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Wasserschutzgebiete in Nürnberg

In Nürnberg (allgemein in Bayern) stammt nahezu das gesamte Trinkwasser aus Grundwasser. Zum Schutz der öffentlichen Wassergewinnung durch Brunnen und Quellen, werden Wasserschutzgebiete ausgewiesen und per Verordnung festgesetzt.

Im Stadtgebiet Nürnberg liegen Teilbereiche der Wasserschutzgebiete Rednitztal, Stein und Eltersdorfer Gruppe, außerdem das Wasserschutzgebiet Erlenstegen.
Im Wasserschutzgebiet Erlenstegen werden bis zu 25 Prozent unseres Trinkwassers aus Grundwasser gewonnen. Wasserversorgungsträger ist N-ERGIE.

Innerhalb eines Wasserschutzgebietes müssen aus Vorsorgegründen erhöhte Anforderungen eingehalten werden. Um die Gefahren für das Trinkwasser zu minimieren, müssen die Deckschichten erhalten und z. B. risikobehaftete Anlagen und Nutzungen ausgeschlossen werden. Wesentliche Grundlage dafür ist die hydrologisch fundierte Ermittlung des Wassereinzugsgebiets.

Die Lage eines Grundstücks in einem Wasserschutzgebiet hat zur Folge, dass Baumaßnahmen und Nutzungen unter Umständen mit besonderen Auflagen versehen werden müssen.
Dies gilt insbesondere für wassergefährdende Stoffe und Tankanlagen.

Nähere Informationen zu den Schutzzonen von Wasserschutzgebieten

Wasserschutzgebiete bestehen in der Regel aus drei Schutzzonen:

  • Schutzzone I: Fassungsbereich
  • Schutzzone II: engere Schutzzone
  • Schutzzone III: weitere Schutzzone

Schutzzone I

Als Fassungsbereich wird die unmittelbare Umgebung des Brunnens oder der Quelle ausgewiesen. Diese Schutzzone I soll vor jeder unmittelbaren Verunreinigung geschützt werden und wird deshalb in der Regel eingezäunt.

Schutzzone II

Die Schutzzone II ist so bemessen, dass das Grundwasser mindestens 50 Tage Fließzeit von der äußersten Grenze der Schutzzone bis zum Brunnen benötigt. Sie dient dem Schutz vor Verunreinigungen durch krankheitserregende Mikroorganismen und sonstigen Beeinträchtigungen, die von menschlichen Tätigkeiten ausgehen und in der Nähe von Brunnen besonders gefährdend sind.

Schutzzone III

Sie erstreckt sich von der Schutzzone II bis zur Grenze des gesamten Einzugsgebietes. In diesem Bereich gilt unter anderem ein Verbot für die Lagerung und Verwendung wassergefährdender Stoffe, die Lagerung und Behandlung von Abfall, die Errichtung von baulichen Anlagen ohne Kanalanschluss sowie die Verminderung der schützenden, gering wasserdurchlässigen Schichten.

Technischer Umweltschutz


Gudrun Mohr

Telefon: 09 11 / 2 31-41 10

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