Durch das Abbrennen von Feuerwerkskörpern in der Silvesternacht stieg in Nürnberg die Feinstaubbelastung um Mitternacht deutlich an. Die Messstation am Jakobsplatz ermittelte für die Stunde nach Mitternacht eine Belastung von 350 Mikrogramm pro Kubikmeter durch Feinstaub (PM10), die sich aber in den folgenden Stunden relativ rasch wieder auflöste. Der Tages-Mittelwert lag für den gesamten Neujahrstag bei 34 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft. Dies lag an der die ganze Nacht andauernden Durchmischung der Luft aufgrund des frischen Windes, der sich in den Morgenstunden des Neujahrstags noch deutlich verstärkte. Damit wurde der Immissions-Grenzwert für Feinstaub PM10 im Tagesmittel am ersten Tag des Jahres 2026 eingehalten.
Die 39. Bundes-Immissionsschutzverordnung legt den Grenzwert für Feinstaub PM10 auf 50 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft (als Tagesmittelwert) fest. Dieser Grenzwert darf höchstens 35 Mal im Jahr überschritten werden. 2025 wurde am Jakobsplatz nur eine einzige Überschreitung registriert. Diese betraf den Neujahrstag 2025 und wurde durch die Nachwirkungen des Silvesterfeuerwerks ausgelöst: Für die Stunde nach Mitternacht wurden im vergangenen Jahr fast 1 000 Mikrogramm Feinstaub PM10 gemessen. let
Umweltdaten für Nürnberg unter: Umwelt-Messwerte für Nürnberg - stets aktuell – Umweltdaten
Messwerte für Feinstaub unter:
nuernberg.de/internet/umweltdaten/messdaten_uebersicht.html?cat=0&station=-1&measure=-1