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Warnung vor dem Enkeltrick!

Immer wieder erhalten ältere Bürgern Anrufe von Unbekannten, die versuchen, mit dem sogenannten "Enkeltrick" an das Geld der Angerufenen zu kommen. Anlass für die Nürnberger Polizei, vor den Machenschaften dieser Betrüger zu warnen.

Im Zeitraum zwischen dem 12.05.2013 und 14.05.2013 wurden dem Fachkommissariat der Kripo Nürnberg gut ein Dutzend solcher Anrufe gemeldet. Stets gaben sich die Anrufer als nahe Verwandte oder Bekannte aus und verlangten unter einem Vorwand (finanzielle Notlage, Hauskauf, Arztbehandlung, Unglücksfall etc.) hohe Geldbeträge. Glücklicherweise blieben alle Vorfälle im Versuch stecken; es kam zu keinen Geldübergaben.
In einem Fall war es dem misstrauischen Angestellten einer Bank zu verdanken, dass die angerufene Seniorin kein Geld an die Betrüger übergeben konnte.

Wie verhalte ich mich?

Die Häufung der Vorfälle sind für die Kripo Nürnberg Anlass, wieder einmal hilfreiche Hinweise für das Verhalten bei solchen Anrufen zu geben:

  • Bei Anrufen angeblicher Verwandter oder Bekannter ("Enkel") in finanzieller Notlage unter deren bekannter – nicht der vom Anrufer angegebenen – Telefon- oder Handynummer zurückrufen und versuchen, den Sachverhalt zu klären.
  • Nach einem Anruf mit finanziellen Forderungen bei Familienangehörigen Rücksprache halten.
  • Bei so nicht zu klärendem Sachverhalt sofort die Polizei informieren und das weitere Vorgehen absprechen.
  • Keine Details zu familiären oder finanziellen Verhältnissen preisgeben.
  • Fremden, die als "Vertrauensperson" angeblicher Verwandter oder Bekannter kommen, niemals Bargeld aushändigen.
  • Anzeige auch erstatten, wenn man schon auf den "Enkeltrick" hereingefallen ist.

Polizeinotruf 110

Sollten Sie trotz aller Vorsicht tatsächlich Opfer dieser Gauner geworden sein, zögern Sie nicht, unverzüglich den Polizeinotruf 110 zu verständigen und Anzeige zu erstatten.

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