Nr. 717 / 26.06.2025
Der Gehweg vor der Friedrich-Staedtler-Grundschule in der Almoshofer Hauptstraße wird auf zwei Meter verbreitert – das hat der Verkehrsausschuss am Donnerstag, 26. Juni 2025, beschlossen. Weil er bislang zu schmal ist, müssen Schulkinder und Zufußgehende, gehbehinderte Personen oder Menschen mit Rollatoren oder Kinderwagen teilweise auf die Fahrbahn ausweichen. Zudem werden auch die Bushaltestelle Almoshof Schule sowie die beiden Bussteige der Haltestellen Almoshof und Johann-Sperl-Straße in Richtung Wegfeld barrierefrei ausgebaut.
Die beiden auf der Südseite gelegenen Bussteige der Haltestellen Almoshof und Johann-Sperl-Straße sind bereits vor zwei Jahren im Zuge einer Spartenverlegung barrierefrei umgebaut worden. Dabei sind die Bordsteine erhöht und die Wartebereiche verbreitert worden, damit ein niveaugleiches Ein- und Aussteigen möglich ist. Ein Blindenleitsystem an den Haltestellen erleichtert künftig die Orientierung für Menschen mit Sehbehinderung. Die Planungen erfolgten in Abstimmung mit dem Behindertenrat der Stadt Nürnberg. Die Haltestelle Almoshof zwischen Irrhainstraße und Unterer Stadtgasse wird etwas verschoben, um die Barrierefreiheit an den ersten beiden Türen des Busses gewährleisten zu können. Die Haltestelle Johann-Sperl-Straße in der Almoshofer Hauptstraße sowie der Gehweg Richtung Johann-Sperl-Straße werden verlängert, um die Querung der Straße für Zufußgehende in diesem Bereich zu verbessern.
Die Bushaltestelle Almoshof Schule auf der Straßenseite der Schule wird in Richtung Lohe verschoben, damit die Begegnung der Busse untereinander und eine geradlinige Anfahrt an die Bushaltestelle gewährleistet sind. In puncto Schulwegsicherheit ist im Bereich der Schule die Höchstgeschwindigkeit bereits auf 30 Kilometer pro Stunde reduziert. Zusätzlich haben die aus Westen kommenden Schulkinder auf Höhe der Almoshofer Hauptstraße 44 die Möglichkeit, an der Querungshilfe die Straße sicher zu überqueren. Im unmittelbaren Umfeld entfallen einige wenige Parkplätze, die Stellplätze für die Freiwillige Feuerwehr Almoshof bleiben unverändert. Die Umsetzung ist für 2026 geplant.
„Höhere Schulwegsicherheit und Barrierefreiheit – mit den heutigen Beschlüssen verbessern wir die Situation im Almoshofer Straßenverkehr vor allem für unsere jüngsten Verkehrsteilnehmenden, die Schulkinder, und für Menschen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind“, so Planungs- und Baureferent Daniel F. Ulrich. maj