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Corona: Informationen zu Tests

Personal in Schutzkleidung hält ein Teströhrchen in die Kamera.

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Davon positiv:

(Stand: , ­Quelle: Stadt Nürnberg)


Die Zahlen zu Patienten, Impfungen und Tests in Nürnberg veröffentlichen wir von Montag bis Freitag. Die Zahlen in Klammern zeigen dabei die Veränderung zum Vortag beziehungsweise zur letzten Meldung der Vorwoche.


Aktuelle Nachrichten


Wann sind Tests kostenlos?

Kostenlose Schnelltests

Alle Bürger haben unabhängig vom Impf- oder Genesenenstatus Anspruch auf mindestens einen kostenlosen Schnelltest pro Woche. Die Kosten hierfür trägt der Bund. Sie erhalten kostenlose Schnelltests sowohl in privaten Schnelltestzentren als auch im städtischen Testzentrum am Flughafen, in Arzt- und Zahnarztpraxen, Apotheken, medizinischen Laboren sowie bei Rettungs- und Hilfsorganisationen.

Kostenlose PCR-Tests

PCR-Tests bleiben grundsätzlich kostenpflichtig. Wer Symptome hat, kann sich allerdings in einer Arztpraxis mittels PCR-Test testen lassen. Die Kosten dafür übernehmen die Krankenkassen. Auch das städtische Testzentrum am Flughafen führt PCR-Tests durch. PCR-Tests sind ab dem dritten Lebensjahr möglich. Neben Personen mit Symptomen haben außerdem diese Personengruppen Anspruch auf kostenlose PCR-Tests:

  • Personen, die vom Gesundheitsamt als enge Kontaktpersonen eingestuft werden
  • Personen, die eine Warnmeldung in der Corona-Warn-App erhalten haben
  • Personen, die ein positives Schnelltestergebnis erhalten haben
  • Personen, die in Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen arbeiten
  • Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können
  • Schwangere und Stillende

Testanbieter in Nürnberg

Keine PCR-Tests in Apotheken

Apotheken und nahezu alle privaten Testzentren bieten ausschließlich Schnelltests an. Falls Sie einen PCR-Test durchführen lassen wollen, empfehlen wir Ihnen, sich an das städtische Testzentrum am Flughafen oder Ihren Hausarzt zu wenden.

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Städtische Testzentren ()

Private Testzentren ()

Apotheken ()


Informationen zu Testtypen

Je nach Situation kommen verschiedene Tests zum Einsatz: PCR-Test, Schnelltest, Selbsttest oder Antikörpertest. Bitte informieren Sie sich vorab, welchen Test Sie benötigen oder möchten.

PCR-Test und Lollitest

Sogenannte PCR-Tests haben eine relativ hohe Aussagekraft, das Ergebnis liegt allerdings erst nach 24 bis 48 Stunden vor. Mit dem PCR-Test wird Erbsubstanz des Virus nachgewiesen. Hierzu wird mit einem Abstrich von der Hinterwand des Rachens Material entnommen. Im Labor wird die in der Probe enthaltene Erbsubstanz des Virus solange kopiert, bis sie nachweisbar ist.

Der Ct-Wert gibt an, wie viele Kopiervorgänge notwendig waren, bis Erbsubstanz des Virus nachgewiesen werden konnte. Ein hoher Ct-Wert zeigt, dass in der Probe wenige Viren enthalten waren. Liegt der Ct-Wert unter 30, waren viele Viren in der Probe enthalten.

Wird eine Person mit dem Virus neu infiziert, so gelangen Viren in den Rachen, die sich dort vermehren und von dort in tiefere Regionen wandern. Die Zahl der Viren beginnt erst dann wieder abzunehmen, wenn die Abwehr der infizierten Person gelernt hat, die Viren zu vernichten. Der Ct-Wert ist damit am Anfang einer Infektion hoch (>30), fällt während der hoch infektiösen Phase ab und steigt später wieder an. Ein hoher Ct-Wert ist damit am Anfang und am Ende einer Infektion möglich.

Der PCR-Test ist sehr empfindlich (sensitiv). Das heißt, er kann bereits eine geringe Konzentration an Viren oder Trümmern von Viren nachweisen. Der Test arbeitet mit molekularbiologischen Methoden, die nur in spezialisierten Laboratorien durchgeführt werden. Er ist sehr aufwändig und dauert mehrere Stunden. Inzwischen gibt es auch mutationsspezifische PCR-Tests, die bestimmte Mutationen nachweisen können.

