Markenzeichen der Stadt Nürnberg

Nachrichten aus dem Rathaus

Nr. 280 / 10.03.2026

Fliegerbombe 5: Blindgänger erfolgreich entschärft

Von der in Nürnberg gefundenen Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg geht keine Gefahr mehr aus. Der Kampfmittelräumdienst hat die Bombe am heutigen Dienstag, 10. März 2026, um 11.58 Uhr entschärft. Sprengmeister Michael Weiß und seinem Team benötigten 1 Stunde 22 Minuten, um Front- und Heckzünder des rund 450 Kilogramm schweren amerikanischen Blindgängers zu demontieren. Die rund 390 evakuierten Anwohnerinnen und Anwohner können in ihre Wohnungen zurückkehren. Die U-Bahnlinie U1 fährt wieder regulär, die Straßensperrungen sowie die Sperrung des Luftraums wurden aufgehoben.

Die Bombe war am gestrigen Montagnachmittag, 9. März, bei Bauarbeiten im neuen Nürnberger Stadtteil Lichtenreuth gefunden worden. Sie lag in einer Baugrube mittig auf dem Areal, etwas mehr als 300 Meter von der Münchener Straße entfernt. Um den Bombenfundort war ein Schutzwall aus zwölf Containern errichtet worden, die mit Wassersäcken gefüllt waren. Der Evakuierungsradius rund um den Fundort betrug 450 Meter. Die Evakuierung begann um 8.43 Uhr morgens und dauerte knapp zwei Stunden. In einer Betreuungsstelle im Nürnberg Convention Center der Messe hatten sich  vorübergehend 23 Menschen aufgehalten.

Oberbürgermeister Marcus König hatte sich bei Örtlichen Einsatzleitung vor Ort über die aktuelle Lage informiert. Rund 150 Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr, Technischem Hilfswerk Rettungsdiensten waren vor Ort.

Das Kommunikationsamt der Stadt Nürnberg hat online unter nuernberg.de/internet/stadtportal/bombenfund_lichtenreuth_09032026.html
sowie über die Social-Media-Kanäle der Stadt fortlaufend über das Ereignis berichtet.    tom

 

1 Anhang