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Veranstaltungsrückblick: Möglichkeiten für Menschen mit geringer Bleibeperspektive

Von den Menschen, die in den vergangenen beiden Jahren zu uns geflüchtet
sind, werden viele nicht bleiben können (dürfen). Jedoch leben diese
Menschen viele Monate, oft sogar Jahre in unserer Gesellschaft – mit
nagender Hoffnung, Ängsten und Frustration. Diese Perspektivlosigkeit macht
es Ehrenamtlichen schwer, sie zu begleiten. Was rät man? Wie motiviert
man, die Zeit, die bleibt, (dennoch) zu nutzen? Welche Angebote gibt es
überhaupt für Menschen mit schlechter Bleibeperspektive? Ist die
Rückkehrberatung eine tatsächliche Option?

Am 28. Juni 2018 fand zu diesem Thema eine Informations- und Austauschveranstaltung statt.

Zentrale Rückkehrberatung ZRB

Nach einer Begrüßung von Elisabeth Ries, wissenschaftlicher Mitarbeiterin des Oberbürgermeisters, gaben Sabine Mrkwitz und Claudia Kiefer einen Überblick über die Tätigkeiten der Zentralen Rückkehrberatung. Die Präsentation gibt es hier zum Nachlesen:

QUEO

Die vielen Angebote von QUEO - dem Kooperationsprojekt von AWO und BRK - stellte Besima Aldogan vor. Eine Überblick gibt es auch online:

FIM - Flüchtlingsintegrationsmaßnahmen

Anja Vandeven berichtete über Integrationsmaßnahmen der Noris Arbeit.

First Steps - Johanniter

Leider war der Referent - Niklas Gerbing - erkrankt. Informationen zum Integrationszentrum 'First Steps' erhalten Sie unter:

Beraternetzwerk für ehrenamtlich Engagierte in der Flüchtlingsarbeit "BEEFA" - Profis bringen sich ehrenamtlich ein

"Menschen in Not nicht allein zu lassen, macht immer Sinn!"

Die Disskussion zwischen Supervisorin Renate Merkel und Ehrenamtskoordinatorin Verena Schaarschmidt gab wunderbare Anregungen für Ehrenamtliche, die ihre Arbeit, angesichts der vielen Widrigkeiten, auch mal anzweifeln. Die Fragen drehten sich darum, wie man (scheinbar) perspektivlose Geflüchtete begleitet, sie unterstützt, ihnen Mut macht. Es ging aber auch darum, wie man sich selbst Mut macht und das beste aus schwierigen Situationen macht.

Die Kernaussage: Zweifel sind grundsätzlich erlaubt, Hilfe in Form von Supervision und kollegialer Beratung anzunehmen aber auch! Informieren kann man sich über dieses wertvolle Angebot unter:

Programm zum Nachlesen:

  • Programm<http://cms1.nuernberg.de/imperia/md/sozialreferat/dokumente/engagement/28062017_ausschreibung.pdf>
Zurück zum Seitenanfang URL dieser Seite:
<http://www.nuernberg.de/internet/sozialreferat/aktuell_52018.html>