Markenzeichen der Stadt Nürnberg

Nachrichten aus dem Rathaus

Nr. 1412 / 19.12.2025

Umgestaltung des Hallplatzes: Zweiter Bauabschnitt beschlossen

Mehr Bäume, großzügige Sitzmöglichkeiten und eine barrierefreie Pflasterung – der Hallplatz wird aufgewertet. Der Platz gewinnt mit der Entwicklung des ehemaligen Kaufhofs, dem benachbarten leerstehenden City Point und dem Zeughaus künftig als Aufenthaltsort an Bedeutung. Der Stadtplanungsausschuss hat in seiner Sitzung am Donnerstag, 18. Dezember 2025, die Umgestaltung im Zuge des zweiten Bauabschnitts beschlossen.

Der südliche Teil des Hallplatzes rund um das Denkmal „Flucht und Vertreibung“ des Künstlers Joachim Bandau ist bereits in einem ersten ersten Bauabschnitt in den Jahren 2024/2025 vom Servicebetrieb Öffentlicher Raum (Sör) saniert worden. Nach den Leitungsverlegungen durch die N-Ergie Aktiengesellschaft werden nun auch der angrenzende Bereich im Norden bis zur Mauthalle und im Süden bis zur Gebäudekante saniert und umgestaltet. Eine wesentliche Verbesserung ist, dass die Mauthalle barrierefrei erschlossen wird. Die gesamte Fläche wird angehoben, sodass alle Eingänge der Geschäfte und Gastronomiebetriebe sowie der Haupteingang der Mauthalle auf der Südseite ebenerdig erreichbar sind. Zwei weitere Bäume ergänzen die bereits vier gepflanzten und bilden künftig eine prägende Baumreihe. Zudem dient die Platzmitte künftig als weiterer Baumstandort. 

„Damit kann erneut mehr Grün im Herzen der Altstadt entstehen. Dies verbessert die kleinklimatische Widerstandsfähigkeit und wertet die Fußgängerzone deutlich auf“, so Planungs- und Baureferent Daniel F. Ulrich. „Unter den neu gepflanzten Bäumen ermöglichen wir großzügige Sitzmöglichkeiten, die den Hallplatz zu einem attraktiven Aufenthaltsort machen und gleichzeitig die unerlaubte Befahrung verhindern.“ Die zwingend zu versiegelnden Flächen werden mit langlebigem, barrierefreiem Granit-Großsteinpflaster in unterschiedlichen Farbnuancen gestaltet.   

Diese Maßnahme leistet einen wichtigen Beitrag, Nürnberg schrittweise inklusiver zu gestalten. Sie ist Teil des Nürnberger Aktionsplans zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK). Weitere Informationen finden sich unter www.inklusion.nuernberg.de.  maj