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ICE-Werk der Deutschen Bahn

Lok Im Werk_Deutsche Bahn

Die DB Fernverkehr AG plant, ein neues ICE-Werk zu bauen. Der Standort wird nicht in Nürnberg sein. Das Gelände in Altenfurt/Fischbach ist nicht mehr in der engeren Wahl, da technische und betriebliche Gründe gegen den Standort sprechen. Weiterhin untersucht werden Flächen in Allersberg und Feucht.


Fakten zum Projekt:

Lage

Der genaue Standort wird 2021 in einem Raumordnungsverfahren geklärt. Drei Flächen werden untersucht: in Allersberg/Pyrbaum/Roth, das ehemalige Heeresmunitionslager (MUNA) in Feucht und eine Fläche südlich davon.
Sechs weitere untersuchte Standorte - darunter der in Altenfurt/Fischbach - kamen im September 2021 nach Voruntersuchung nicht weiter in Betracht.

Flächen

Für den Bau des Werks gibt es zwei Varianten. Je nach Fläche oder Lage zu den Schienen kommt eine der beiden Varianten für den Standort in Frage. Die eine Variante braucht eine Fläche von 4,5 Kilometer Länge und 300 Metern Breite, die andere 3,2 Kilometer in der Länge und 450 Meter Breite. Kernstück ist die Werkhalle über sechs Gleise und mit einer Länge von etwa 450 Metern. Hinzu kommen Betriebsgleise sowie Sozial- und Bürogebäude.

Künftige Nutzung

Im ICE-Werk Nürnberg werden Züge von innen und außen gereinigt. Außerdem können Schäden identifiziert und repariert werden. 25 Züge sollen täglich gewartet werden.

Träger

Bauträger ist die DB Fernverkehr AG. Auch die Genehmigung der Pläne liegt nicht bei der Stadt Nürnberg.

Kosten

Die DB Fernverkehr AG will 400 Millionen Euro investieren.

Zeitplan

Im Oktober 2020 gab die Bahn bekannt, dass sie ein neues ICE-Werk in der Region Nürnberg bauen will. In einer ersten Stufe wurden neun Standorte nach betrieblichen Gesichtspunkten der Bahn ausgewählt. Sechs untersuchte Standorte kamen im September 2021 nach Voruntersuchung nicht weiter in Betracht. Im zweiten Schritt wird für die verbliebenen drei Standorte untersucht, welche Auswirkungen die Ansiedlung eines ICE-Werks auf die Menschen und die Natur hat. Dafür werden von der Bahn Studien und Untersuchungen der Natur und der Umgebung für alle Standorte in Auftrag gegeben. Die Ergebnisse sollen im November 2021 zum Start des Raumordnungsverfahrens vorliegen.

Anfang September 2021 gab die DB Fernverkehr AG bekannt, dass sie mit drei möglichen Standorten für das ICE-Instandhaltungswerk in das Raumordnungsverfahren geht. Damit fallen neben dem Standort Altenfurt/Fischbach fünf weitere Standorte weg. Gegen den Standort Altenfurt/Fischbach sprechen vor allem technische und betriebliche Gründe, wie der zu bewältigende Höhenunterschied und die Querung der S-Bahnstrecke.

Für die Bewertung der Raumverträglichkeit durch die Regierung von Mittelfranken verbleiben die Standorte Allersberg/Pyrbaum/Roth, auf der ehemaligen MUNA und der Bereich südlich der MUNA. Im November wird die DB Fernverkehr AG alle Untersuchungen und Kartierungen zu den drei verbliebenen Standorten bei der Regierung von Mittelfranken vorlegen. Dann startet erst das Raumordnungsverfahren, in dem geprüft wird, ob die Standorte raumverträglich sind. Unter anderem ist dabei eine Einbindung der Bürger vorgesehen. Das Verfahren dauert in der Regel ein halbes Jahr. Die geplante Inbetriebnahme ist Ende 2028.

Bürgerbeteiligung

Die Bahn hat eine frühzeitige Information und Einbindung der Bürger zugesichert. Ab Mitte Mai finden Workshops mit den Anwohnern der einzelnen Standorte statt. Dafür können Sie sich auf der Seite der Bahn anmelden. Die Stadt begleitet die Planung in Zusammenarbeit mit der Bahn und vertritt dabei auch die Interessen der Nürnberger, insbesondere bei den Themen Lärmschutz und Ausgleichsflächen für die Natur.

Beim Raumordnungsverfahren ab November 2021 müssen alle Dokumente und Untersuchungen veröffentlicht werden. Alle Bürger können dann ihre Anliegen bei der Regierung Mittelfranken schriftlich vorbringen. Diese Beteiligung der Öffentlichkeit ist gesetzlich vorgeschrieben.

Stadtrat und Ausschüsse

Auch Stadtrat und Ausschüsse beschäftigen sich mit dem Thema ICE-Werk. Hier eine chronologische Übersicht der Sitzungen:

Pressemitteilungen

Hier finden Sie eine chronologische Übersicht der von der Stadt Nürnberg veröffentlichten Pressemitteilungen zum Thema ICE-Werk.


Weiteres Infomaterial

Eine Karte mit den neun möglichen Standorten, eine Infografik mit möglichen Betriebslayouts für das neue ICE-Werk sowie eine Übersicht über die Kriterien für die Standortauswahl finden Sie auf den Seiten der Deutschen Bahn.


Ansprechpartner zum Projekt:

Obwohl die Stadt Nürnberg für dieses Projekt nicht Bauträger ist, können Sie sich mit Ihren Fragen und Anliegen an uns wenden.

Stadt Nürnberg

Bürgermeisteramt


Julia Rauh

Telefon: 09 11 / 2 31-1 50 04

Zur verschlüsselten Übertragung Ihrer Nachricht:

Kontaktformular:
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Aktualisiert am 06.09.2021, 11:12 Uhr

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