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Wissenschaft und Forschung

Stadt Nürnberg Wissenschaftsstandort


Aktuelles


Übersicht Wissenschaftsstandort

Nürnberg hat eine Vielzahl von wissenschaftlichen Einrichtungen zu bieten. Das Spektrum reicht von Bildender Kunst bis zu Künstlicher Intelligenz, von der Hochschule bis zum Anwendungszentrum, von altehrwürdigen Instituten bis hin zu Start-up-Zentren.

Forschungseinrichtungen

Nürnberg steht für eine ausgezeichnete Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft. Ein agiles Innovationsökosystem zeichnet den Standort aus. Wichtiger Bestandteil hierfür sind außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, forschungsintensive Unternehmen und interdisziplinäre Kooperationen in der Städteachse Nürnberg, Fürth und Erlangen.

Energie Campus Nürnberg

Der Energie Campus Nürnberg ist ein Energieforschungszentrum, das am Standort aufAEG neue Technologien für ein ganzheitliches Energiesystem entwickelt.

Forschungszentrum Migration, Integration und Asyl - Bamf

Das Bundesamt hat die Aufgabe wissenschaftliche Forschung zu Migrations- und Integrationsthemen zu betreiben. In Anlehnung an die Kernaufgaben des Bundesamtes betrachtet das Forschungszentrum das Migrationsgeschehen nach und von Deutschland und analysiert die Auswirkungen von Migrationsprozessen.

Fraunhofer Institut für Integrierte Schaltungen IIS

Das Fraunhofer-Institut für Integrierte Systeme und Bauelementetechnologie IISB führt angewandte Forschung und Entwicklung im Bereich leistungselektronischer Systeme durch, etwa für Elektromobilität, Luftfahrt, Industrie 4.0, Stromnetze oder auch Energietechnologie.

Fraunhofer-Institut für Integrierte Systeme und Bauelementetechnologie IISB

Das Fraunhofer-Institut für Integrierte Systeme und Bauelementetechnologie IISB führt angewandte Forschung und Entwicklung im Bereich leistungselektronischer Systeme durch, etwa für Elektromobilität, Luftfahrt, Industrie 4.0, Stromnetze oder auch Energietechnologie.

Helmholtz-Institut Erlangen-Nürnberg für Erneuerbare Energien (HI ERN)

Das Helmholtz-Institut Erlangen-Nürnberg für Erneuerbare Energien (HI ERN) erforscht und entwickelt material- und prozessbasierte Lösungen für eine klimaneutrale, nachhaltige und kostengünstige Nutzbarmachung erneuerbarer Energien.

Germanisches Nationalmuseum - Leibniz-Forschungsmuseum für Kulturgeschichte

Das 1852 gegründete Germanische Nationalmuseum (GNM) ist mit über 1,3 Millionen Objekten und 25.000 m² Ausstellungsfläche das größte kulturhistorische Museum des deutschen Sprachraums. Es ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft und das einzige kulturhistorische Museum unter den acht Forschungsmuseen dieser Wissenschaftsgemeinschaft.

Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)

Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) erforscht den Arbeitsmarkt, um politische Akteure auf allen Ebenen kompetent zu beraten. In der Reihe „Nürnberger Gespräche“ diskutieren Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis zweimal jährlich aktuelle und drängende Probleme des Arbeitsmarktes.

Max-Planck-Institut für die Physik des Lichts (Erlangen)

Das Max-Planck-Institut für die Physik des Lichts (MPL) konzentriert sich auf die Grundlagenforschung zu allen Aspekten der Wechselwirkung zwischen Licht und Materie, von der modernen Optik über die Photonik bis hin zu Quanteneffekten und deren Anwendungen in der "realen" Welt. Es zielt darauf ab, den Bereich des Möglichen in der Wissenschaft und Technologie des Lichts zu erweitern.

LEONARDO–Zentrum für Kreativität und Innovation

LEONARDO – Zentrum für Kreativität und Innovation ist eine Kooperation zwischen der Technischen Hochschule Nürnberg, der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg und der Hochschule für Musik Nürnberg.

