.

Die Verfahrensdaten im Überblick:

  • Tag der Auslobung: 11.10.2013
  • Auswahlverfahren: 18.11.2013
  • Preisgericht: 15.-16.05.2014
  • Projektleitung: Stadt Nürnberg, Hochbauamt, Bereich Bau
  • Vorprüfung/Wettbewerbsbetreuung: Herr Prof. Arch. DPLG Andreas Emminger.

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