Kontakt

Ab 20.11.2019: Veranstaltungsreihe "sozial.quer.denken - Kommunale Sozialpolitik in einer sich verändernden Welt"

Veranstaltungsreihe "sozial.quer.denken - Kommunale Sozialpolitik in einer sich verändernden Welt"

Die Veranstaltungsreihe widmet sich in vier Abendveranstaltungen Zukunftsthemen, die unmittelbaren Einfluss auf die Gestaltung kommunaler Jugend-, Familien-, Bildungs- und Sozialpolitik haben. Bundesweit renommierte Expertinnen und Experten zu den Themen gesellschaftliche Ungleichheit und Armut, Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen, Integration und Altenhilfe diskutieren mit lokalen Akteuren der öffentlichen und freien Wohlfahrtspflege, von Verbänden und Vereinen über gesellschaftliche Trends und deren Folgen für kommunales Handeln.

Online-Anmeldung gestartet

Der Eintritt ist frei.

Eine Anmeldung ist erforderlich. Es muss sich für jeden der Termine einzeln angemeldet werden. Nach Eingang Ihrer Anmeldung erhalten Sie eine Eingangsbestätigung.

Fragen zum Anmeldeverfahren

Fachstelle Personalentwicklung und Fortbildung: Soziale Berufe

Telefon: 09 11 / 2 31-8 99 70

Zur verschlüsselten Übertragung Ihrer Nachricht:

Kontaktformular:
</global/ajax_kontaktformular.html?cfid=19578>

Georg Cremer

Sozialstaat: Raus aus dem Niedergangsdiskurs!

Georg Cremer

Mittwoch, 20. November 2019
17:30 Uhr - 20 Uhr (Einlass: 17:00 Uhr)

Veranstaltungsnummer: 91111

Wie ungerecht ist Deutschland wirklich? Hat es einen neoliberalen Sozialabbau gegeben, der nur noch einen "Suppenküchensozialstaat" übrigließ, wie vielerorts zu lesen ist? Georg Cremer unterwirft den vorherrschenden Niedergangsdiskurs einem Realitätstest und zeigt, dass zwar längst nicht alles gerecht ist in Deutschland, aber doch gerechter als viele meinen.

Wer unsere Debatten verfolgt, der liest viel über soziale Kälte, über steigende Armut und wachsende Ungleichheit, aber wenig über die Leistungen des Sozialstaats. Wenn wir unsere Demokratie stärken wollen, ist eine realistischere Diskussion über den Zustand des Sozialstaats unerlässlich.

Anschließend Diskussion mit Reiner Prölß, Sozialreferent der Stadt Nürnberg, Dieter Maly, Leiter des Nürnberger Sozialamts und Christiane Paulus, Geschäftsführerin des Paritätischen in Mittelfranken.


Macht Euch locker! Über Missverständnisse im Einwanderungsdiskurs

Ferda Ataman

Freitag, 17. Januar 2020
17:30 Uhr - 20 Uhr (Einlass: 17:00 Uhr)

Veranstaltungsnummer: 01106

Seit Jahren kreist die deutsche Integrationsdebatte um die Frage, ob wir ein Einwanderungsland sind und wie viele Zugewanderte wir "vertragen". Die Vorstellung, es gebe eine homogene deutsche Aufnahmegesellschaft, in die Migrantinnen und Migranten "reinkommen", ist immer noch in vielen Köpfen präsent und erschwert ein modernes Verständnis vom "Deutschsein".

Ferda Ataman legt dar, wie sich dieses Denken in den aktuellen politischen Debatten niederschlägt. In ihrem Buch beantwortet sie die Frage, warum wir so viel Angst vor Zuwanderung haben und sie nicht als Normalität und Chance wahrnehmen.

Anschließend Diskussion mit Reiner Prölß, Sozialreferent der Stadt Nürnberg, Martina Mittenhuber, Leiterin des Nürnberger Menschenrechtsbüros und Réka Lörincz, Geschäftsführerin von AGABY.


Viele Fachkräfte sind nicht genug!

Fachlichkeit und Fachkräftebedarf in der Kinder- und Jugendhilfe

Prof. Dr. Karin Böllert

Dienstag, 11. Februar 2020
17:30 Uhr - 20 Uhr (Einlass: 17:00 Uhr)

Veranstaltungsnummer: 01107

Die Entwicklung des Personals in der Kinder- und Jugendhilfe ist überwiegend eine Erfolgsgeschichte, die fortgeschrieben werden kann, wenn Strategien zum Umgang mit einem wachsenden Fachkräftebedarf nicht zu einem Verlust an Fachlichkeit beitragen.

Karin Böllert ist der Ansicht, dass Ausbildungsträger, Hochschulen und die Träger der Kinder- und Jugendhilfe gefordert sind, mehr junge Menschen für eine Ausbildung bzw. ein Studium im Kontext der Sozialen Arbeit zu interessieren und die Fachlichkeit der Kinder- und Jugendhilfe als einen Prozess des lebenslangen Lernens zu ermöglichen.

Anschließend Diskussion mit Reiner Prölß, Sozialreferent der Stadt Nürnberg, Dr. Kerstin Schröder, Leiterin des Nürnberger Jugendamts und Christian Oerthel, Leiter der Ausbildung soziale Berufe bei den Rummelsberger Diensten.


Kollege Roboter? Die Zukunft der Pflege

Dr. Christoph Kehl

Dienstag, 10. März 2020
17:30 Uhr - 20 Uhr (Einlass: 17:00 Uhr)

Veranstaltungsnummer: 01108

Angesichts des demografischen Wandels gilt der Bereich der Pflege und Gesundheit als ein wichtiges Anwendungsfeld für Robotik und Neurotechnologien. Gleichzeitig liegt auf der Hand, dass es sich bei der Pflege aufgrund der fragilen Verfassung Pflegebedürftiger um einen moralisch außerordentlich sensiblen Bereich handelt, sodass sich viele normative Herausforderungen ergeben.

Christoph Kehl erläutert, inwiefern robotische Technologien zu guter Pflege beitragen können, wie sie bedarfsorientiert und akzeptanzfähig ausgestaltet werden können und welche ethisch-normativen Grenzen nicht überschritten werden sollten.

Anschließend Diskussion mit Reiner Prölß, Sozialreferent der Stadt Nürnberg, Marlene Klemm, Leiterin des Pflegepraxiszentrums Nürnberg, und Prof. Dr. Arne Manzeschke von der Evangelischen Hochschule Nürnberg.


Veranstaltungsort

Café Tante Noris am See

Veilhofstr. 38 (Zugang über Johann-Soergel-Weg)

90489 Nürnberg


Parkplätze begrenzt. Es wird die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln empfohlen.
Straßenbahnlinie 8: Haltestelle Tauroggenstraße
Buslinie 65: Haltestelle Sebastianspital


Zurück zum Seitenanfang URL dieser Seite:
<http://www.nuernberg.de/internet/sozialreferat/aktuell_61462.html>