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Fachmarie – Die Glücksboutique in Gostenhof

Text und Bilder: Katharina Bill

Irene Senger und Sonja Weigl haben in der Fürther Straße 50 ein cooles Mädchenparadies geschaffen. In ihrem Laden Fachmarie – Die Glücksboutique verkaufen sie Ohrringe, Handytaschen, Postkarten, Kochbücher, Babykleidung, Fahrradtaschen, Kissen, gemusterte Schals, T-Shirts, Pullis, Kleider und Taschen – die meisten davon sind Unikate und handgenäht. Die beiden Inhaberinnen setzen dabei nicht nur auf ihr Selbstgemachtes, sondern bieten auch anderen Kreativen Miet-Regale als Verkaufsfläche an. 90 Prozent der Einkäufer sind weiblich, "außer an Heiligabend, da kommen schwerpunktmäßig Männer", erzählt Irene Senger. Das Konzept kommt an, der Laden hat Stammkundinnen gefunden und feierte im September 2014 sein siebenjähriges Bestehen.

"Selbst wenn wir eine Million hätten, würden wir in diesem Laden bleiben"

"Es gibt viele nette Menschen, die tolle Sachen herstellen, aber keine Verkaufsplattform haben", stellte Schneidermeisterin Irene Senger fest, nachdem sie zehn Jahre lang eine Maßschneiderei geleitet hatte. Sie wollte eine solche Verkaufsplattform schaffen und besuchte zur Inspiration rund 100 kleine Berliner Läden. Zurück in Nürnberg gründete sie die Fachmarie in der Fürther Straße 50.

Sie fühlt sich wohl in den Räumlichkeiten in Gostenhof: "Selbst wenn wir eine Million hätten, würden wir in diesem Laden bleiben." Im September 2014 feierte die Fachmarie siebenjähriges Jubiläum. Das Konzept des Ladens ruht auf drei Standbeinen: den Eigenkreationen der beiden Inhaberinnen, den Zukäufen auf Messen und der Regal-Vermietung. Derzeit füllen bis zu 40 Verkäuferinnen die Miet-Regale und 20 Designerinnen die Postkartenständer.

Die angebotenen Produkte müssen selbstgemacht sein und in den Laden passen. Wie zum Beispiel hippe Fahrradtaschen aus London, die es in Deutschland nur in der Fachmarie gibt. Ihr Motto beschreibt Irene Senger so: "Schöne Sachen sammeln und an nette Menschen weitergeben." 'Hopes and Notes' heißt das Schwarze Brett hinten rechts im Eck. Hier suchen Kundinnen "Freunde zum Reden" oder "Hunde mit Bewegungsdrang".

Retro-Tischchen und In-Getränke

Gleich daneben ein schickes Retro-Tischchen, an das man sich mit einem Espresso, Cappucino oder einer Wostok-Limonade setzen kann. Dahinter steht die Button-Maschine, an der Ansteckerfans ihrer Kreativität freien Lauf lassen können. Bunt zusammengewürfelt sind die Einrichtungsgegenstände in der Fachmarie. Auch deshalb können Besucher viel entdecken in dem kleinen Laden. Fast wie in einem Museum für schöne Dinge.

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