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Die Wirtschaftsstruktur Nürnbergs

Seit den 1970er Jahren entwickelt sich die ehemalige Industriestadt Nürnberg zum Dienstleistungszentrum mit hohen Zuwachsraten bei den produktionsnahen Dienstleistungen der Beratung, Planung, Markt- und Verbraucherforschung.

Handels- und Logistikzentrum

Das Güterverkehrszentrum im Nürnberger Hafen ist einer der bedeutendsten Umschlagplätze im süddeutschen Raum. Die Exportquote Nürnbergs liegt mit 42 Prozent über dem Bundesdurchschnitt. Ein dynamisches Wachstum ist vor allem im Handel mit Mittelost- und Osteuropa zu verzeichnen. Begünstigt von seiner zentralen, verkehrsgünstigen Lage ist Nürnberg traditioneller Standort von Betrieben aus dem Verkehrs- und Logistiksektor.

Die wichtigsten Industriezweige

Aufbauend auf einer reichen industriellen Tradition in Elektrotechnik und im Maschinen- und Fahrzeugbau hat sich Nürnberg zu einer High-Tech-Region entwickelt. Viele Produkte aus den Bereichen Kommunikations-, Verkehrs- und Energietechnik, Mess- und Regeltechnik, elektronische Bauelemente, Unterhaltungselektronik, Automatisierungs- und Fertigungstechnik kommen aus Nürnberg. Gemessen an der Zahl der Arbeitsplätze und der Umsätze dominieren die Investitionsgüterbranchen. Im Vergleich zum Bundesdurchschnitt ist der Hochtechnologiesektor mit den Schlüsselbranchen Elektrotechnik und Kommunikationstechnik überdurchschnittlich stark in Nürnberg vertreten, ebenso wie die Druckindustrie.

Bedeutende Unternehmen

Zu den großen Unternehmen am Standort Nürnberg zählen unter anderem Siemens, die Datev, die Nürnberger Versicherungsgruppe, MAN, Bosch, UniVersa Versicherungen, Alcatel-Lucent, Prinovis, Semikron, die Ergo Direkt-Versicherungen, Leoni, Conti Temic, Federal Mogul, Teambank, die GfK und Novartis Pharma.

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