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Schutz für Nürnbergs Natur

In Naturschutzgebieten gelten besondere Verhaltensregeln. Für das Freizeitverhalten bedeutet das: Zelten und Grillen ist nur auf zugelassenen Plätzen erlaubt, Fahrradfahrer müssen in Landschaftsschutzgebieten auf den Wegen bleiben, Fahrzeuge dürfen nur auf dafür zugelassenen Wegen und Plätzen gefahren und geparkt werden.

Für alle Natur- und Landschaftsräume, auch solche die nicht unter einen besonderen Schutz gestellt wurden, gelten die allgemeinen Bestimmungen des Bayerischen Naturschutzgesetzes. Danach darf jeder Pilze, Beeren, Tee- und Heilkräuter oder Nüsse nur für den Eigenbedarf sammeln. Wildwachsende Pflanzen, Zweige und Blätter können gepflückt werden, aber nicht mehr, als ein Handstrauß. Orchideen und andere geschützte Arten dürfen weder gepflückt noch ausgegraben werden.

Artikel 30 des Bayerischen Naturschutzgesetzes schreibt vor, dass landwirtschaftlich genutzte Flächen während der Nutzzeit, das heißt in der Zeit zwischen Aussaat und Ernte, nur auf vorhandenen Wegen betreten werden dürfen. Als Nutzzeit ist der Zeitraum vom 1. März bis 30. September festgesetzt. Das gilt ebenso für Grünland und Wiesen im gleichen Zeitraum des Aufwuchses.

Hundebesitzer werden gebeten, ihre Hunde während dieser Zeit von den Flächen fernzuhalten und gegebenenfalls anzuleinen. Den Landwirten bereitet zunehmend Sorge, dass so mancher Hundebesitzer sich nicht um die "Hinterlassenschaften" seines Vierbeiners kümmert. Hundekot in den Gemüseanbauflächen oder auf den Mähwiesen, die der Futtermittelgewinnung dienen, kann zu wirtschaftlichen Einbußen der landwirtschaftlichen Betriebe und zu Erkrankungen beim Vieh führen.

Umweltamt - Untere Naturschutzbehörde


Dorothea de Koning

Telefon: 09 11 / 2 31-58 62

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