Markenzeichen der Stadt Nürnberg

Nachrichten aus dem Rathaus

Nr. 177 / 19.02.2026

„Trump, Venezuela, Grönland“: Diskussionsrunde am Bildungszentrum Nürnberg (BZ) 

Unter dem Titel „Trump, Venezuela, Grönland: Wie viel ‚America First‘ vertragen Europa und NATO?“ ordnet Prof. Dr. Andreas Falke, Direktor des Deutsch-Amerikanischen Instituts Nürnberg, aktuelle Entwicklungen der US-Außenpolitik und ihre internationalen Folgen ein. Die moderierte Diskussion beginnt am Donnerstag, 26. Februar 2026, um 18 Uhr im Bildungszentrum (BZ), Gewerbemuseumsplatz 2, Seminargebäude, Vortragssaal 3.11. Der Eintritt kostet 5 Euro. Buchbar ist die Veranstaltung unter bz.nuernberg.de mit der Kursnummer 20401. Restkarten sind an der Abendkasse erhältlich.

Unter Donald Trump haben sich Ton und Richtung der US-amerikanischen Politik verändert, mit Folgen für internationale Konflikte und für das Verhältnis zu Europa. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen die strategischen Interessen der USA. Welche Rolle spielen Interventionen und Machtprojektion heute? Wie ist die Politik gegenüber Venezuela vor diesem Hintergrund zu bewerten? Was steckt hinter Debatten um geopolitische Einflusszonen, etwa im Zusammenhang mit Grönland, und welche Folgen haben diese Verschiebungen für das transatlantische Verhältnis, die Handlungsfähigkeit Europas und die Zukunft der NATO? Abschließend richtet sich der Blick auch auf die innenpolitische Dimension in den Vereinigten Staaten und die gesellschaftliche Unterstützung für diesen außenpolitischen Kurs. Im Anschluss besteht Gelegenheit für Fragen und Beiträge aus dem Publikum.

Prof. Dr. Andreas Falke, geboren 1952, ist seit 2002 Inhaber des Lehrstuhls für Auslandswissenschaft, Englischsprachige Kulturen mit dem Schwerpunkt Wirtschafts- und Sozialordnung an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Seine Forschungsschwerpunkte sind amerikanische Politik und Wirtschaft, Handels- und Klimaschutzpolitik der USA, transatlantische Wirtschaftsbeziehungen sowie die Beziehungen der USA zu den BRICS-Staaten, insbesondere China und Indien. Nach dem Studium der Sozialwissenschaften und Amerikanistik in Göttingen, Miami und St. Louis folgten Promotion und Habilitation in Politikwissenschaft an der Universität Göttingen. Forschungsaufenthalte führten ihn unter anderem als Thyssen-Stipendiat an die Library of Congress, als Visiting Fellow an die Brookings Institution in Washington, D.C., sowie als Kennedy Memorial Fellow an die Harvard University. Von 1992 bis 2002 war er Principal Economic Specialist an der amerikanischen Botschaft in Bonn und Berlin. Seit 2004 ist Andreas Falke Direktor des Deutsch-Amerikanischen Instituts Nürnberg. 2015 wurde er zudem Mitglied im Beirat der Stiftung Bayerisches Amerika Haus München sowie Mitglied der Bayerischen Amerika Akademie.  kb

Mehr Informationen zur Veranstaltung sowie die Möglichkeit sich anzumelden online unter bz.nuernberg.de

BZ engagiert sich für lebendige Demokratie
Demokratie braucht politische Bildung. Bürgerinnen und Bürger, die über vielfältiges Wissen und politische Kompetenzen verfügen, können sich in einer zunehmend komplexer werdenden Welt leichter eigene Meinungen bilden und selbstbestimmt Entscheidungen fällen. Deshalb bietet das BZ verschiedene Veranstaltungsreihen und Diskussionsforen unter dem Motto „Demokratie im Gespräch“. Mit Hilfe von Expertinnen und Experten werden ausgewählte Themen aus der Nähe betrachtet und gerne kontrovers diskutiert. Alle Veranstaltungen zum Themenkomplex finden sich auf der Website des BZ: go.nuernberg.de/demokratie