Am Mittwoch, 17. Dezember 2025, befasst sich der Werkausschuss des Servicebetriebs Öffentlicher Raum Nürnberg (Sör) mit dem geplanten Umbau der Regensburger Straße von der Hans-Kalb-Straße bis circa 140 Meter nach der sogenannten „Busschleuse“. Die Maßnahme dient zum einen einer besseren Erschließung des neuen Regensburger Viertels und zum anderen dazu, die Leistungsfähigkeit dieser wichtigen Verkehrsachse langfristig zu sichern.
Vorgesehen sind ein Straßenumbau, umfassende Sanierungs- und Erneuerungsarbeiten an der Fahrbahn sowie die Erneuerung des Radwegs zwischen der Hans-Kalb-Straße und dem August-Meier-Heim. Die Zufahrt zum August-Meier-Heim wird verlegt und um einen Abbiegestreifen ergänzt.
Die Bushaltestellen „Hans-Kalb-Straße“ und die beiden Haltestellen „August-Meier-Heim“ werden barrierefrei ausgebaut. Zudem erhält der Knotenpunkt Hans-Kalb-Straße eine neue Lichtsignalanlage inklusive Blindenleitsystem. Die Regenwasserbewirtschaftung wird durch eine neue Versickerungsmulde verbessert, drei neue Bäume sowie neue Grünflächen bringen Entsiegelung und mehr Grün mit sich.
Bürgermeister und Erster Sör-Werkleiter Christian Vogel erklärt zu den Plänen: „Der Umbau der Regensburger Straße ist aufgrund des steigenden Verkehrsaufkommens zwingend notwendig, das war bereits bei der Erschließung des Regensburger Viertels bekannt. Besonders wichtig ist mir dabei die barrierefreie Gestaltung der Bushaltestellen, gerade wegen der unmittelbaren Nähe zum August-Meier-Heim. Darüber hinaus wird der Radweg erneuert, um sichere Verbindungen zu gewährleisten. Durch neue Bäume sowie Entsiegelungen schaffen wir einen zeitgemäßen und umweltgerechten Straßenraum.“
Die veranschlagten Kosten für die Gesamtmaßnahme liegen bei rund 3,8 Millionen Euro. Der Investor des Regensburger Viertels beteiligt sich gemäß städtebaulichem Vertrag mit bis zu 1,5 Millionen Euro. Für den barrierefreien Haltestellenausbau sollen Zuschüsse nach dem Bayerischen Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz beantragt werden. Aktuell plant Sör, mit dem Umbau im Juni 2026 zu beginnen und die Maßnahme bis Dezember 2027 abzuschließen. tom