Der Lollitest ist ebenfalls ein PCR-Test. Er kommt vor allem in Schulen und Kitas zum Einsatz (siehe „Lollitest für Kinder erklärt“). Sein positives Ergebnis muss nicht mit einem weiteren PCR-Test kontrolliert werden.

Das Virus wandert allmählich vom Hals- und Rachenbereich in tiefere Regionen, wo es mit dem Abstrichtupfer nicht mehr sicher erreicht wird. Deshalb ist nach einem positiven PCR-Test die Quarantäne auch dann weiter nötig, wenn bei einer Kontrolle am Folgetag oder später das Virus nicht nachgewiesen werden kann.

Schnelltest (Antigentest)

Mit dem Antigentest werden Eiweißkörper von der Oberfläche des Virus bestimmt. Die Probe wird wie beim PCR-Test mittels Abstrich von der Hinterwand des Rachens gewonnen. Mit dem Antigentest können Viren erst ab einer höheren Konzentration nachgewiesen werden. Ein negativer Antigentest ist damit weniger zuverlässig.

Sein Vorteil besteht aber darin, dass er viel schneller als der PCR-Test ein Ergebnis liefert und außerhalb von spezialisierten Laboratorien durchgeführt werden kann. Das Ergebnis eines Antigentests liegt bereits nach wenigen Minuten vor. Deshalb wird der Antigentest auch oft als „Schnelltest“ bezeichnet.

Positive Befunde müssen immer mit einem zusätzlichen PCR-Test kontrolliert werden. Die Schnelltests können außerdem nicht zwischen Virusvarianten (Mutationen) unterscheiden.

Weitere Informationen finden Sie in einem Fragen-Antworten-Katalog des Bundesgesundheitsministeriums.

Selbsttest

Auch Selbsttests für zu Hause sind jetzt im Handel verfügbar. Sie sind einfach anwendbar und können ebenfalls dazu beitragen, unerkannte Infektionen zu entdecken. Diese Tests werden über einen Nasen-Abstrich oder mit Speichel durchgeführt. Das Ergebnis liegt meist innerhalb von 15 bis 30 Minuten vor.

Wie bei Schnelltests zeigen Selbsttests eine Momentaufnahme für den Tag an und weisen eine höhere Fehlerrate als ein PCR-Test auf. Die Virusmenge ist zu Beginn der Infektion und kurz davor am höchsten. Manche Infektionen verlaufen jedoch symptomfrei. Bei einem positiven Selbsttest ist deshalb zusätzlich ein PCR-Test notwendig.

Weitere Informationen finden Sie in einem Fragen-Antworten-Katalog des Bundesgesundheitsministeriums.

Antikörpertest

Neben PCR-und Antigen-Tests gibt es auch noch einen Antikörpertest. Er kommt dann zum Einsatz, wenn herausgefunden werden soll, ob eine Person bereits mit dem Coronavirus infiziert war. Dazu werden Bausteine der körpereigenen Abwehr eines Menschen nachgewiesen. Hierzu wird Blut abgenommen, das im Labor untersucht wird. Antikörper können erst dann gefunden werden, wenn die körpereigene Abwehr gelernt hat, das Virus abzuwehren. Nach einer überstandenen Infektion werden keine Antikörper mehr gebildet. So wie es derzeit aussieht, sind sie nach einigen Monaten nicht mehr im Blut nachweisbar.


Testungen von Kindern

Was tun, wenn das Kleinkind einen Testnachweis braucht? Zum Kinderarzt? Wer testet am Wochenende, damit das Kind montags wieder zur Schule gehen kann? Wir versuchen, häufig gestellte Fragen von Eltern an dieser Stelle zu beantworten.

Mein Kind hat keine Symptome. Wo kann ich es testen lassen?

Asymptomatische Kinder haben einen Anspruch auf einen kostenlosen Schnelltest. Dies ist in allen auf unser Seite aufgeführten Teststationen möglich. Bitte fragen Sie vorher nach, ab welchem Alter Kinder getestet werden.

Mein Kind hat leichte Symptome. Wo kann ich es testen lassen?

Leicht symptomatische Kinder („Schnupfenkinder“) können Sie im städtischen Testzentrum am Flughafen kostenlos mit einem Schnelltest testen lassen. Auch Kinder unter drei Jahren werden getestet. Sollte sich das Kind jedoch wehren, wird kein Test durchgeführt und die Eltern an den Kinderarzt verwiesen.

