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Sanierung der Gedenkstätte für homosexuelle NS-Opfer am Sterntor

Die Grünanlage im Umfeld der Gedenkstätte für homosexuelle Opfer zur Zeit des
Nationalsozialismus wird aufgewertet und neu gestaltet. Die Arbeiten haben am Donnerstag, den 24. Oktober 2019, begonnen und dauern voraussichtlich bis Mitte Dezember 2019.

Die Baustellenzufahrt wird über die Straße Sterntor und Frauentormauer abgewickelt. Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer müssen im Baustellenbereich mit punktuellen Einschränkungen rechnen.

Die rund 500 Quadratmeter große Grünanlage sowie der vorhandene Vegetationsbestand sind durch die intensive Nutzung in die Jahre gekommen und bedürfen einer grundlegenden Sanierung. Diese begann mit einer Gehölzrodung innerhalb der bestehenden Grünanlage. Vier kleinere Feldahornbäume müssen weichen, eine Linde und ein Spitzahorn bleiben stehen.

Danach werden die Beete auf Neupflanzungen vorbereitet. Pflanzbänder aus Bodendeckern, Gräsern und Kleinstrauchrosen durchziehen die Anlage. Eingestreute Flieder-Strauchgruppen sorgen im Mai für Duft und Blüten. Eine immergrüne Hecke
entlang der Parkhauszufahrt bildet den ruhigen Hintergrund für die Grünanlage. Feuerdornhecke, Zierapfel, Flieder, Bodendecker und Tulpen bieten mit Blüten und Früchten Lebensraum und Nahrungsangebot für Vögel und Insekten. Zudem wird der Rasen neu angesät.

Der Belag rund um die vorhandene Infostele muss komplett ausgetauscht werden. Die vorhandenen Gedenksteine für NS-Opfer finden einen neuen Platz in einem leicht erhöhten Beet als Pendant gegenüber der Infostele. Eine Sitzbank lädt zum Betrachten ein.

Um der Rasenansaat und den Neupflanzungen eine optimale Entwicklungsmöglichkeit zu geben, wird die Gedenkstätte bis Mitte Mai 2020 mit einem Bauzaun geschützt.

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