Markenzeichen der Stadt Nürnberg

Nachrichten aus dem Rathaus

Nr. 274 / 10.03.2026

Fliegerbombe 3: Fund eines Blindgängers – Evakuierung ist angelaufen

Vor der Entschärfung einer Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg ist am heutigen Dienstag, 10. März 2026, die Evakuierung von rund 390 Menschen im Stadtteil Lichtenreuth angelaufen. Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei und Hilfsorganisationen gehen von Haus zu Haus, um sicherzustellen, dass die Betroffenen das Sperrgebiet verlassen haben. Evakuiert werden unter anderem eine neu gebaute Häuserzeile an der Lorenz-­Hagen-­Straße sowie das Gebäude der Technischen Universität Nürnberg (UTN) an der Dr.-Luise­-Herzberg-Straße. Mit der Entschärfung des Blindgängers soll ab etwa 10 Uhr begonnen werden.

Die 450 Kilogramm schwere, amerikanische Fliegerbombe war am gestrigen Montagnachmittag, 9. März, bei Bauarbeiten im neuen Stadtteil Lichtenreuth gefunden worden. Sie liegt in einer Baugrube mittig auf dem Areal. Die Entfernung zur Münchener Straße beträgt etwas mehr als 300 Meter. Sprengmeister Michael Weiß hat rund um den Fundort einen Sicherheitsradius von 450 Metern festgelegt. Um den Bombenfundort wurde ein Schutzwall aus zwölf Containern errichtet, die mit Wassersäcken gefüllt sind. Oberbürgermeister Marcus König hat sich bei Örtlichen Einsatzleitung vor Ort über die aktuelle Lage informiert. Rund 150 Einsatzkräfte sind vor Ort.

Seit 7 Uhr ist ein Bürgertelefon unter der Rufnummer 09 11 / 64 37 58 88 freigeschaltet. Für Personen, die von der Evakuierung betroffen sind, wurde im NCC Messe eine Betreuungsstelle eingerichtet. Ein Sonderbus der VAG Verkehrs-Aktiengesellschaft Nürnberg pendelt seit 8.30 Uhr zur Betreuungsstelle. Ab 9 Uhr wird die Münchener Straße auf Höhe Bayernstraße (aus der Innenstadt kommend) und Bauernfeindstraße (aus Langwasser kommend) gesperrt. Zudem wird die U-Bahn-Linie 1 (Langwasser Süd – Fürth Hardhöhe) getrennt. Sie fährt aus Richtung Langwasser bis zum U-Bahnhof Messe und aus Richtung Innenstadt bis Hasenbuck. Außerdem muss die Buslinie 53 (Luitpoldhain – Schwand) eine Umleitung fahren.

Das Kommunikationsamt der Stadt Nürnberg informiert online unter nuernberg.de/internet/stadtportal/bombenfund_lichtenreuth_09032026.html
sowie über die Social­Media­Kanäle der Stadt fortlaufend über neue Erkenntnisse.    tom/maj

 

1 Anhang