Nicht eingeschulte Kinder dürfen ihre Kita bei leichten Erkältungssymptomen auch ohne Bestätigung von einem Arzt oder Testzentrum besuchen, wenn die Eltern einen negativen, zu Hause durchgeführten Selbsttest schriftlich bestätigen.

Wo bekommt mein Kind einen Testnachweis für das Quarantäneende?

Kinder, die am Ende der Quarantäne ein negatives Testergebnis benötigen, haben wie alle andere auch Anspruch auf eine kostenfreie Testung im städtischen Testzentrum. Sollte das Quarantäneende auf einen Sonn- oder Feiertag fallen und eine Testung daher nicht möglich sein, können Sie die Testung auch erst am darauffolgenden Tag durchführen lassen.

Kann ich mein Kind auch in einer Arztpraxis testen lassen?

Sie können Ihr Kind bei allen niedergelassenen Ärzten testen lassen, nicht nur beim Kinderarzt. Voraussetzung dafür ist, ob der Arzt zum Beispiel sehr junge Kinder testet, und ob der Arzt Tests nach der Testverordnung anbietet. Bei symptomatischen Kindern sind die Kinderärzte sowie alle anderen Ärzte dazu verpflichtet, Tests vorzunehmen, da diese Teil der Heilbehandlung sind.


Tests in Schulen und Kitas

Schüler sowie Lehrkräfte und weitere an Schulen tätige Personen sind verpflichtet, sich für eine Teilnahme am Präsenzunterricht mindestens zweimal wöchentlich testen zu lassen. Die Testpflicht gilt auch für die Mittagsbetreuung an den Schulen.

Welche Tests sind gültig?

Gültig sind Selbsttests, die unter Aufsicht in der Schule durchgeführt werden, oder PCR- beziehungsweise Schnelltests, die außerhalb der Schule von medizinisch geschultem Personal durchgeführt wurden. Hierbei muss das Ergebnis schriftlich oder elektronisch vorliegen und auf Aufforderung vorgezeigt werden. Grund- und Förderschüler werden mit PCR-Pool-Tests getestet. Diese Tests finden in der Schule statt. Nicht geimpfte Lehrkräfte und an Schulen tätiges Personal müssen sich täglich unter Aufsicht testen lassen.

Was ist ein PCR-Pool-Test?

Ein PCR-Pool-Test ist ein Gruppentest. Dabei wird von jedem Schüler einer Klasse eine Speichelprobe genommen, indem auf einem Abstrichtupfer für 30 Sekunden wie auf einem Lolli gelutscht wird. Zusätzlich wird neben der Poolprobe eine Einzelprobe jedes Schülers genommen, um im Falle eines positiven Pools sofort ermitteln zu können, welches Kind betroffen ist.

Die Teilnahme am PCR-Pooltest-Verfahren ist grundsätzlich freiwillig. Nach wie vor kann ein Testnachweis auch durch einen Test erbracht werden, der außerhalb der Schule von medizinisch geschultem Personal durchgeführt wurde.

Wie oft muss getestet werden?

An den Grund- und Förderschulen werden die Kinder zweimal in der Woche getestet. An Schulen, die an Pool-Testungen teilnehmen, wird ein zusätzlicher Schnelltest am Montagmorgen eingeführt. An den weiterführenden Schulen testen sich die Schüler dreimal pro Woche.

Wo werden die Selbsttests durchgeführt?

Die Selbsttests und PCR-Pool-Tests werden im Klassenzimmer oder einem anderen geeigneten Raum mit ausreichenden Möglichkeiten zum Lüften unter Aufsicht durchgeführt.

Gilt das Ergebnis des Selbsttests auch außerschulisch?

Ja. Schüler gelten automatisch auch andernorts als getestet. Als Nachweis genügt bei Bedarf ein Schülerausweis.

Gilt die Testpflicht auch für Kitas?

Ja. Kita-Kinder müssen analog zum Schulbesuch auch in den Kitas einen negativen Test vorlegen. Wenn der negative Test bereits in der Schule vorliegt, ist keine erneute Testung mehr notwendig.

Kinder ab einem Jahr bis zur Einschulung dürfen ihre Kita nur betreten, wenn ihre Eltern drei Mal wöchentlich (montags, mittwochs und freitags) einen Nachweis erbringen, dass bei dem Kind ein Selbsttest mit negativem Ergebnis vorgenommen wurde. Die Kitas können für Eltern die kostenlose Abholung von drei Selbsttests pro Woche in Apotheken ermöglichen. Tests von offiziellen Teststationen sind auch zulässig.