Hochschulen in Nürnberg

Studienvielfalt im urbanen Raum, das macht Nürnberg aus. Derzeit sind rund 28.000 Studierende sind in der Halbmillionenstadt an staatlichen und privaten Hochschulen eingeschrieben.

Akademie der Bildenden Künste (AdBK)

Die Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg, 1662 von Jacob von Sandrart gegründet, ist die älteste Kunstschule im deutschsprachigen Raum. Zentrale Lehrbereiche sind die freien und angewandte Künste. Außerdem arbeitet die AdbK im Rahmen von LEONARDO – Zentrum für Kreativität und Innovation gemeinsam mit der Technischen Hochschule Nürnberg und der Hochschule für Musik Nürnberg an neuen Themen.

Die Akademie Galerie Nürnberg am Nürnberger Hauptmarkt, die Ausstellungshalle auf dem Campus sowie Die Vitrine an der Königstorpassage sind Präsentationsplattformen für die Realisierung studentischer Ausstellungskonzepte.

In Zukunft wird Nürnberg zu einem digitalen Zentrum für Kultur und Kreativität ausgebaut. Die Akademie der Bildenden Künste Nürnberg wird mit Mitteln des Freistaates Bayern zur Kunstschule der Digitalität „Bauhaus 4.0 Nürnberg“ weiterentwickelt. Mit dem Fokus auf die Nutzung digitaler Technologien im künstlerischen Prozess entstehen neue Forschungsschwerpunkte und Fachbereiche sowie Labors- und Werkstätten.

Evangelische Hochschule Nürnberg

Die Evangelische Hochschule Nürnberg (EVHN) bietet Studiengänge in den Bereichen Sozialwissenschaften, Sozial- und Gesundheitswirtschaft, Gesundheit und Pflege sowie Pädagogik und Theologie an. Träger der Hochschule ist die evangelische Landeskirche in Bayern.

Mit einem Invest von 100 Millionen Euro entsteht eine lebendige Bildungsstätte für 2.000 Studierende und ein Zentrum kirchlichen Lebens am Rand der Nürnberger Altstadt. Die Evangelische Hochschule Nürnberg und die Rummelberger Diakonie bündeln ihre Kompetenzen in der Ausbildung für Sozial- und Gesundheitsberufe an einem Standort. Der neue Campus soll im Jahr 2023 an den Start gehen.

FAU Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

Die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) ist eine der forschungsstärksten Universitäten in Deutschland und mit rund 39.000 Studierenden die größte in Nordbayern.

Die FAU ist am Standort Nürnberg an diversen Standorten vertreten.
- In der Innenstadt ist der Fachbereich Wirtschafts- und Sozialwissenschaften angesiedelt, eine der renommiertesten Einrichtungen seiner Art mit über 6.000 Studierenden, über 40 Lehrstühlen, weltweiten Kontakten und einem der vielfältigsten Fächerangebote im deutschsprachigen Raum.

- Im Nürnberger Südosten, in der Nähe des Dutzendteichs, sind die Erziehungswissenschaften zuhause. Hier befindet sich zum Beispiel das Zentrum für Lehrerinnen- und Lehrerbildung, Teile des Departements Pädagogik und der überwiegende Teil der Fachdidaktiken. In den nächsten Jahren wird ein Neubau im Nürnberger Norden avisiert – mit enger Anbindung an das Geisteswissenschaftliche Zentrum in Erlangen. Nach einem geeigneten Standort wird gegenwärtig gesucht.

- Auf dem ehemaligen AEG-Gelände im Westen Nürnbergs sind unter anderem ein Helmholtz-Institut, der Energiecampus und das Wasserstoffzentrum für Bayern untergebracht. Daneben forschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zum Beispiel an Wirtschaftsinformatik, Konstruktionstechnik und Fertigungsautomatisierung.
Dort forscht auch der interdisziplinäre NCT Nuremberg Campus of Technology sozio-technologische Systeme für die nachhaltige Gestaltung urbaner Lebens- und Arbeitsräume.

