Markenzeichen der Stadt Nürnberg

Nachrichten aus dem Rathaus

Nr. 1051 / 30.09.2025

Ersthelfer-App startet

Noch schnellere Hilfe bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand in Nürnberg: Ab Mittwoch, 1. Oktober 2025, um 7 Uhr ist die Ersthelfer-App der „Region der Lebensretter“ aktiv.

In der Integrierten Leitstelle Nürnberg (ILS) wird nun beim Schlagwort „Reanimation“ die App der „Region der Lebensretter“ aktiv, die mit intelligenten Algorithmen über die Auswahl der Ersthelfenden, die Aufgabenzuteilung und das Routing entscheidet. Die App wählt die Lebensretterinnen und Lebensretter auf der Basis ihres Standorts, ihrer Entfernung zum Notfallort und dem von ihnen benutzten Verkehrsmittel aus – ob sie also zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit dem Auto unterwegs sind.

Zum Start sind 150 qualifizierte Ersthelferinnen und Ersthelfer registriert. Geplant ist die schnelle Erweiterung des Helferkreises. Interessierte können sich über die App „Region der Lebensretter“ anmelden. Gesucht sind ausgebildete Personen wie Rettungs-­, Feuerwehr-­ und Einsatzkräfte sowie medizinisches Fachpersonal.

Bei der Alarmierung von qualifizierten Ersthelfern über ein vernetztes Ersthelferalarmierungssystem kooperieren das Gesundheitsamt Nürnberg und die GesundheitsregionPlus Stadt Nürnberg mit dem gemeinnützigen Verein „Arbeitsgemeinschaft Notfallmedizin Fürth e. V. (AGNF). Die AGNF wiederum nutzt die App der „Region der Lebensretter“. Bei einem Herz-­Kreislauf-­Stillstand entscheiden die ersten Minuten über Leben und Tod. Die Stadt Nürnberg will daher das Zeitfenster ohne Wiederbelebungsmaßnahmen verkürzen.

Wer das Projekt unterstützen möchte, kann dies mit einer Spende auf das Konto der Nürnberger Herzhilfe tun. Die Kontonummer bei der Sparkasse Nürnberg (IBAN) lautet: DE50 7605 0101 0001 1541 13. Es wird gebeten, das Stichwort „ErsthelferApp“ anzugeben. Wer eine Spendenquittung wünscht, sollte auch seine Anschrift angeben.

Die App ist Teil des Projekts „Nürnberg schockt!“. Weiterer Teil ist ein Netz öffentlich zugänglicher, automatisierte Defibrillatoren (AEDs). Diese sollen möglichst flächendeckend in der Stadt installiert werden, damit die Lebensretterinnen und Lebensretter bei einem Notfall auf sie zugreifen können. Alle Informationen zum Projekt gibt es unter www.nuernberg-schockt.de.    let