Es gibt zwei Möglichkeiten, den Selbsttest nachzuweisen: Entweder bringen die Eltern die Testkassette in die Kita, die dort geprüft und anschließend dort entsorgt wird. Alternativ können Eltern auch ein Formular unterschreiben, in das sie das Testergebnis mit Datum eingetragen haben. Das Formular muss beim Bringen des Kindes in der Kita vorgelegt werden. Anschließend wird das Formular wieder mit nach Hause genommen und zum nächsten Testtermin aktualisiert. In den städtischen Kitas muss das Formular vorgelegt werden. In beiden Fällen bestätigen die Eltern damit verbindlich, dass ihr Kind negativ getestet wurde. Wird kein Testnachweis vorgelegt, darf das Kind an diesem Tag nicht in der Kita betreut werden. Bringt eine dritte Person das Kind in die Kita, so bringt diese Person die Testkassette oder das von den Eltern unterschriebene Formular mit.

In Kitas, die PCR-Pool-Tests anbieten, wird die Testpflicht durch die Teilnahme am Pooling erfüllt, sodass kein weiterer Nachweis erforderlich ist.

Was gilt für vollständig Geimpfte und Genesene?

Vollständig geimpfte Personen und Genesene sind von der Testpflicht ausgenommen, wenn keine typischen Symptome einer Corona-Infektion vorliegen und keine aktuelle Corona-Infektion nachgewiesen ist.

Und wenn ich mich nicht testen lassen möchte?

Falls Schüler nicht an den Selbsttests in der Schule teilnehmen und auch kein alternatives negatives Testergebnis vorlegen, dürfen Sie die Schule sowie die Mittagsbetreuung nicht besuchen. Eltern müssen in diesem Fall vorab die Schule informieren.

Was passiert bei einem positiven Selbsttest-Ergebnis?

Zunächst heißt es: Ruhe bewahren. Ein positives Testergebnis muss noch nicht bedeuten, dass die betroffene Person tatsächlich infiziert ist. Hierfür muss im nächsten Schritt ein PCR-Test durchgeführt werden. Schüler werden deshalb zunächst von der Klasse isoliert und dürfen den Schulbesuch nicht weiter fortsetzen. Die Schule informiert das Gesundheitsamt und die Eltern. Alles Weitere übernimmt das Gesundheitsamt. Ist der PCR-Test negativ, darf das Kind die Schule unverzüglich wieder besuchen. Bei positivem Ergebnis wird die Quarantäne fortgesetzt. Das Gesundheitsamt entscheidet dann auch über eine mögliche Quarantäne von weiteren Personen in der Klasse.

Was passiert bei einem positiven PCR-Pooltest-Ergebnis?

Ergibt eine Pooltestung ein positives Ergebnis, werden die Einzelproben aller einzelnen Schüler ausgewertet. Im Falle eines positiven Tests erhalten die Eltern das Testergebnis bis zum nächsten Morgen auf elektronischem Weg (SMS, E-Mail). Schüler werden zunächst von der Klasse isoliert und dürfen den Schulbesuch nicht weiter fortsetzen. Die Schule informiert das Gesundheitsamt und die Eltern. Das Weitere übernimmt das Gesundheitsamt. Ist der PCR-Test negativ, darf das Kind unverzüglich wieder die Schule besuchen. Bei positivem Ergebnis wird die Quarantäne fortgesetzt. Das Gesundheitsamt entscheidet dann auch über eine mögliche Quarantäne von weiteren Personen in der Klasse.

Wo finde ich weitere Informationen?

Detaillierte Informationen zur Teststrategie an den bayersichen Schulen und zum Unterrichtsbetrieb finden Sie auf den Seiten des bayerischen Kultusministeriums.


Tests für Flugreisende

Für die Einreise in einige Länder benötigen Sie vor Abflug einen negativen PCR-Test, auf dem auch die Ausweis- oder Reisepassnummer angegeben ist und der in einer oder in mehreren Fremdsprachen ausgestellt ist. Die Teststationen der Betreiber Vitolus und Ecocare am Airport Nürnberg bieten diese kostenpflichtigen PCR-Tests an.


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Aktualisiert am 13.01.2022, 12:00 Uhr

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