Hochschule für Musik Nürnberg

Hervorgegangen aus dem Meistersinger-Konservatorium und der kommunalen Doppelhochschule Nürnberg-Augsburg, wurde in Nürnberg 2008 die dritte staatliche Musikhochschule Bayerns errichtet. Im Herzen der Metropolregion Nürnberg werden rund 400 Studierende in den grundlegenden Studienbereichen der künstlerischen und künstlerisch-pädagogischen Ausbildung unterrichtet.

Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm

Die Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm - kurz TH Nürnberg - ist mit mehr als 13.000 Studierenden Nürnbergs größte Hochschule. Als eine der bundesweit drittmittelstärksten Hochschulen gibt die TH Nürnberg auch wichtige strukturpolitische Impulse in der Metropolregion Nürnberg.

30.000 Quadratmeter zusätzliche Lehr- und Forschungsflächen entstehen in den nächsten Jahren an der Technischen Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm. Der Freistaat Bayern investiert hier weitere 300 Millionen Euro. Bis zum Jahr 2024 entsteht ein Technologie-Campus im Nürnberger Westen in dem Labors- und Werkstätten, technische Disziplinen und Technologietransfer angesiedelt werden. In weiteren Schritten werden ein Zentrum für Medien, Kommunikation und IT und ein Zentrum für Metall- und Polymerforschung nahe des Hauptcampus der Technischen Hochschule aufgebaut. Diese stärkt sich zudem in den Gesundheitswissenschaften mit der Einrichtung der Nürnberg School of Health. Im Jahr 2021 gehen dort die ersten Bachelorstudiengänge an den Start.

Private Hochschulen

Zahlreiche private Hochschulen runden das Angebot in der Wissenschaftsstadt Nürnberg ab. Beispielsweise bietet die Paracelsus Medizinische Privatuniversität (PMU) in Kooperation mit dem Klinikum Nürnberg ein patienten- und forschungsorientiertes Studium der Humanmedizin an. Der Nürnberger Campus befindet sich auf dem Gelände des Klinikums Nürnberg, so dass unmittelbarer Praxistransfer möglich wird. Weitere Hochschulen haben Studienzentren am Standort.

Wissenschaftsstandort Nürnberg

Technische Universität Nürnberg

Die Wissenschaftsstadt Nürnberg bekommt Zuwachs! Seit dem 1. Januar 2021 wird mit dem Aufbau der neuen Technischen Universität Nürnberg begonnen. Internationalität, Interdisziplinarität, Unternehmertum – so sieht das Leitbild der neu geplanten Technischen Universität Nürnberg aus. Es soll eine Universität neuen Typs mit Modellcharakter für die deutsche Hochschullandschaft entstehen.

Hörsaal

Rahmendaten

Die Technische Universität Nürnberg entsteht auf dem über 35 ha großen Areals des ehemaligen Südbahnhofs. Die Gründung erfolgt zum 1. Januar 2021. Bereits ab dem Wintersemester 2021/22 wird es die ersten Online-Angebote geben. Mit dem vollendeten Aufbau erwarten wir rund 6000 neue Studierende und ca. 2000 Beschäftigte, davon 200 Professorinnen und Professoren, in Nürnberg.

Planungsstand

Planungen und erste bauliche Aktivitäten sind bereits in vollem Gange. Sowohl die städtebauliche Entwicklung des zukünftigen Campusareals als auch die konzeptionellen Grundlagen der Technischen Universität Nürnberg sollen die aktuellsten Erkenntnisse aufgreifen und umsetzen, so dass die Technischen Universität Nürnberg in jeder Hinsicht Modellcharakter haben wir.

