Nr. 57 / 21.01.2026
Der Autor und Feuilleton-Redakteur der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“, Dr. Simon Strauß, stellt am Donnerstag, 5. Februar 2026, um 19.30 Uhr im Fabersaal des Bildungszentrums Nürnberg, Gewerbemuseumsplatz 2, sein Buch „In der Nähe – Vom politischen Wert einer ostdeutschen Sehnsucht“ vor und diskutiert im Anschluss mit Bürgermeisterin Prof. Dr. Julia Lehner zentrale Fragen zu Demokratie, gesellschaftlichem Zusammenhalt und politischer Teilhabe. Die Veranstaltung findet im Programmbereich Politik und Gesellschaft statt. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist erforderlich unter https://go.nuernberg.de/strauss.
In seinem im Tropen Verlag erschienenen Buch setzt sich Simon Strauß mit der Frage auseinander, welche politische Bedeutung Nähe, Gemeinschaft und lokale Bindungen in Zeiten gesellschaftlicher Polarisierung haben. Ausgangspunkt seiner Überlegungen ist die ostdeutsche Stadt Prenzlau, die exemplarisch für Sehnsüchte nach Zugehörigkeit, Überschaubarkeit und politischer Wirksamkeit steht. Strauß untersucht, wie demokratische Beteiligung jenseits abstrakter Debatten gelingen kann und welche Rolle konkrete Orte und Beziehungen dabei spielen.
Das Gespräch führt Prof. Dr. Julia Lehner, Bürgermeisterin der Stadt Nürnberg. Im Anschluss an die Buchvorstellung besteht Gelegenheit zur Diskussion mit dem Publikum. Ein Büchertisch der Buchhandlung Korn & Berg begleitet die Veranstaltung.
Simon Strauß wurde 1988 in Berlin geboren. Er studierte Altertumswissenschaften und Geschichte in Basel, Poitiers und Cambridge und promovierte an der Humboldt-Universität zu Berlin. Seit 2016 ist er Redakteur im Feuilleton der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. Zu seinen bisherigen Veröffentlichungen zählen unter anderem der Roman „Sieben Nächte“ (2017), „Römische Tage“ (2019) sowie „Zu zweit“ (2023). Strauß ist Mitgründer der Initiative Arbeit an Europa e. V. und Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste. jos