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Musik im Pegnitzgrund: Das Brückenfestival in Nürnberg

Eine Brücke, zwei Bühnen, zwei Tage und über zehn Bands – was heute ein großes Festival ist, fing klein an: Das ehrenamtlich organisierte Brückenfestival startete 2001 mit rund 500 Besuchern und ging auf die Initiative einiger Musikbegeisterter aus Nürnberg zurück. Sie hatten das Ziel, ein unabhängiges und spartenübergreifendes Festival zu organisieren. Die Idee kam an und so wuchsen über die Jahre die Besucherzahlen bis über die 20.000er-Marke.

Nach und nach öffneten die Organisatoren die Veranstaltung für weitere Spielarten der Subkultur: Poetryslams, Visual Arts, Mode oder bildende Kunst sind seitdem fester Bestandteil des Programms. Auf der Hauptbühne spielen nun Bands unterschiedlichster Genres, die Zeltbühne gehört hingegen den Kleinkünstlern, Kabarettisten und Poetry Slammern. Der Eintritt ist wie immer frei. Dank seiner entspannten Atmosphäre in den Pegnitzauen im Westen der Stadt gilt das Brückenfestival als eines der sympathischsten Festivals der Stadt.



Rückblick: Brückenfestival 2017

Statt über sieben Brücken zu gehen, stand man am 11. und 12. August 2017 lieber unter der Theodor-Heuss-Brücke. Denn dort ging das Brückenfestival in die 17. Runde. Wie schon in den Vorjahren moderierte Bird Berlin das zweitägige Spektakel. Für ein sehens- und vor allem hörenswertes Programm sorgten Bands und Künstler aus dem In- und Ausland.

Am Eröffnungstag spielte die Nürnberger Band Schubsen Rock mit deutschen Texten, Kleister rappten auch auf Deutsch und dann kamen mit My Baby aus den Niederlanden auch schon die ersten internationalen Gäste auf die Bühne. Ebenfalls am Freitag: Der Elektro-Liveact Ströme. Am Samstag erwartete das Publikum Hannah Grosch zwischen düsterem Folk und zarter Elektronik, Akustik Pop mit Swing und Funk von Holler My Dear, die Folk-Band Torpus & The Art Directors, Indie-Rock von Leoniden, deutscher Rap von Fatoni und schließlich noch ein Mix aus Indie, Pop und vielem mehr von Get Well Soon. Wer genug von der Musik hatte, konnte auch anderweitig Spaß haben: Erstmals gab es Workshops, unter anderem in Selbstverteidigung. Und die Jüngeren konnten sich am Samstagnachmittag auf Kindertheater freuen.

Line-Up 2017 auf der Hauptbühne


Anfahrt

Mit den Öffentlichen

Am einfachsten erreichen Sie das Festival mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Die Haltestelle „Westfriedhof“ der Tramlinie 6 sowie der Buslinien 35, 38, 39 und N11 ist in nächster Nähe zum Brückenfestival. Auf beiden Straßenseiten führen Treppen zu den Pegnitzauen.

Unterwegs im Rollstuhl oder mit Kinderwagen

Wer mit Rollstuhl oder Kinderwagen aufs Festivalgelände gelangen möchte und deshalb die Treppen vermeiden will, kommt am besten von St. Johannis, aus Richtung der Straßenbahn-Haltestelle „Westfriedhof“: Auf der linken Seite schlängelt sich ein Weg von der Brücke nach unten. Da es anschließend recht steil weitergeht, gehen Sie am besten einmal unter der Brücke durch. Von dort führt ein flacher Weg direkt auf die Wiese.


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