Markenzeichen der Stadt Nürnberg

Nachrichten aus dem Rathaus

Nr. 125 / 04.02.2026

Zweiter Demokratie-Empfang macht Engagement von Schülerinnen und Schülern sichtbar

Der Historische Rathaussaal als Forum für gelebte Demokratie: Über 360 Gäste folgten am Dienstagabend, 3. Februar 2026, der Einladung der Stadt Nürnberg zum zweiten Demokratie-Empfang der Nürnberger Schulen. Schülerinnen und Schüler präsentierten Projekte aus allen Schularten und zeigten, wie vielfältig politische Bildung im Schulalltag verankert ist

Oberbürgermeister Marcus König eröffnete die Veranstaltung und würdigte das große Engagement der jungen Generation: „Demokratie ist nichts Abstraktes – sie wird dort lebendig, wo junge Menschen mitreden, mitgestalten und Verantwortung übernehmen. Unsere Schulen sind genau solche Orte. Was wir heute erleben, macht Mut und zeigt, wie stark Nürnbergs Jugend für unsere gemeinsamen Werte eintritt.“

Auch Schul- und Sportreferentin Cornelia Trinkl betonte in ihrem Grußwort die zentrale Rolle der Schulen: „Unsere Schulen sind Orte der Demokratie. Hier lernen junge Menschen nicht nur Wissen, sondern auch Haltung – und wie sie ihre Gesellschaft aktiv mitgestalten können. Die heutigen Beiträge machen eindrucksvoll deutlich, wie vielfältig Demokratiebildung in Nürnberg gelebt wird.“

Den Auftakt des Programms gestaltete die Berufliche Oberschule der Stadt Nürnberg mit einer „Verfassungsviertelstunde live“. Es folgten Beiträge der Veit-Stoß-Realschule zur Klassensprecherwahl, der Beruflichen Schule 6 zu den Grundrechten, des Johannes-Scharrer-Gymnasiums mit einer Redaktionskonferenz des Schulradios sowie der Konrad-Groß-Schule, die zeigte, dass demokratische Beteiligung bereits in der Grundschule beginnt. Emotional war der Auftritt des Neuen Gymnasiums Nürnberg mit über 100 Schülerinnen und Schülern, die musikalisch ein Statement für Engagement setzten.

Barbara Gittel, Leiterin des städtischen Instituts für Pädagogik und Schulpsychologie, hob besonders die Bedeutung des praktischen Erlebens hervor: „Demokratie lernt man nicht aus dem Lehrbuch allein. Sie entsteht durch Fragen, Diskussionen und echte Beteiligung. Genau dafür schaffen unsere Schulen und Lehrkräfte Räume und Gelegenheiten – unterstützt durch das Institut für Pädagogik und Schulpsychologie Nürnberg.“

Zum Abschluss fasste Oberbürgermeister Marcus König den Abend zusammen: „Die Schülerinnen und Schüler von heute sind die Gestalterinnen und Gestalter unserer Stadt von morgen. Ihnen eine Stimme zu geben, ist Auftrag und Versprechen zugleich.“

Nach dem Bühnenprogramm präsentierten zahlreiche Schulen und Initiativen ihre Projekte an Infoständen in der Ehrenhalle. Der Empfang leistet einen Beitrag zur Stärkung politischer Bildung und ist eingebettet in das Jubiläumsjahr „500 Jahre Bildungshelden“, das 500 Jahre schulische Bildung in Nürnberg feiert.    let

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