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Hörenswert: Neue Musik aus Nürnberg

Bardentreffen Nürnberg

Bardentreffen, Klassik Open Air und Rock im Park beweisen: In Nürnberg ist musikalisch einiges los. Neben bekannten Namen, die regelmäßig die großen Spielorte der Stadt füllen, gibt es in Nürnberg aber auch lokale Bands und Musiker, die tolle Eigenkreationen zu bieten haben. Hier finden Sie das, was unsere Stadt hörenswert macht.

Elena Steri: A Sleepy Kind of Blue

Rund zehn Jahre hat es gedauert bis sich die in Sardinien aufgewachsene Nürnbergerin mit ihrer Musik vor ein größeres Publikum gewagt hat, jetzt geht bei Elena Steri alles ganz schnell: 2019 hat die 21-Jährige auf dem Bardentreffen und bei Nürnberg Pop gespielt, außerdem ihr erstes Album veröffentlicht. Die Singer-Songwriterin begleitet ihre Songs auf A Sleepy Kind of Blue abwechselnd mit Ukulele und E-Gitarre.

Eskalation: Hunger

Minimalismus ist eher nichts für die Band Eskalation. Immerhin sind sie zu siebt und musikalisch ist auch eher der Bandname Programm. Hunger ist bereits das zweite Album der Nürnberger. Stilistisch weckt die Musik Assoziationen mit Bands wie den Arctic Monkeys, Kraftklub oder Bilderbuch. Im Gegensatz zu diesen gehören bei Eskalation aber auch Trompete, Saxophon und Posaune zur Grundausstattung.

Straßenkreuzer Compilation 18

Die Straßenkreuzer-Compilation wird erwachsen! Bereits zum 18. Mal hat das Magazin eine Sammlung musikalischer Entdeckungen und Ohrwürmer zusammengestellt. Songs beigesteuert haben unter anderem Kellerkommando, Guy Palumbo, das Sunday Morning Orchestra oder We brought a Penguin. Sieben der 14,50 Euro des Verkaufspreises bleiben bei den Verkäuferinnen und Verkäufern.

Norbert Nagel: Lieblingslieder

Vor Genregrenzen hat auch der 1961 geborene Musiker Norbert Nagel noch nie Halt gemacht – viel zu groß und universell ist sein Musikinteresse. Und so verwundert es nicht, dass sich auf seinem neuesten Album Lieblingslieder sowohl Musik von Sting und Paul McCartney, aber auch Johann Sebastian Bach oder Gilbert O’Sullivan befindet.

Liz and the Lions: Treasures of the Cave

Die Wahl-Nürnbergerin Liz aus Orlando schreibt bereits seit ihrer Jugend eigene Songs. Heute tourt sie unter dem Namen „Liz and the Lions“ durch die Welt – als Solokünstlerin oder mit Band. Mit ihrer Musik möchte Liz die Menschen ermuntern, mutig zu sein und für das zu kämpfen, woran sie glauben. Die EP Treasures of the Cave enthält fünf entspannte, teils melancholische, aber auch sehr kraftvolle Singer-Songwriter-Nummern.

The Jules Band: Little Things

Die Künstlerin Julia Fischer ist manchen vielleicht als Mitglied der Band Carlos Reisch oder The Rose & Crown Band bekannt. Mit The Jules Band hat die Pianistin und Sängerin jetzt das erste Album veröffentlicht. „Little Things“ hat die vierköpfige Band in Eigenregie aufgenommen, die Platte enthält zehn handgemachte Songs zwischen Bluesrock und Soul. „Kein Fake, Kein Filter, alles aus eigener Feder“, wie sie selbst schreibt.

The Blackscreen: Fever

Die vier Jungs von The Blackscreen haben bereits ihr viertes Album veröffentlicht. Auf „Fever“ sticht das markante und raue Gitarrenspiel hervor, auch das Schlagzeug treibt ordentlich voran. Auf dem gesamten Album schwingt eine gewisse Düsterheit mit, trotzdem wird es auf „Fever“ nie eintönig. Über 100 Konzerte hat die Band aus Nürnberg schon gespielt, unter anderem im Baltikum, Polen und Russland.

Apanorama: Momentum

Ein lange erwartetes Debütalbum ist fertig: Das Elektro-Duo Apanorama hat „Momentum“ veröffentlicht. Apanorama besteht aus Nora Maul und Michael Eppelein. Sie schreibt die Stücke am Klavier, er setzt sie elektronisch um. Dass ihre Musik nicht nur zum entspannten Nebenbeihören taugt, sondern auch optimal tanzbar ist, beweisen die beiden Musiker bei regelmäßigen Liveauftritten in und um Nürnberg.



Nürnberg Heute

Die Hörtipps stammen aus der Zeitschrift „Nürnberg Heute“. Das Heft können Sie an den Auslegestellen kostenlos mitnehmen oder hier online lesen.



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