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Hilfe für Obdachlose im Winter

Wie ist die Situation in Nürnberg?

Im Jahr 2018 wurden 2.020 Personen im Rahmen der Obdachlosenhilfe untergebracht. Sie leben aktuell in städtischen Obdachlosenwohnungen, in Pensionen und in Heimen der Obdachlosenhilfe. Es handelt sich also nicht um Menschen, die auf der Straße leben, sondern um Menschen, die von der Stadt ein Obdach erhalten, wenn sie das eigene verloren haben.

Wirklich auf der Straße leben in Nürnberg nach Schätzung der Verwaltung etwa 50 Menschen, die sich alle freiwillig für ein solches Leben entschieden haben. Ihnen sind die Hilfen von Stadt und Wohlfahrtsverbänden durchaus bekannt, sie werden aus verschiedenen Gründen aber nicht angenommen.


Welche Anlaufstellen und Unterstützungsangebote gibt es?

Das Hilfenetz für Wohnungslose ist in Nürnberg engmaschig gestrickt: Als Tagesaufenthalt für Menschen ohne Bleibe gibt es die Wärmestube, für die Nacht gibt es drei Notschlafstellen für Männer und zwei für Frauen, dazu kommt die Straßenambulanz Franz von Assisi, in der es medizinische Hilfe und auch etwas zu Essen und Beratung gibt.

Während der kalten Jahreszeit kommen 30 zusätzliche Plätze in einer "Winter-Notschlafstelle" dazu, die die Stadt von der Heilsarmee angemietet hat und die dann einspringt, wenn die anderen Stellen voll belegt sind.

Anlaufstellen:

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Weitere Hilfsangebote:

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