Kurzprofil

Die Technische Universität Nürnberg ist als Universität neuen Typs mit Modellcharakter für die deutsche Hochschullandschaft konzipiert. Der Modellcharakter soll sich sowohl städtebaulich als auch konzeptionell niederschlagen.
Städtebaulich orientiert sich die Technische Universität Nürnberg an den Campus-Universitäten der USA mit einer engen Verknüpfung von Forschung, Lehre und Wohnen und soll die erste echte Campus-Universität Deutschlands werden. Der Campus wird architektonisch anspruchsvoll, urban und offen aus einem Guss entstehen.

Die vernetzte Universität
Die Technische Universität Nürnberg wird von Anfang an konsequent als vernetzte Universität gedacht. Vernetzung darf hierbei in dreierlei Hinsicht verstanden werden:
International – die Technische Universität Nünberg strebt an sowohl unter den Lehrenden als auch unter den Studierenden international die besten Köpfe nach Nürnberg zu holen. Studiert, gelehrt und geforscht wird an der Technische Universität Nürnberg selbstverständlich auf Englisch.
Interdisziplinär – die Technische Universität Nürnberg wird Sozial- und Technikwissenschaften zusammenbringen.
Verbunden – die Technische Universität Nürnberg soll eine starke Partnerin unter starken Partnern sein. Hochschulen aus der gesamten Metropolregion, aus ganz Deutschland und aus der ganzen Welt sollen neben nationalen wie internationalen außeruniversitären Forschungseinrichtungen zukünftig das Netzwerk der Technische Universität Nürnberg bilden.

Die innere Struktur der Technische Universität Nürnberg
Ihre innere Struktur wird neuartig und zukunftsgerichtet sein und so eingefahrene Strukturen überwinden. Es sollen Antworten auf die Anforderungen einer globalisierten, technisierten und digitalisierten Welt entwickelt werden. Die Aufteilung in dauerhafte Forschungsfelder – sogenannte Departments - – und flexible Aktivitätsfelder sollen der gebotenen Dynamik Rechnung tragen. Die sechs geplanten Departments sind: Mechatronic Engineering; Quantum Engineering; Biological Engineering; Computer Science & Engineering; Humanities & Social Sciences; Natural Sciences & Mathematics. Sie bilden die langfristigen Disziplinen ab. Die Aktivitätsfelder hingegen stellen die interdisziplinären Forschungsfelder dar, die die großen gesellschaftlichen Herausforderungen des 21. Jahrhundert in den Blick nehmen sollen, wie z. B. Biosystems oder Urban Infrastructure & Living. Weitere Merkmale der neuen Universität werden die konsequente Vernetzung von Lehre, Forschung und Transfer sowie die große Bedeutung digitaler Lehr- und Lernformen.

Die Technische Universität Nürnberg und die Stadt Nürnberg
Die neue Technische Universität soll fest in die bestehenden Strukturen des Nürnberger Innovationsökosystems eingebunden werden und ein aktiver Player im angewandten Wissenstransfer werden.

Ziel ist es eine sich gegenseitig durchdringende Dreiecksbeziehung zwischen Stadt, Universität und Wirtschaft aufzubauen: Die Stadt Nürnberg soll ein Labor, die Unternehmen sollen die Werkbank für die neue Universität werden und auf dem Campus sollen Strukturen entstehen, die offene und kollaborative Innovationsarbeit zwischen Universität, Unternehmen und Stadtgesellschaft ermöglichen.


Weiterentwicklung Wissenschaftsstandort

Die beständige Weiterentwicklung des Wissenschaftsstandortes Nürnberg ist für uns von großer Bedeutung. Formate, Strukturen und Netzwerke müssen sich kontinuierlich anpassen. Nur so kann sichergestellt werden, dass Maßnahmen und Akteurskonstellationen zur Erreichung selbstgesteckter Ziele beitragen.

Ihre Ansprechperson bei der Wirtschaftsförderung Nürnberg

Theresienstraße 9

90403 Nürnberg


Daniela Förtsch

Telefon: +49 (0)911 / 231 - 85 26

Telefax: +49 (0)911 / 231 - 85 25

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Karin Forster

Telefon: +49 (0)911 / 231 - 57 94

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