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6. Dezember 2022: Die Gesandten der Reichsstadt Nürnberg beim Westfälischen Friedenskongress

Zur „beförderung des höchstnothwendigen fridens vnd beruhigung deß Allgemeinen Vatterlands Wolfahrt“

Mit Blick auf den Friedenskongress und den vor Ort agierenden Diplomaten, den Primar- und Sekundargesandten, lassen sich neben den „großen“ Akteuren, wie beispielsweise den Prinzipalgesandten des Kaisers und Spaniens, Maximilian Graf von Trauttmansdorff und Gaspar de Bracamonte y Guzmán, dem schwedischen Vertreter Johan Adler Salvius oder dem päpstlichen Nuntius Fabio Chigi, auch bisher weniger einflussreich eingeschätzte Gesandte in den Vordergrund stellen. Denn an den immer wieder zu verzeichnenden partiellen Erfolgen hatten die „Mindermächtigen“ und deren Vertreter, die „kleineren“ reichsständischen und -städtischen Abgesandten, ebenfalls großen Anteil. Zu ihnen zählten die Nürnberger Jobst Christoph Kreß von Kressenstein und Tobias Oelhafen von Schöllenbach, die durch ihre diplomatische Erfahrung, ihr Handeln, die Nutzung ihrer Netzwerke und ihre verschiedenen Rollen am Kongress die Verhandlungen mitprägten und schließlich auch zum Gelingen der „Mammutaufgabe“ beitrugen.

Der Vortrag von Christoph Gunkel wird sowohl als Präsenzveranstaltung im „eckstein“, Raum 1.01, als auch als Online-Veranstaltung über das Konferenztool Zoom angeboten. Der Link für den Online-Vortrag wird rechtzeitig bekanntgegeben und hier eingefügt.

Portrait von Jobst Christoph Kress

Portrait von Jobst Christoph Kress. Kupferstich von Cornelius Galle nach einem Gemälde von Anselm van Hulle, 1649. (Stadtarchiv Nürnberg E 17/II Nr. 1514)

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